Di. 06. Februar 2024 um 7:04

Nokia und Vivo: Weitere Lizenzverträge unterzeichnet

von Marcel Laser 0 Kommentare
Lesedauer: < 1 Minute

Nokia gab heute bekannt, dass es eine mehrjährige Kreuzlizenzvereinbarung mit Vivo unterzeichnet hat. Der chinesische Hersteller hat zugestimmt, Lizenzgebühren an das finnische Unternehmen zu zahlen sowie Nachzahlungen für den Streitzeitraum zu leisten. Das erinnert extrem an die Kreuzlizenzvereinbarung zwischen Oppo und Nokia, die erst vor wenigen Tagen bekanntgegeben wurde.

Nokia und Vivo unterzeichnen gemeinsame 5G-Lizenzvereinbarung

Genau wie bei Oppo und OnePlus, löst die Vereinbarung alle anhängigen Patentstreitigkeiten zwischen beiden Parteien. Die Bedingungen zwischen Nokia und Vivo bleiben auch in diesem Fall unter Verschluss. Zahlen nannte also keine der beiden Streitparteien. Nokia und Vivo unterzeichnen somit kurz nach dem Oppo-Deal ebenfalls eine 5G-Patent-Kreuzlizenzvereinbarung, die Vivo dazu berechtigen würde wieder Handys in Deutschland zu verkaufen.

 

Die Vereinbarung ist einer der letzten Schritte im Erneuerungszyklus der Smartphone-Lizenzierung für Nokia. Sie sollte vivo die Türen zum europäischen Markt wieder öffnen, nachdem das Unternehmen aufgrund der anhängigen Klage vom Verkauf seiner neuen Telefone ausgeschlossen war. Das galt übrigens für alle Sub-Unternehmen von BBK Electronics, zu denen bis zum April 2023 auch Oppo und Realme gehörten. All diese nutzten die gleichen Patente, Technik und Vereinbarungen und wurden durch die Klagen von Nokia vom deutschen Markt ausgeschlossen.


Nokia hat weitere Lizenzpartnerschaften abschliessen können. Nach Oppo und OnePlus folgt nun auch Vivo.

Damit wäre dieses die sechste grosse Patentlizenzvereinbarung, die Nokia in gut eines ganzen Jahres unterzeichnet hat, wie Jenni Lukander, Präsidentin von Nokia Technologies, in hauseigenen Blogbeitrag verkündete. Der Deal wird dem Lizenzierungsgeschäft des Unternehmens "für die kommenden Jahre" langfristige Stabilität verleihen. Und dürfte dem Unternehmen auch einige finanzielle Mittel in die Kassen spülen.

 

Vivo seinerseits sagte, die Vereinbarung spiegele "die gegenseitige Anerkennung und den Respekt für den Patentwert des jeweils anderen in der Mobilfunktechnologie" wider. So soll der Deal eine bedeutende Rolle bei der Förderung eines "positiven Entwicklungsumfelds innerhalb der Branche" spielen. Wir sind gespannt, wie schnell sich Smartphones der Hersteller in Deutschland wieder blicken lassen. Hier bei uns in der Schweiz waren die Geräte auch weiterhin verfügbar. Noch ist die Webseite von Vivo genauso leer wie die von Oppo. Lediglich OnePlus hat seinen hauseigenen Shop wieder hochgefahren.

 

 

Quelle: Nokia

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