Mi. 29. Mai 2019 um 7:35

Mario Kart Tour: Bilder und erste Details zum Gameplay von Nintendo

von Yves Jeanrenaud0 Kommentare

Nachdem der letzte Smartphone-Titel aus dem Hause Nintendo, Super Mario Run sehr gemischte Reaktionen hervorbrachte, erhofften sich viele von Mario Kart Tour mehr. Nachdem im Januar des vergangenen Jahres die Entwicklung von Nintendo bestätigt wurde, war die Fangemeinde aus dem Häuschen. Allerdings wollte damals Nintento noch bis März 2019 mit der Entwicklung des Spiels fertig werden.

 

Nun, da die Beta-Phase in den USA und in Japan läuft, gibt es ein Video, Screenshots und erste Details zum Gameplay des heiss ersehnten Kult-Games für iOS und Android. Das Video indes ist von Nintendo leider bereits wieder aus dem Netz genommen worden.


Mario Kart Tour

Mario Kart Tour mit vielen bekannten Elementen

Wie auf allen Konsolen von Nintendo bleibt Mario Kart Tour glücklicherweise ein Rennspiel im Pilzkönigreich. Es scheint auf eine einhändige Bedienung ähnlich wie Super Mario Run ausgelegt zu sein, so dass man mit Wischen oder per Neigen und Kippen das Kart steuern kann. Darum ist das Spiel auch nur hochkant spielbar. Die Beschleunigung indes übernimmt das Spiel selbst. Das ist ein Novum zu den bisherigen Mario Kart-Inkarnationen.

Rennstrecken und Schwierigkeitsstufen

Die Rennstrecken hingegen wurden in guter Tradition von ausgewählten Vorgänger-Spielen übernommen. So erkennen wir wohl schnell die Tracks von originalen Super Mario Kart, Mario Kart 64, Mario Kart: Double Dash und Mario Kart 7 wieder in der Streckensammlung.

Es gibt wie gewohnt Grand Prix Cups zu bestreiten, bei dem jedoch jedes Rennen aus nur zwei Rennen besteht. Bisher waren bei Mario Kart-Spielen drei Runden üblich. Es gibt wieder die bekannten vier Schwierigkeitsstufen (50cc, 100cc, 150cc und 200cc) und den gleichen Soundtrack, den wir von Nintendos Mario Kart-Reihe bereits so lieben.

Driften

Die Standard-Einstellungen driften das Kart automatisch um die Kurven, was jedoch auch auf manuell geschaltet werden kann. Die Spiellogik scheint die bewährte zu bleiben und auch die Items überraschen an dieser Stelle nicht. Soweit klingt alles nach riesigem Fahrspass und den bekannten Schildkrötenpanzer-Würfen.

Mario Kart Charaktere

Die Charaktere aus Nintendos Mario-Universum sind wie erwartet wieder spielbar, unter anderem Mario, Luigi, Toad, Shy Guy, Waluigi, Peach, Toadette und Bowser.

In-App-Käufe in Mario Kart Tour

Manche der Betatester jedoch sind recht ungehalten darüber, dass das Freischalten der Spielecharaktere, mit denen natürlich auch Vorteile im Rennen und je nach Strecken auch noch ein charakterspezifische Bonus verbunden ist, zu sehr auf In-App-Käufe ausgerichtet wurde.

Neben den Charakteren, die zum Teil eben selten sind und Vorteile im Rennen bringen, ist auch die Ausdauer (Stamina) als neues Element hinzugekommen und begrenzt die Anzahl rennen pro Stunde. Das wird vermutlich wieder ein In-App-Kaufgrund bedeuten.

Das ist nun leider nichts wirklich Überraschendes, jedoch hatten viele nach dem In-App-Pruchase-Desaster von Super Mario Run, dass sich auch in den vergleichsweise niedrigen Verkaufszahlen widerspiegelte, gehofft, Nintendo würde einen Premium-Titel auf unsere Android- und iOS-Geräte bringen. Damit würde man mehr (oder überhaupt etwas) für die App selbst bezahlen, könnte dann aber unbegrenzt spielen. Es scheint nun in der Beta-Version jedoch so, dass Nintendo wie bei anderen seiner mobilen Games das Spiel selbst kostenfrei in die App Stores stellt, jedoch auf In-App-Käufe setzt.

Da die Beta-Version noch keine Käufe erlaubt, ist die Preisgestaltung und das Sortiment auch noch nicht klar.

 

 

Schade, dass Nintendo die Stimmen der Fans nicht erhöht hat und von Free2Play (mehr) Abstand nimmt. Auch sorgt die Aussicht, nur Hochkant spielen zu können bei vielen derzeit für Unmut. Der Release-Termin für Mario Kart Tour indes ist noch nicht bekannt und es bleibt ein bisschen Hoffnung, dass Nintendo ein Einsehen hat und das Eine oder Andere an seinem mobilen Spiel noch verändert.

 

 

Quelle: serkantoto (Englisch), iGeneration (Französisch) via Macrumors (Englisch)

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