Di. 13. Februar 2018 um 13:23

iOS 12: Redesign der Oberfläche war geplant, wird aber wohl nicht mehr kommen

von Marcel Laser0 Kommentare

Dabei sahen die Gerüchte erst einmal ganz anders aus, denn für dieses Jahr sollte ein Redesign der Homescreen-Oberfläche für iPad und iPhone stattfinden, zumindest wenn man den Weissagungen trauen konnte. iOS 12 sollte also wohl einen anderen Look bekommen, ein Feature auf das viele Fans bereits länger warten. Der Plan wurde aber wohl intern jüngst umgeworfen und so stellt man sich ganz anderen Problemen, nämlich der Fehlerbehebung.

iOS 12: Mehr Animojis, mehr universal und noch viel mehr Bugfixing

Schade, denn auch wir hätten ein Redesign in Bezug auf die neuen iPhones für einen guten und erfrischenden Schritt gehalten, aber es kommt wohl anders und wahrscheinlich ist es vielleicht auch erst einmal der bessere Weg von Apple. Wie das US-Branchenmagazin Bloomberg berichtet, soll Apple intern schon längere Zeit über die vielen Fehler der iOS-Software diskutieren. Die Qualität nahm in den letzten Jahren seit iOS 8 gefühlt stetig ab und mit iOS 11 kamen weitere Kritikpunkte hinzu. Wir erinnern an iPads und iPhones im unwiderruflichen Wartungsmodus oder auch an beschädigte Apple Watch Devices.

 

Nun scheint man sich bei Apple besonnen und eines der grössten Features der kommenden Version auf Eis gelegt zu haben: Das Redesign der Oberfläche. Sowohl für iPad als auch für die iPhone Modelle sollte eigentlich eine neue Optik geplant werden, doch will man sich zunächst um den Kern des Systems selbst kümmern. Laut Bloomberg sollen hier vor allem Fehler und Ungereimtheiten ausgebessert werden, um iOS wieder mehr Stabilität, Geschwindigkeit und auch mehr Sicherheit zu verleihen. Man wolle vor allem nicht mehr viele neue Funktionen in einem einzigen Jahr anhäufen um diese dann unter Zeitdruck in jeder neuen grossen Version (die eben jedes Jahr erscheint) zu implementieren. Die nächsten zwei kommenden Jahre sollen sich dann eher auf die Qualität stützen.

 

Gänzlich auf neue Funktionen wird man dennoch nicht verzichten, denn animierte Animojis sollen wohl bald auch in Facetime in Echtzeit verfügbar werden. Ebenfalls sehr interessant ist die Ausweitung des Universal-App-Features. Hier sollen in Zukunft alle iOS-Apps auch auf den Mac-Systemen nutzbar werden. Kauft man also beispielsweise ein Spiel für iOS, könnte man dieses auch auf dem MacBook spielen, denn neben Toucheingaben sollen Apps zukünftig auch Mauseingaben unterstützen.

 

Die hier behandelten Themen gehen allerdings aus einer Quelle hervor, die den Plänen von Apple wohl sehr nahe steht. Es gibt also keinerlei offizielle Bestätigungen für diese Vorhaben und man sollte daher eine gebührende Portion Skepsis an den Tag legen. Spätestens zur WWDC 2018 gegen Mitte dieses Jahres (wahrscheinlich Anfang Juni) werden wir offizielle Informationen erhalten, wenn Apple auf der Bühne seine neuen Betriebssysteme für dieses Jahr vorstellen wird. Mit einem Release ist dann allerdings wohl erst spätestens im Herbst zu rechnen, wenn dann auch die neuen iPhone Modelle veröffentlicht wurden.


 

 

Quelle: Bloomberg

vg-wort
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