Fr. 01. September 2017 um 14:51

IFA 2017: Lenovo stellt Mixed Reality-Headset namens Explorer vor

von Sebastian Mauch0 Kommentare

Virtual Reality dürfte mittlerweile den Meisten ein Begriff sein. Brille auf, und schon kann man in die virtuelle Realität abtauchen. Augmented Reality hingegen stellt keine komplett virtuelle Umgebung dar, sondern überträgt digitale Inhalte lediglich in die echte Welt. Mixed Reality soll diese beiden Kategorien fusionieren, dazu passende Geräte sind aber noch rar gesät. Lenovo setzt genau dort an.

Das Lenovo Explorer kommt schon im Oktober

Zwar durften wir es persönlich noch nicht ausprobieren, jedoch soll es sich dabei aber trotz der Bezeichnung Mixed Reality auf überwiegend virtuelle Inhalte handeln. Inhalte dafür können beispielsweise über das für Windows verfügbare Lenovo Entertainment Hub bezogen werden. Derzeit soll es wohl über 100 VR-fähige Spiele oder Anwendungen geben.

 

Das Headset selber ist aber von den Spezifikationen her auch recht interessant. Jedes Auge wird nämlich mit einer Auflösung von 1440 x 1440 Pixel mit Inhalten bestrahlt. Externe Tracking-Sensorik wird nicht benötigt, da das Headset an der Front mit zwei Kameras bestückt ist. Diese sorgen nicht nur dafür, dass sich das Headset im Raum und in Verbindung mit dem Bewegungscontroller orientiert, sondern es ist auch möglich die echte Umgebung durch die Brille hindurch anzuzeigen. Neben dem Motion Controller lassen sich Anwendungen auch per Maus und Tastatur oder mit einem herkömmlichen Gamepad bedienen.

 

Für die Kommunikation mit Windows sind zwei Verbindungen nötig: einmal HDMI 2.0 und einmal USB 2.0. Für eine Darstellung mit für VR eher ungünstigen 60 Hertz gibt Lenovo ausserdem einen Intel i5 Prozessor mit integrierter Intel HD 620 Grafikeinheit als Mindestvoraussetzung an. Der Preis soll in etwa bei 400 Euro liegen, was an dieser Stelle auch ratsam wäre, da man für ein paar Münzen mehr immerhin schon das ausgewachsene VR-Headset Oculus Rift bekommt. Das Lenovo Explorer soll schon ab Oktober erhältlich sein.


 

 

Quelle: PocketPC.ch @IFA 2017

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