Fr. 25. Mai 2018 um 13:06

Essential Phone 2 erscheint nicht mehr, Unternehmen soll verkauft werden

von Marcel Laser0 Kommentare

Interessant ist vor allem der Umstand, dass dieser Bericht von Bloomberg an dem Tag veröffentlicht wird, an dem das Essential Phone genau ein Jahr alt wird. Das Gerät wurde am 25. Mai 2017 vorgestellt und hat nach dem nahezu haarsträubenden Hype eine ziemlich schwere Talfahrt hinter sich. Nun zieht man anscheinend auch schwere Konsequenzen aus dieser Zeit.

Essential Phone 2 wird nicht mehr kommen, das Geschäft soll verkauft werden

Bloomberg berichtet davon, dass man intern das Essential Phone 2 aufgegeben habe. Das Smartphone soll also nicht mehr vorgestellt werden. Stattdessen beschäftig man sich derzeit damit, das Geschäft an interessierte Käufer abzugeben. Andy Rubin, CEO und Gründer, selbst gab in einem Statement zu Protokoll, dass niemand bei Essential – nicht einmal er – so genau weiss, was für das Unternehmen in dieser Situation am besten wäre.

 

Man wolle aber weiter an tollen und innovativen Produkten für den Haus- und Mobile-Gebrauch arbeiten und habe auch weiterhin diverse Dinge in Planung. Dennoch soll das Geschäft selbst mitsamt der Arbeitskraft an einen willigen Käufer übergeben werden, sofern sich einer finden sollte. Das Essential Phone 2 wird also nicht mehr erscheinen und es bleibt abzuwarten, ob die in Entwicklung befindlichen Sachen noch unter der Marke Essential auf den Markt kommen werden. Falls sie überhaupt noch erscheinen. Gerüchte besagen allerdings derzeit, dass man noch recht konsequent an einem Smart Home Device arbeite. Um was es sich da genau handelt, ist aber noch unklar.

 

Das Essential Phone hat einen langen Leidensweg hinter sich. Neben dem grossen Hype, der um das Smartphone entstand, konnten die nachträglichen Erwartungen nicht erfüllt werden. Das Device erschien erst einmal nur in den USA und anderen ausgewählten Ländern, einen grösseren Start gab es also nicht. Zudem konnten in den ersten Monaten nur ungefähr 20’000 Geräte abgesetzt werden, was als deutlicher Misserfolg erachtet wurde. Daraufhin folgten Preisstürze von 700 auf 500 US-Dollar. Laut Bloomberg wurden letztendlich bis zum heutigen Tage wohl nur maximal 150’000 Geräte verkauft.


 

 

Quelle: Bloomberg

vg-wort
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