Fr. 08. September 2017 um 13:23

HTC U11: Edge Sense wahrscheinlich bald frei belegbar

von Sebastian Mauch0 Kommentare

Fast jedes sogenannte Flaggschiff hat ein mehr oder weniger wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Bei neueren iPhone ist das etwa der drucksensitive Touchscreen mit 3D Touch. Bei der Samsung Galaxy Note-Reihe liegt der Drucksensor wiederum im praktischen S Pen. Da solcherlei Spielereien bei den Nutzer_innen gut ankommen, liess sich auch HTC beim aktuellen Topmodell U11 etwas mit Drucksensitivität einfallen. Herausgekommen ist dabei der “fühlende” Rahmen namens Edge Sense. Bisher musste man sich auf die vom Hersteller vorgeschriebene Funktionalität beschränken, das Gimmick soll aber schon bald frei belegbar werden.

Das Gehäuse mit Funktionen belegen

Blackberry macht es vorbildlich vor: Der für ausgeklügelte Hardwaretastaturen in Smartphones bekannte Hersteller lässt nämlich nahezu jede physikalische Taste mit einer frei gewählten Funktion oder App verknüpfen. So kann man per kurzem oder auch langem Druck auf die W-Taste der Tastatur etwa WhatsApp starten oder auch Wolfgang anrufen.

 

Diese Freiheit möchte HTC scheinbar auch niemandem vorenthalten. Deshalb wird derzeit ein Version getestet, in welcher der Edge Sense-Rahmen mit diversen Funktionen belegt werden kann. The Verge konnte das schon vorab ausprobieren. Die Idee ist zwar richtig gut, die derzeitige Beta-Version scheint aber noch von diversen Problemen geplagt zu werden. Vor bei Änderungen der UI von Apps können noch vermehrt Probleme auftreten. In den meisten Fällen scheint das offene Edge Sense aber bereits hervorragend zu funktionieren.

 

Übrigens machen derzeit auch Gerüchte die Runde, die mutmassen, dass auch das kommende Pixel 2 mit Edge Sense versehen werden könnte. Ob HTC dieses Feature dann nur lizenziert hat, ist ungewiss. Es könnte sogar bald der Fall eintreten, dass Google direkt die ganze Smartphone-Sparte von HTC akquiriert. Das ist aber derzeit nichts weiter als heisse Luft und sollte dementsprechend mit Vorsicht genossen werden.

 


 

 

Quelle: The Verge (Englisch)

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