Fr. 17. April 2015 um 18:10

Mobile Gaming: Halo: Spartan Strike ausprobiert

von Marc Hoffmann0 Kommentare

Halo war schon seit dem Erscheinen der ersten Xbox-Spielekonsole eines der wichtigsten Zugpferde für den Gaming-Bereich bei Microsoft. Mit Halo: Spartan Assault hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit 343 Industries den ersten mobilen Ableger der Serie veröffentlicht und nun, mit mehreren Monaten Verspätung, dürfen wir uns auf den Nachfolger mit dem Titel Halo: Spartan Strike freuen. Dieser wurde für Windows, Windows Phone sowie für das iPhone und das iPad veröffentlicht und der erste Eindruck ist durchaus positiv.

 

Am grundlegenden Spielprinzip hat sich dabei nicht wirklich etwas geändert und auch die Grafik ist sehr ähnlich zu der des Vorgängers. Wie auch im ersten Teil geht es darum, historische Einsätze während der Allianz-Kriege in einer Art Simulation nachzuspielen und einzelne fünf- bis zehnminütige Missionen zu absolvieren. Dabei steuert man einen Spartan-Soldaten aus der Top-Down Ansicht. In Halo: Spartan Strike ist die Story dabei parallel zu Halo 2 angesiedelt und beginnt in der von der Allianz belagerten Stadt Neu-Mombasa auf dem afrikanischen Kontinent. Dabei gibt es für waschechte Halo-Fans auch die ein oder andere Anspielung auf das Original-Game von 2004, wie Beispielsweise die riesige Hängebrücke im Hintergrund, auf welcher man während einer Mission beobachten kann, wie der riesige Scarab Laufpanzer der Allianz vom Masterchief verfolgt wird.

Die Steuerung des Spiels ist dabei unter Windows wie gehabt per Gamepad, Tastatur und Maus oder per Touchscreen möglich. Auf Smartphones mit Windows Phone oder auf dem iPhone ist man allerdings auf die Touchscreen-Steuerung beschränkt, welche aber durchaus gut umgesetzt wurde und die Spielerin oder den Spieler mit einer guten Zielhilfe unterstützt. Trotz der schicken Grafik sind die Systemanforderungen für Halo: Spartan Strike durchaus moderat und selbst auf dem betagten Surface RT der ersten Generation mit seinem Tegra 3 SoC läuft das Spiel mit stabilen 30 Bildern in der Sekunde. Die Spielstände werden übrigens geräteübergreifend synchronisiert. Somit ist es möglich, auf einem Gerät anzufangen und auf einem anderen mit der letzten Mission weiter zu spielen. Ob dies auch zwischen den Windows- und iOS-Plattformen funktioniert, konnten wir leider nicht testen.

 

Halo: Spartan Strike ist im Windows Phone Store und im Windows Store zu haben, wobei hier nur ein einmaliger Kauf notwendig ist, um es auf beiden Plattformen nutzen zu können. Dieses Mal werden auch Nutzerinnen und Nutzer von Windows 7 nicht vernachlässigt, da das Spiel auch über Steam zur Verfügung steht. Für alle Plattformen, also auch iOS, kostet das Spiel 5.99 Euro beziehungsweise 6.40 Schweizer Franken für die Windows- und 6 SFr. für die iOS-Version.

Halo: Spartan Strike
Preis: 2,99 €
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