Mi. 09. August 2017 um 12:52

iPhone 8 könnte auf Blickkontakt eigene Funktionen ausführen

von Marcel Laser0 Kommentare

Nicht nur Leaks zum vermeintlichen Design, haben in den letzten Wochen immer mehr an Aufmerksamkeit gewonnen. Auch die Software wird seit dem ersten Leak des HomePod-Updates immer interessanter, denn sie deutet auf eventuell kommende Funktionen des Smartphones hin. Nun ist ein weiteres Feature aufgetaucht, welches

iPhone 8 mit diversen Aufmerksamkeitserkennungen für neue Funktionen?

Ein Smartphone, das merkt, wenn ihr es anschaut und dabei entsprechend reagiert? Eine Eyetracking-Funktion ist ja in diesem Sinne nicht neu, also eine Technik die die Bewegungen und Blickrichtungen eurer Augen erkennen kann. Damals wurde diese noch in älteren Samsung Smartphones verwendet, wie dem Galaxy S5. Dort konnten beispielsweise Webseiten automatisch weiter herunter scrollen, sobald ihr beim Lesen an das Ende eines Artikels gestossen seid. Allerdings wurde das Feature sehr schnell wieder aus nachfolgenden Modellen entfernt, da es recht schwer und unzuverlässig in der Nutzung funktionierte.

 

Apple könnte die Technik eventuell nun perfektioniert haben, hat allerdings vielleicht etwas ganz anderes als eine Bedienung der Oberfläche im Sinn. Eine Schnittstelle in der Apple Software trägt den Namen “Attention Awareness Observer” und deutet darauf hin, dass das iPhone merkt, wenn es “beobachtet” wird, also ihr euren direkten Blick darauf richtet. Zudem ist eine Funktion durch diese Schnittstelle nun bekannt geworden.

So soll das iPhone 8 wohl Klingeltöne durch Benachrichtigungen unterdrücken, sobald ihr euren Blick in einer natürlichen Haltung auf das Display richtet. Frei nach dem Motto: “Wenn ihr draufschaut, seht ihr sowieso welche Nachrichten reinkommen”. Es würde sich also automatisch in eine Art von Lautlosmodus schalten. Ob diese Funktion allerdings auch Drittanbieter-Apps für weitere Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden könnte, ist natürlich nicht ganz klar. Auch ob es noch weitere Features betreffend dieser Schnittstelle geben könnte, ist bisher nicht bekannt.

 

Zudem muss man an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass ein Vorhandensein dieser Funktion im Quelltext nicht auch automatisch heisst, dass wir diese zum Start bekommen. Es könnte durchaus sein, dass ein solches Feature erst mit späteren Software-Updates wirklich freigeschaltet wird, ähnlich wie Apple es beim Unschärfeeffekt für Selfiebilder gehandhabt hat. Dennoch macht eine solche Technik in Verbindung mit einer fortschrittlichen Gesichtserkennung, wie sie im iPhone 8 angeblich zum Einsatz kommen soll durchaus Sinn. Spätestens im September wissen wir wohl mehr. 


 

 

Quelle: Guilherme Rambo

vg-wort
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