Mi. 29. November 2017 um 11:45

Huawei stellt eigene Face ID und Animoji Technik vor

von Marcel Laser0 Kommentare

Das ist nun wirklich kurios, aber auch interessant. Im Rahmen der Honor V10 Präsentation, wollte Huawei wohl noch etwas loswerden und zeigen. Man stellte in dieser Runde dann sein eigenes System für die Gesichtserkennung vor, welche identische Aufgaben zur Apples Face ID übernehmen wird. Neben dem Entsperren des Gerätes wurden auch “bessere” Animojis gezeigt.

Huawei eröffnet den Krieg der Animojis und stellt eigene Gesichtserkennung vor

Wer die unten stehenden Bilder miteinander vergleicht wird feststellen, dass sich Huawei hier deutlich hat von Apple inspirieren lassen und wie es bei dem chinesischen Konzern mittlerweile in den letzten Jahren zur Tradition geworden ist, wird diese Technik auch prompt der Konkurrenz gegenübergestellt und was man in diesen Punkten auch noch besser macht. Die Rede ist hier von einer Sensorleiste in der Front, welche mit einer Infrarot-Kamera ausgestattet ist, einer Selfie-Kamera, RGB-LEDs und weiteren Funktionen. Sie dient dazu euer Gesicht dreidimensional zu einzulesen und so Sicherheitsfunktionen oder Spielereien umzustzen, genau wie Apples Face ID.

 

So sollen sich zukünftige Produkte mit der Gesichtserkennung von Huawei entsperren lassen können, Bezahlvorgänge getätigt und weitere Sicherheitsaspekte durchgeführt werden. Wie man aber auf dem Bild sieht wird man genau wie Apple aber auch Animojis einführen und will dieses gar besser machen als das Unternehmen aus Cupertino. Während Apple seinen Smileys mehr Persönlichkeit bzw. Leben verpassen wollte, nimmt Huawei an dieser Stelle teils real anmutende Comic-Figuren. Das neue Gesichtserkennungssystem soll so extrem genau arbeiten, dass dieses sogar eure Zunge verfolgen kann und die animierten Figuren dazu bringt auch die Zunge herauszustrecken. Der Krieg der animierten Gesichtserkennungs-Figuren kann also losgehen.

 

Huaweis neue Gesichtserkennung soll in der Lage sein durch die IR-Kamera bis zu 300’000 Vermessungspunkte in 10 Sekunden auf euer Gesicht zu legen. Was es mit den 10 Sekunden auf sich hat, ist aber noch unklar. Apple gibt lediglich an 30’000 Punkte zum Vermessen eures Gesichts zu nutzen, macht aber keine Zeitangaben. Wenn diese in einer Sekunde ausgestrahlt werden, sollte Apples Technik hier immerhin ebenbürtig sein. Auf der Präsentation wurde ebenfalls gesagt, dass sich Smartphone mit Huaweis Technik in 0.4 Sekunden entsperren lassen, natürlich ohne nachträgliche Wischgeste.


Technik nur vorgestellt, soll nächstes Jahr im Einsatz sein

Huaweis ganz eigenes Face ID ist aber in noch keinen Produkt verbaut worden. Die Mate 10 und Mate 10 Pro Devices nutzen alle noch einen Fingerprintscanner zur biometrischen Authentifizierung. Auch das neue Honor V10 verbaut diese neue Sensorleiste nicht.

 

Man kann an dieser Stelle aber schon davon ausgehen, dass spätestens das Huawei P11, welches für das erste Quartal im nächsten Jahr erwartet wird. Samsung soll eine ähnliche Technik ebenfalls in seine Smartphones einbauen wollen, um die bereits bestehende Gesichtserkennung aus eigenem Hause deutlich zu verbessern. Es wäre daher nur logisch wenn Huawei dann nachzieht.

 

Wahrscheinlich sind Apples Face ID und die Gerüchte um eine neue Gesichtserkennung bei Samsung auch der Grund der frühen Vorstellung der hier gezeigten Sensorleiste. Man wollte wohl ebenfalls Präsenz in dieser Kategorie zeigen und klarmachen, dass man an ebenfalls an einer solchen Technik arbeitet.

 

 

Quelle: Winfuture

vg-wort
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