Galaxy S9(+): Angeblich die Kapazitäten der Akkus geleakt

Eine Gegebenheit über die schon länger diskutiert wird: Dünner werdende Smartphones und die Akkus halten mit der Hardware nicht immer mit. Wo sind die Zeiten hin, in denen wir Handys weit über zwei Wochen mit uns herumschleppen konnten? Aber gut, unsere Smartphones sind kleine “PocketPCs” (tolle Anspielung oder?) und verschlingen halt deutlich mehr Saft als je zuvor. Nun aufgetauchte Fotos der Galaxy S9 und Galaxy S9+ Akkus zerstreuen aber ein wenig die Hoffnung auf noch mehr Laufleistung.

Galaxy S9(+) Akkus scheinen die gleiche Kapazität wie ihre Vorgänger zu besitzen

Ob es sich hier auf den Fotos letztendlich um die echten Akkus handelt, ist natürlich nicht überliefert worden, aber sie sollen es wohl wirklich sein. Stimmt dieser Fall, dann muss man hier die Hoffnung auf deutlich längere Laufzeiten der Galaxy S9 und Galaxy S9+ Modelle erst einmal ein wenig dämpfen. Denn sollten die Angaben stimmen, verändern sich die Kapazitäten nicht einmal um eine mAh. Das heisst im Klartext: 3’000 mAh für das Galaxy S9 und 3’500 mAh für das Galaxy S9+.

Da sich der neue Exynos 9180 in den neuen Samsung Flaggschiffen in der Strukturbreite von 10nm nicht wirklich verändert hat, darf man davon ausgehen, dass der Stromverbrauch zumindest recht ähnlich sein wird. Leider kann man noch nicht absehen, wie sich Android 8.0 Oreo im Zusammenspiel mit Samsung Experience 9.0 in Sachen Akkulaufzeit verhalten wird. Aber eventuell bekommen wir ja bereits mit dem Galaxy S8 und Galaxy S8+ eine gewisse Vorstellung davon, wenn das Update erst einmal eingetroffen ist. Sofern es noch vor der offiziellen Vorstellung in Barcelona eintrifft… versteht sich.

 

Mit Softwareoptimierungen lässt sich allerdings eine Menge erreichen, auch könnte der Exynos 9180 diverse Sparmechanismen implementiert bekommen haben, aber da er der Exynos 9 Serie und damit auch mit dem Exynos 8895 angehört und mit ihm Verwandt ist, braucht man hier keine all zu grossen Laufleistungsspünge erwarten. Somit wird es wohl grösstenteils an der Software hängen. Die Hoffnung stirbt somit also zuletzt, aber man sollte dennoch die Erwartungen in diese Richtung nicht all zu hoch hängen.


 

 

Quelle: Roland Quandt und SlashLeaks