Mi. 12. Juli 2017 um 12:05

iPhone 8: Dämpfen Apple und drei Analysten die Erwartungen absichtlich?

von Marcel Laser0 Kommentare

Es gibt viele Geheimnisse rund um das iPhone 8 und viele Leaks schüren derzeit die Erwartungen in höhere Dimensionen. Touch ID unter dem Display oder erstmals bei Apple kabelloses Laden? Neues Design und Full-Front-Display? Viele dieser Dinge könnten den Designstillstand der letzten drei Jahre vergessen machen. Doch Apple und zudem auch drei Analysten der Deutschen Bank scheinen die Erwartungen nun zu dämpfen. Vor allem Apple könnte an dieser Stelle “aus Panik” absichtlich gegen die hohen Erwartungen ansteuern.

Versucht Apple absichtlich die iPhone 8 Erwartungen zu drücken?

Das Onlinemagazin Fast Company ist bekannt für seine starke Nähe zu Apple. Nicht weil sie irgendwelche “unwichtigen” Mitarbeiter für Informationen anzapfen können, sondern weil sie eine unglaubliche Beziehung zur Apples Chefetage pflegen zu denen auch ab und an private Einladungen zählen. Ab und an kommt es vor, dass Fast Company als indirektes Sprachrohr fungiert um Informationen zu streuen und nun stellt sich die Frage, ob das alles nun auch im Zusammengang mit dem iPhone 8 passiert, denn das Magazin beruft sich einmal mehr auf Quellen aus Cupertino die mit der Angelegenheit vertraut sind.

 

Rollen wir die Geschichte aber eben kurz von Anfang auf: John Gruber ist ein ebenfalls ein sehr Apple-naher Blogger, welcher erst kürzlich in einem Twitter-Beitrag mitteilte, dass die Funktion für das kabellose Laden des iPhone 8 noch nicht fertig sei, zwar implementiert wird, aber erst mit einem späteren Softwareupdate (vielleicht ab iOS 11.1) freigeschaltet wird. Das erinnert ein wenig an den Porträt-Modus des iPhone 7 Plus, welcher eben erst mit einem Softwareupdate freigeschaltet wird. Mittlerweile soll auch die Gesichtserkennung mit den in der Front verbauten 3D-Sensoren betroffen sein, welche erst mit einem späteren Update an Funktion gewinnen würden.

Nun kommt Fast Company wieder daher und berichtet davon (eben jene Informationen aus Apple-Kreisen), dass das iPhone 8 einigen Fertigungsproblemen unterliegt, was vor allem die Software betreffen soll. Damit wären echte Highlights wie eben die Gesichtserkennung oder das kabellose Laden, auf das viele Fans bereits warten, nicht von Anfang an mit an Bord, sondern müssten erst freigeschaltet werden.

 

Mittlerweile soll der Verdacht durch die sehr starke Nähe von Fast Company zu Apple und John Gruber entstehen, dass Apple diese Informationen bewusst über diese Kanäle in Umlauf bringt, um die mittlerweile im Netz gehypten Erwartungen quasi “auf dem Boden der Tatsachen” zu halten. Ob das allerdings nun stimmt, steht auf einem anderen Blatt Papier.


iPhone 8 Konzept Martin Hajek
Dem iPhone 8 könnten diverse Highlights zum Start fehlen, welche aber später per Softwareupdate nachgereicht werden könnten (Bild: Martin Hajek)

Deutsche Bank Analysten glauben nicht an neuen Verkaufsrekord

All das ruft nun auch drei Analysten der Deutschen Bank auf den Plan, die eine rege Skepsis am prognostizierten Verkaufsrekord des iPhone 8 hegen. Der Allzeit-Rekord des iPhone 6 wurde weder vom iPhone 6s noch vom iPhone 7 geschlagen und gilt derzeit als Apples Bestmarke. Das Wall Street Journal prophezeit im ersten Jahr der iPhone 8 Ära einen neuen Verkaufsrekord von Apple, der über den bisherigen 231 Millionen verkauften Einheiten des iPhone 6 liegen soll.

 

Die drei Analysten sehen hier zwei Knackpunkte als ausschlaggebend: Zum einen halten Menschen mittlerweile länger an ihren bisherigen Geräten fest als noch vor ein paar Jahren und zum anderen bieten neue Smartphones nur noch marginale Verbesserungen gegenüber ihren Vorgängern bereit. Allein schon deswegen sehen sie derzeit keine Anhaltspunkte dafür, dass das iPhone 8 in der Lage sein wird, den Verkaufsrekord des iPhone 6 zu brechen.

 

 

Quelle: Fast Company und Business Insider

vg-wort
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