Mi. 04. Januar 2017 um 15:05

CES 2017: Synaptics kombiniert Fingerprintscanner und Gesichtserkennung in Smartphones

von Marcel Laser0 Kommentare

Synaptics ist der wohl grösste Hersteller, wenn es um sogenannte Human Interface Devices geht. Wenn ihr ein Notebook Zuhause stehen habt, dann ist das Touchpad mit sehr grosser Sicherheit von Synaptics entwickelt worden. Aber auch biometrische Technik in Form von Sicherheitstechnologien ist dem Unternehmen nicht fremd, im Gegenteil. Auf der CES 2017 in Las Vegas zeigte man nun eine Kombination aus Gesichtserkennen und Fingerprintscanner in einem einzigen Gerät.

Erst Gesicht, dann Finger! Oder umgekehrt… Es geht sogar beides gleichzeitig

So sollen in zukünftigen Geräten wie Smartphones Techniken zum Einsatz kommen, die auf beide Sicherheitstechnologien zurückgreifen. So wäre eine Kombination aus Gesichtserkennung, Irisscanner und dem Auslesen des Fingerabdrucks möglich, um die Sicherheit deutlich zu erhöhen. Es gibt sogar Einsatzfälle in denen man eventuell sogar nur eine der Techniken zurückgreift.

 

Wenn das Smartphone merkt, dass ihr Handschuhe nutzt, wird der Fingerprintsensor deaktiviert und es wird nur auf die Gesichtserkennung für das Einloggen in das System gesetzt, um den Komfort zu erhöhen. Dennoch soll man weiterhin die Möglichkeit haben, sehr sensible Bereiche im Gerät mit beiden Funktionen zu sichern. Das wäre nützlich beim Kaufen von Apps oder dem Online-Banking über das Smartphone.

 

Gänzlich unbekannt ist sowas allerdings nicht: Das Galaxy Note 7 besass einen Irisscanner, welcher allerdings nicht in Kombination mit dem Fingerprintsensor genutzt werden konnte. Es war also immer nur ein Verfahren für den Login aktiv und es konnte auch nicht dynamisch zwischen ihnen gewechselt werden. Davon mal ganz abgesehen, dass das Galaxy Note 7 sowieso nicht mehr existent ist und vollständig vom Markt genommen wurde.


 

 

Quelle: Synaptics (Englisch)

vg-wort
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