Fr. 31. Juli 2015 um 15:14

Microsoft: 14 Millionen Geräte mit Windows 10 nach 24 Stunden

von Marc Hoffmann0 Kommentare

Wenn man die Zahlen betrachtet, hat Windows 10 direkt einen Raketenstart hingelegt. Aufgrund der Möglichkeit, Windows 7 und Windows 8.1 Systeme kostenlos zu aktualisieren und die recht aufdringliche Upgrade-Reservierung auf entsprechenden Rechnern und Tablets, ist das aber auch kein Wunder. Microsoft veröffentlichte heute Morgen erste Zahlen zum Update und meldete zum ersten Stich-Zeitpunkt nach 24 Stunden, dass Windows 10 bereits auf 14 Millionen Systemen installiert sei, Tendenz steigend. Allerdings gibt es an dieser Rechnung dennoch einen kleinen Haken.

 

Windows 10 bei 5 Millionen Insidern und 9 Millionen normalen PCs

Wie bei Unternehmensstatistiken üblich, werden Zahlen gern in das optimale Licht gerückt. Auch Microsoft zählt in diesem Fall die bereits laufenden Windows Insider-Systeme in die Zahlen mit ein, welche sich laut letzten Meldungen auf 5 Millionen Tablets, Laptops und PCs belaufen. Somit sind am ersten Tag insgesamt 9 Millionen Endnutzer_innen zum ersten Mal mit Windows 10 in Kontakt durch eine Installation oder ein Upgrade des bestehenden Systems gekommen. Trotzdem ist dies noch immer ein beachtlicher Wert, wenn man bedenkt, dass viele Systeme das Update noch gar nicht angezeigt bekommen und dies nur die erste Update-Welle darstellt.

 

Neowin hat dazu eine kleine aber interessante Beispielrechnung aufgestellt. Beachtet man einmal nicht die bereits vorhandenen Insider-Installationen, ergeben 14 Millionen Installationen an einem Tag ganze 580’000 Updates pro Stunde, fast 10’000 Updates pro Minute und 160 Updates pro Sekunde. Auch Windows 8 hat laut Microsoft einen schnellen Start hingelegt, mit 40 Millionen verkauften Lizenzen im ersten Monat, doch dies zählt nur diejenigen Lizenzen, welche an Hersteller und Händler geliefert wurden. Dass Windows 8 am Ende doch einen enttäuschenden Start hinlegte, war damals schnell klar und hier dürfte es mit Windows 10 diesmal anders laufen.

 

Quelle: Neowin (Englisch)

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