Di. 28. November 2017 um 10:17

iPhone X Face ID mit einer Maske aus dem 3D-Drucker ausgetrickst

von Marcel Laser0 Kommentare

Wir berichteten vor einiger Zeit darüber, dass die Sicherheitsfirma Bkav aus Vietnam in der Lage war, Apples Face ID per Gesichtsmaske zu entsperren. Diese Maske wurde nun ein wenig ausgebessert und mit anderen Materialien hergestellt und siehe da, man war also wieder in der Lage Face ID zu überlisten. Einfach bleibt es letztendlich aber immer noch nicht.

Maske 2.0 aus Steinpudermehl mit einem 3D-Drucker hergestellt

Die zweite Maske von Bkav wurde nun aus dem 3D-Drucker erstellt und setzt grösstenteils auf das Material Steinpudermehl. Die Augen wurden per Infrarot-Technik abfotografiert und in 2D auf die Maske gedruckt. Laut des Experten, der auch sein Gesicht für den Versuch “hergab”, seien die Materialen, mit denen die Maske hergestellt wurde, deutlich einfacher zu besorgen. Allerdings ist der Preis der Maske auf etwa 200 US-Dollar gestiegen. Im ersten Versuch kostete die Spezialanfertigung noch um die 150 US-Dollar.

 

Auch wenn die Materialien nun einfacher zu besorgen sind, so braucht man immer noch einen 3D-Abdruck derjenigen Person, dessen iPhone X man entsperren möchte. Auch ein Infrarotbild der Augenpartien zu bekommen wird nicht all zu einfach sein. Der Aufwand an diese Informationen zu kommen ist also immer noch sehr hoch und dann muss weiterhin gewährleistet sein, dass das Gerät nach dem fünften Versuch entsperrt wird, weil sonst das iPhone X den PIN-Code verlangt und nicht mehr per Gesichtserkennung entsperrt. Des Weiteren brauch man ungestörten Zugriff auf das Smartphone, um es überhaupt entsperren zu können.

 

Man gibt bei Bkav also weiterhin zu Protokoll, dass die Technik für den normalen Gebrauch durchaus ausreichend sicher sei, allerdings rate man weiterhin davon ab, beispielsweise als milliardenschwerer Geschäftsmann ein iPhone X zu nutzen, da sich hier laut Bkav die Bemühungen deutlich eher lohnen würden.


 

 

Quelle: Bkav

vg-wort
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