Mi. 21. Januar 2015 um 20:21

HoloLens: Konkurrenz für Oculus Rift von Microsoft

von Marc Hoffmann5 Kommentare

Auf dem Windows 10 Event am 21. Januar ging es auch um neue Hardware von Microsoft. Mit dem reisserischen begriff „Holografischer PC“ wurde eine Datenbrille angekündigt, welche Microsoft HoloLens nennt. Mit dieser ist es durch modernste Sensoren und starke Prozessoren möglich, in die reale Umgebung dreidimensionale Hologramme zu projizieren, welche durch die Augen des Users so aussehen, als würden diese sich in der realen Umgebung bewegen. HoloLens will damit Augmented Reality auf ein neues Level bringen.

 

Die Demonstration der HoloLens sah dabei durchaus beeindruckend aus, auch wenn man sich unter einem Hologramm etwas anderes vorstellt, als eine grosse Datenbrille auf dem Kopf zu tragen.

Besonders interessant ist dabei aber, wie in der Demonstration mit den virtuellen Objekten interagiert werden konnte. Die Erkennung der Position im Raum und vor allem die Erkennung der Hand und verschiedener Gesten war dabei so präzise, dass live auf der Bühne aus verschiedenen Objekten ein virtueller Hubschrauber millimetergenau zusammengebaut werden konnte. Unterstützt wird das Ganze dabei noch von Sprachbefehlen, welche zusätzliche Aktionen erlauben, die ein virtuelles Menü überflüssig machen.

 

Die Anwendungsbereiche für diese Technik sind dabei nicht neu, aber das aktuelle Entwicklungslevel ist für einen funktionierenden Prototypen durchaus beeindruckend. Solange echte Hologramme im Stile von Star Trek noch nicht erfunden wurden, ist die gezeigte Technik ein grosser Schritt im Bereich Augmented Reality.

 

 

In einer Demonstration wurde mit HoloLens live ein Quadrocopter konstruiert.

 

Quelle: Microsoft Live Stream

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5 Antworten zu “HoloLens: Konkurrenz für Oculus Rift von Microsoft”

  1. soeschelz sagt:

    Der Vergleich zur Oculus Rift hinkt gewaltig… genauso wie der Vergleich mit Google Glass… das ist wie wenn man sagt: Der neue BMW i3 macht dem Fahrrad Konkurrenz. Klar beides hat Räder und dient der Fortbewegung, das war’s aber auch schon.

  2. herrmo sagt:

    Das Anwendungsfeld von HoloLens ist viel weiter als von Oculus Rift und co.

  3. zettie94 sagt:

    Nur wird ein BMW in der Stadt nie an ein Fahrrad herankommen, also hinkt auch dein Vergleich.

  4. soeschelz sagt:

    Warum, ich bin doch nicht auf einzelne Stärken und Schwächen eigegangen. Bin doch selbst Radfahrer.
    Wenn die ersten Prototypen von den üblichen Verdächtigen getestet werden, dann wird man sehen, welche Stärken und Schwächen die HoloLens hat und ob in irgendeinem Bereich evtl. sogar die Oculus oder sogar Google Glass besser sind. Allerdings läuft das dann immernoch auf Äpfel und Birnen hinaus, da Microsoft die ganze Sache anders angeht. Oculus interagiert nämlich nicht wirklich mit der Umgebung und Google Glass zeigt nur Infos zur Umgebung, wohingegen HoloLens das System der Umgebung anpasst und der User direkt interagieren kann.

  5. happyone sagt:

    Bevor das Gerät markreif ist und die Akkumulatoren mit dem Energiebedarf schritthalten können bin ich bestimmt längst gestorben 😀

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