So. 25. Februar 2018 um 12:36

MWC 2018: LG V30S ThinQ mit künstlicher Intelligenz offiziell vorgestellt

von Marcel Laser0 Kommentare

Man nehme das LG V30, packt ein bisschen mehr Hardware rein und integriert ein künstliches Assistenzsystem. Auch beim Namen wurde zugelegt: LG V30S ThinQ heisste es und bringt neben leicht verbesserter Hardware auch etwas mehr neue Software mit. Über Preise und einen Veröffentlichungstermin redete man aber noch nicht. Zudem ist generell nicht klar, ob wir das LG V30S ThinQ überhaupt nach Deutschland kommen könnte.

LG V30S ThinQ mit mehr Speicher, RAM und deutlich intelligenter

Nehmen wir uns doch erst einmal die Hardware vor, denn das LG V30S ThinQ unterscheidet sich in einigen Punkten stark vom eigentlichen Ausgangsmodell LG V30. So kommen nun 6 GB RAM und mindestens 128 GB interner Speicher zum Einsatz. Zudem gibt es noch eine zweite Version, welche sich LG V30S+ ThinQ nennt und sogar mit 256 GB internem Speicher ausgestattet wird. Für viel Platz ist in beiden Versionen also gesorgt. Der Rest allerdings bleibt recht identisch zum Vorgänger: Snapdragon 835, 6 Zoll grosses QHD-Display im 18:9-Format und eine 16 MP Dual-Kamera. Generell bleibt viel beim Alten, auch wenn die Speicherausstattung schon ein grösserer Schritt nach vorne ist.

 

Interessanter wird es aber letztendlich erst dann, wenn man sich die Dinge anschaut, für die das LG V30S ThinQ erst überhaupt vorgestellt wurde. Das Wort ThinQ beschreibt eine von LG eingeführte Marke, die im Unternehmen für die intelligenten Produkte steht und umfasst ein umfangreiches Softwareportfolio mit künstlicher Intelligenz. Die beiden wichtigen Stichworte im Fall des hier vorgestellten Geräte sind vor allem Voice AI und Vision AI.

Die Marke ThinQ umfasst Voice AI und Vision AI unter einem Hut

Vision AI befasst sich mit der Kamera und hebt vor allem drei Modi hervor, die dem Begriff unterstellt sind. AI Cam ist eine intelligente Objekterkennung, die zwischen Essen, Landschaften, Tieren und anderen Dingen unterscheiden kann und dynamisch je nach Situation passende Einstellungen aussuchen soll. Es bleibt hier in ersten Tests abzuwarten, ob der Modus besser funktioniert, als beispielsweise beim Mate 10 Pro, wo wir eher keinen Unterschied ohne KI feststellen konnten.

 

Der Bright Mode kümmert sich bei schwachen Lichtverhältnissen um das Aufhellen von Bildern, welche dann laut LG um den Faktor Zwei aufgehellt werden sollen und dieses sogar ohne Bildrauschen zu verursachen. Auch hier muss man erst einmal die ersten Tests abwarten.

 

Zu guter Letzt kommt QLens zum Einsatz, welches eine Mischung aus Objekterkennung und Augmented Reality zu sein scheint. Die Objekterkennung kann also einzelne Dinge auf Bildern wahrnehmen, beispielsweise Wahrzeichen wie den Eifelturm oder auch einen QR-Code. Passend zu den Objekten werden dann Informationen im Bild dazu eingeblendet.

 

Als Voice AI wird der bereits bestehende Google-Assistent im Gerät erweitert und mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet. Der Dienst QVoice wird sozusagen mit Googles eigenem Dienst vermischt und stellt so 50 zusätzliche Features bereit. Per Sprachbefehl lassen sich dann sogar einzelne Einstellungen aufrufen ohne erst in den Tiefen des Systems danach suchen zu müssen.


Das LG V30S ThinQ bringt eine eigene künstliche Intelligenz und deutlich mehr Speicher mit.

LG V30S ThinQ: Release und Preise

Leider wurde bisher nicht herangetragen, was das LG V30S ThinQ denn kosten soll. Auch einen Preis für die Plus Variante gibt es derzeit noch nicht. Genauso wenig ist bekannt, wann die beiden Geräte und vor allem auch wo die beiden Smartphones dann in den Märkten zur Verfügung stehen werden.

 

In der Vergangenheit schafften es nie alle LG Smartphones auch in die meisten Länder. Die K-Serie beispielsweise wird in den USA nicht verkauft und das LG V20 war ebenfalls eine sehr kuriose Geschichte für unsere DACH-Region. Es muss also nicht zwingend sein, dass beide Modelle hier erscheinen.

 

 

 

Quelle: Mobile World Congress

vg-wort
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