Mo. 04. September 2017 um 11:38

IFA 2017: Microsoft will Windows 10 S auch auf günstige Laptops bringen

von Marcel Laser0 Kommentare

Im Rahmen der IFA 2017 in Berlin, kündigte Microsoft an, Windows 10 S auch anderen Systemen zur Verfügung zu stellen. Vor allem günstigere Laptops sollen das Betriebssystem bekommen. Dennoch ist das Gefüge rund um Windows 10 S etwas unübersichtlich und Microsoft bleibt ein paar wichtige Details schuldig.

Windows 10 S für günstige Laptops und immer noch keine Preise fürs Upgrade

Wir hakten auf der IFA 2017 bezüglich der Pressekonferenz von Microsoft noch einmal genauer nach. So wurde aus dem Gespräch ersichtlich, dass Windows 10 S nicht nur auf eigene Surface Laptops oder speziell für Bildung gedachte Geräte installiert werden soll. Man will in Zukunft mit Windows 10 S auch günstige Laptops bedienen, um den Preis nach unten zu drücken. Studenten und Schüler sind oftmals nicht in der Lage deutlich über 1000 Euro für Surface Geräte zu bezahlen und so bietet sich ein solches Umdenken durchaus an. Zumal die Geräte auch Abseits des Bildungswesens verfügbar sein sollen.

 

Irritierend ist aber immer noch die Upgrade-Politik von Microsoft im Bereich Windows 10 S. Bisweilen ist es noch so, dass ihr euren gekauften Surface Laptop noch bis Ende des Jahres kostenlos auf ein vollwertiges Windows 10 “updaten” dürft. Startet ihr das Upgrade allerdings dann im Jahr 2018, so wird eine Gebühr fällig über die Microsoft wohl nicht gerne spricht. Einen Preis konnten wir im Gespräch immer noch nicht in Erfahrung bringen.

 

Windows 10 S muss sich derzeit aber auch noch einiges an Kritik gefallen lassen. Auf der einen Seite reden wir hier von einem in der Theorie stehenden vollwertigen Windows 10 System, allerdings lassen sich nur Apps aus dem Windows Store installieren und nutzen. Ähnlich wie bei den iPads von Apple oder den Android-Tablets, nur mit dem Unterschied, dass ihr tatsächlich ein Windows 10 System mit Einschränkungen bedient. Wenn man bedenkt, dass Windows 10 S sein Debüt auf einem weit über 1’000 Euro teuren Laptop gab und dieser “für Studenten” oder generell im Bildungswesen platz finden soll, so merzt man immerhin einen Kritikpunkt, mit der neuen Preispolitik aus. Deutlich günstigere Geräte werden mit Einschränkungen oftmals eher akzeptiert.


Der Surface Laptop (Bild) ist mit Windows 10 S ausgestattet, kostet aber auch weit über 1’000 Euro. Nun soll Windows 10 S auch auf günstigere Notebooks kommen.

 

 

Quelle: PocketPC.ch @IFA2017

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