Mi. 07. Dezember 2016 um 13:19

Google Android: App Updates können bis zu 90 Prozent kleiner werden

von Marcel Laser0 Kommentare

Auf seinem eigenen Dev-Blog präsentierte Google nun neue Wege, die Updates deutlich zu verkleinern. Ein neues Verfahren hilft dabei Updates bis zu 90 Prozent kleiner werden zu lassen, zumindest in ein paar Fällen. Allerdings könnte dieser Faktor für ältere Geräte zum Problem werden, welche auf einmal deutlich länger für eine App-Aktualisierung brauchen würden.

Updates im Durchschnitt 65 Prozent kleiner – Installationsdauer könnte sich verlängern

Bereits vor einiger Zeit (im Sommer) wurde ein System vorgestellt, dass Updates über 45 Prozent kleiner werden lassen soll und Google führte dieses auch ein. Mittlerweile hat man das Konzept erweitert und erreicht nun im Durchschnitt rund 67 Prozent kleinere Ergebnisse. In besonderen Fällen können sogar bis zu 90 Prozent kleinere Aktualisierungen ausgeliefert werden. Die Angaben für die Reduzierungen gehen hierbei von der Originalgrösse der App aus.

 

Um das zu erreichen, wird die APK der zu aktualisierenden App auf dem Smartphone entpackt und zusammen mit der Version auf dem Server verglichen. Gibt es Unterschiede im Quelltext der beiden Anwendungen, werden diese errechnet und daraus ein komprimiertes Update erstellt, welches nur noch heruntergeladen und installiert werden muss. Danach wird die APK wieder “verpackt” und die Installation ist abgeschlossen.

 


Das ständige Entpacken und verpacken von APK-Dateien könnte sich allerdings für ältere Geräte als sehr aufwändig erweisen. Zwar gibt Google an, auf gut ausgestatteten Smartphones circa eine Sekunde pro MB in Anspruch zu nehmen, doch werden nicht ganz so potente Geräte die Prozedur arg in die Länge ziehen können. Auf der anderen Seite könnte aber auch bei dringenden Updates sehr viel Datenvolumen gespart werden. Google selbst, setzt die Technik aber erst einmal nur bei Smartphones und Tablets ein, die nicht nur am Strom hängen, sondern sich auch im WLAN befinden müssen. So können diese erst einmal die Updates im Hintergrund ausführen und das System ausgiebig getestet werden ohne die Leute dabei zu stören. Wer unterwegs sein sollte und Aktualisierungen anstösst, wird noch mit dem
Hier sind einige Beispiele für die Update-Grössen im neuen System gelistet.

Das ständige Entpacken und verpacken von APK-Dateien könnte sich allerdings für ältere Geräte als sehr aufwändig erweisen. Zwar gibt Google an, auf gut ausgestatteten Smartphones circa eine Sekunde pro MB in Anspruch zu nehmen, doch werden nicht ganz so potente Geräte die Prozedur arg in die Länge ziehen können. Auf der anderen Seite könnte aber auch bei dringenden Updates sehr viel Datenvolumen gespart werden. Google selbst, setzt die Technik aber erst einmal nur bei Smartphones und Tablets ein, die nicht nur am Strom hängen, sondern sich auch im WLAN befinden müssen. So können diese erst einmal die Updates im Hintergrund ausführen und das System ausgiebig getestet werden ohne die Leute dabei zu stören.

 

Wer unterwegs sein sollte und Aktualisierungen anstösst, wird noch mit dem “älteren” Update-System konfrontiert, welches zwar mehr Datenvolumen verbraucht, dafür aber auch Updates schneller installieren kann.

 

 

Quelle: Google Dev (Englisch) und Golem

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