Fr. 13. Juli 2018 um 10:41

Huawei Mate 20 Pro könnte mit flexiblem OLED-Display erscheinen

von Marcel Laser0 Kommentare

Displays sind derzeit sprichwörtlich in allen Formen und Farben erhältlich. Das reicht von unterschiedlichen Formaten, bis hin zu Kontrast oder gar Formen. Das Mate RS aus dem letzten Jahr setzte erstmals auf abgerundete Ränder bei der Anzeige, so wie man es beispielsweise vom Galaxy S9+ kennt. Allerdings handelte es sich auch um ein über 1’700 Euro kostendes Premium-Modell von Huawei. Das Huawei Mate 20 Pro in diesem Jahr, könnte das “Edge-Display” in diesem Jahr aber selbst übernehmen.

Mate 20 Pro: Flexible Displays sowohl von Samsung als auch von BOE?

Geht es nach einem Bericht aus Südkorea, so soll Huawei beim Konkurrenten Samsung eine grosse Ladung an flexiblen OLED-Displays angefordert haben. Genaue Zahlen nennt man zwar nicht, aber die Bestellung soll ein Vielfaches dessen übersteigen, was Huawei bereits zum Mate RS orderte. Damit könnte vor allem eines klar sein: Das kommende Mate 20 Pro würde somit erstmals auf ein flexibles OLED-Display setzen.

 

Aber nicht nur bei Samsung gingen grosse Bestellungen ein. Der chinesische Displayhersteller BOE, der ebenfalls seit längerer Zeit an flexiblen Panels arbeitet, hat eine grössere Fertigungsfabrik für Panels mit über 6 Zoll aufgebaut. Huawei scheint hier seine Displays aus zwei Quellen zu beziehen, wahrscheinlich auch um die Preise entsprechend flach halten zu können. Ob BOE die Qualität von Samsung halten kann, muss schlussendlich abgewartet werden.


Huawei Mate 20 Pro mit 6.9 Zoll Display und Kirin 980

Die Mate Reihe von Huawei ist traditionell der Übergang in das nächste Jahr. In den letzten Jahren verbaute der chinesische Hersteller immer seinen neusten Flaggschiff-Prozessor im Phablet-Phone. So erblickte im November der Kirin 970 erstmals im Mate 10 Pro im November das Licht der Welt und ist der derzeitige Top-SoC von Huawei.

 

Der Kirin 980 wird daher mit dem Huawei Mate 20 Pro in Verbindung gebracht. Er soll einen deutlichen Leistungssprung ermöglich und auch die GPU soll etwas mehr Leistung erhalten. Gerüchten zufolge wird man auf 8 GB RAM und mindestens 256 GB Speicher setzen. Bestätigt ist das aber bei weitem noch nicht. Die Kamera soll aus dem Huawei P20 Pro übernommen werden.

 

Interessant wird es vor allem beim Display: Wie beim Honor Note 10 auch, will man beim Huawei Mate 20 Pro auf eine gigantische 6.9-Zoll-Anzeige setzen. Wie bereits erwähnt aber mit abgerundeten Rändern. Ob Huawei beim kommenden Mate Modell allerdings die FullHD-Auflösung erstmals ablegen wird, bleibt unklar. Wahrscheinlich bleibt man sich auch hier seiner Linie treu. Zudem bleibt die Frage offen, ob man sich für eine Notch entscheiden wird, oder das Panel dem des Honor Note 10 gleichen soll.

Huawei Mate 20 Pro: Vorstellung wieder im November?

Zwar gibt es derzeit keinen festen Termin für eine Vorstellung des Huawei Mate 20 Pro, doch wird der November einmal mehr heiss gehandelt. Das liegt vor allem daran, dass die beiden Vorgängermodelle ebenfalls im November vorgestellt worden sind. Daher kann man getrost davon ausgehen, dass Huawei an dieser Strategie nicht viel ändern wird.

 

 

Quelle: ETNews

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