Di. 01. August 2017 um 18:26

Minecraft Better Together Beta lässt Windows 10 und Android miteinander spielen

von Marcel Laser0 Kommentare

Darauf warten die meisten Fans der grossen Minecraft Community: Das Better Together Update wird nahezu alle Plattformen miteinander vereinen und so wird es möglich sein, dass Android, iOS, Switch, Windows und Xbox One miteinander bauen, erkunden und spielen können. Eine erste Betaversion des Updates ist seit heute verfügbar, aber nur für zwei der genannten Plattformen.

Android und Windows 10 dürfen sich zuerst vernetzen! Der Rest folgt

Das Better Together Update wird aus allen Minecraft Versionen ein einziges Spiel für alle machen. Es wird also in naher Zukunft keine Pocket Edition oder Windows 10 Edition mehr geben, sondern lediglich nur “Minecraft”. Wird das Update also bald auf allen Plattformen ausgerollt, dann kann man von allen Geräten allen Servern beitreten und mit allen anderen – egal ob PC, Konsole oder Smartphone – spielen.

“It’ll introduce cross-platform support, allowing console, Windows 10 PC and mobile Minecrafters to play together for the first time!” – Microsoft

Die erste Beta ist mittlerweile auch verfügbar, auch wenn diese bisher nur auf Windows 10 und Android-Geräte beschränkt ist. Später soll laut Mojang noch die Xbox One folgen und danach kommen iOS und die Nintendo Switch an die Reihe. Möglich machen das später spezielle Server von Microsoft, die alle Versionen untereinander unterstützen.

 

Neben dem “alle können mit allen spielen”-Effekt, sollen auch alle Käufe und DLCs innerhalb des Spiels miteinander kompatibel sein. Kauft ihr also einen DLC auf dem iPhone, weil ihr gerade unterwegs seid oder eben nur iTunes-Guthaben zur Verfügung habt, könnt ihr diesen aber dann später auch auf der Xbox One nutzen. Wann Mojang das Update allerdings aus dem Betatest holen möchte, ist noch nicht bekannt.


Bald werden viele unterschiedliche Plattformen zusammen bauen und erkunden können! Better Together befindet sich ab heute in der Betaphase.

Integrierte Elternkontrolle und PlayStation spielt nicht mit

Sehr nützlich ist auch die neu integrierte Elternkontrolle, die den Erziehungsberechtigen mehr Möglichkeiten bei der Verwaltung der Spielinhalte von Minecraft geben, sofern ein kleineres Kind diese nutzen möchte. So soll es spezielle Filter geben, die einen passenden Server für das eigene Kind heraussuchen können.

 

Etwas blöd aus der Wäsche gucken hingegen derzeit die Spielerinnen und Spieler von Sonys PlayStation Konsolen. Sony selbst hatte sich bereits zur E3 in Los Angeles dazu geäussert und will nicht in die Multiplattform-Freiheiten von Minescraft einsteigen. Man habe angeblich keine Kontrolle darüber was auf anderen Servern dann passieren würde und man wolle die Verantwortung zum Schutz der eigenen Spielerschaft nicht in die Hände anderer Anbieter legen.

 

Eine höchst fragwürdige Aussage, da zum Beispiel Spiele wie Rocket League bereits das plattformübergreifende Spielen mit dem Desktop-PC beherrschen und Sony sich hier keineswegs quer stellte. So können PlayStation-Fans gegen Spielerinnen und Spieler mit einem Desktop-PC in Rocket League antreten und umgekehrt auch. Warum ausgerechnet Minecraft von Sony blockiert wird, bleibt also höchst fragwürdig.

 

 

Quelle: Microsoft

vg-wort
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