Di. 28. November 2017 um 13:11

Honor V10 offiziell vorgestellt – Das Beste aus Mate 10 und Mate 10 Pro?

von Marcel Laser0 Kommentare

Europa muss noch bis zum 5. Dezember warten, aber wir haben mit dem Honor V10 nun schon einmal einen guten Blick auf das Honor 9 Pro (so wird es wohl bei uns heissen), welches dann hier vorgestellt wird. In China ist es heute veröffentlicht worden und es könnte der ersehnte Mix aus Mate 10 Pro und Mate 10 sein, den sich einige Fans bereits vom grossen Bruder erhofft hätten.

Honor V10: Klinkenanschluss, microSD-Slot und kostet in China fast nur die Hälfte

Die vorgestellte Hardware liest sich schon fast wie ein Eingeständnis zum Mate 10 Pro, welches zwar den Namenszusatz “Pro” nutzt, aber einige für Android-Fans wichtige Features vermissen liess, die sogar im Mate 10 genutzt wurden, aber letzteres nicht nach Europa kommen wird. Das Honor V10 – oder auch bisher als Honor 9 Pro bezeichnet – hingegen schon und dieses bügelt für deutlich weniger Geld viele dieser Schwachstellen aus.

 

So finden wir neben dem Kirin 970, 6 GB RAM und 64 GB internem Speicher auch einen microSD-Slot zur Speichererweiterung im Honor V10. Das Display löst mit FullHD+ (2160 x 1080 Pixel) auf, setzt auf das 18:9-Format und bringt ein knapp 6 Zoll grosses LCD-Panel mit. Die Kamera-Kombination ist identisch zum Mate 10 Pro: 16 MP Farbsensor gepaart mit einem 20 MP Monochrom-Pendant. Zwei Abstriche macht man aber dennoch, denn der Akku ist keine 4’000 mAh gross sondern “nur” 3’650 mAh. Ebenfalls weggelassen hat man den IP67-Standard für Wasser- und Staubschutz, welchen man beim Mate 10 Pro findet. Dafür bekommt man aber einen alten Bekannten zurück: Der Klinkenanschluss ist im Honor V10 verbaut. Der Fingerprintscanner sitzt übrigens nun doch in der Front unter dem Display.

 

Das Smartphone kostet in China umgerechnet knapp über 400 US-Dollar in der Version mit 4 GB RAM und 64 GB interner Speicher. Ab 6 GB RAM gepaart mit 64 GB kosten 450 US-Dollar und die Highend-Variante mit ebenfalls 6 GB RAM aber 128 GB Speicher liegt bei 530 US-Dollar. Wir gehen davon aus, dass Huawei hier eine ähnliche Strategie nutzen wird, wie sie es schon in den letzten Jahren betrieben haben, so das nur eine Version oder maximal zwei nach Europa kommen werden. Oftmals wird die kleinste Konfiguration dann einfach ausgelassen.

 

Die Preise werden also unter Umständen die 500 Euro Marke erreichen oder gar darüber liegen. Wenn wir allerdings bedenken, dass das Mate 10 Pro eine UVP von 799 Euro bzw. Schweizer Franken mitbringt, dann liegt dieser aber immer noch deutlich darunter und Fans bekommen sehnlichst vermisste Features, wie den Klinkenanschluss oder einen microSD-Slot dazu. Warten wir also den 5. Dezember ab, wenn Huawei das Gerät offiziell nach Europa bringen wird und welche Konfigurationen und Preisvorstellungen uns vorgesetzt werden.


 

 

Quelle: Honor

vg-wort
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