Do. 05. Januar 2017 um 13:24

CES 2017: ASUS stellt ZenFone 3 Zoom und ZenFone AR vor

von Marcel Laser1 Kommentare

Ein optischer Zoom bei Smartphones scheint seit dem Apple iPhone 7 einen kleinen Trend verursacht zu haben. Auch ASUS hat nun die Möglichkeit aufgegriffen, mit seiner Dual-Kamera im ZenFone 3 Zoom einen fixen optischen Zoom einzubauen. Das ZenFone AR hingegen ist nicht nur das erste Smartphone mit satten 8 GB RAM, sondern bringt noch mehr spezielle Features mit.

ASUS ZenFone 3 Zoom bringt euch 2.3x Zoom und sehr schnellen Fokus

Dual-Kameras in Smartphones bieten bereits eine enorme Palette an Features, je nachdem für welchen Hersteller ihr euch da entscheidet. ASUS macht es nun in etwa dem Apple iPhone 7 Plus gleich und liefert mit der zweiten Kamera im Gehäuse einen fixen optischen Zoom, der das zu fotografierende Objekt um das 2.3-fache heranholt ohne an Details zu verlieren. Zudem implementiert ASUS in sein ZenFone 3 Zoom auch einen Portrait Modus mit einem natürlichen Unschärfefilter für den Hintergrund. Allerdings wird dieser erst mit einem Softwareupdate freigeschaltet.

 

Das Display misst 5.5 Zoll, löst in FullHD auf und setzt auf AMOLED-Technologie. Angetrieben wird das Dual-Kamera-Smartphone von einem Snapdragon 625 Prozessor, besitzt 4 GB RAM und und standardmässig 128 GB internen Speicher. Die beiden Kameras im Rücken setzen auf 12 MP Sensoren und es kommt auch eine entsprechende Dual-Pixel-Technologie zum Einsatz, die einen rasend schnellen Fokus erlaubt. In der Front stehen euch sogar 13 MP für Selfies zur Verfügung. Bisher wurde diese Technik nur im Galaxy S7 (edge) von Samsung eingesetzt. Als Highlight darf man auch den Akku bezeichnen, welcher mit 5’000 mAh nahezu riesig ausgefallen ist.

 

Das ASUS ZenFone 3 Zoom soll irgendwann im Laufe des Februars erscheinen. Leider nannte man bei ASUS noch keine Preise für das Gerät. Ob der genannte Releasezeitraum auch für Europa gilt, bleibt an dieser Stelle abzuwarten.


Das ASUS ZenFone 3 Zoom besitzt, genau wie das iPhone 7 Plus, einen festen optischen Zoom.

ASUS ZenFone AR mit satten 8 GB RAM und dem Augmented Reality Versprechen

Erst einmal zur Hardware: Das ZenFone AR von ASUS kommt mit einem Snapdragon 821 Prozessor, allerdings steckt der Hersteller hier sagenhafte 8 GB RAM rein, was für ordentlich Multitasking und AR-Features sorgen sollte. Beim Display kommt man auf 5.7 Zoll in der Diagonale, auch hier wird auf AMOLED gesetzt, allerdings liegt die Auflösung hier bei deutlich höheren 2560 x 1440 Pixel. Die Hauptkamera im Rücken löst mit 23 MP auf und basiert auf einem Sony IMX318 Sensor.

 

Grösstes Highlight ist allerdings nicht die Hauptkamera, sondern das gesamte Kamerasystem. Das ASUS ZenFone AR hat gleich drei unterschiedliche Kameras verbaut, die alle auf Augmented Reality ausgerichtet sind und damit auch Googles Project Tango unterstützen. Egal ob man nun virtuelle Möbel in den eigenen vier Wänden ausrichtet um zu schauen ob alles beim Umzug passt oder 3D-Kartenmaterial von grösseren Einkaufsgeschäften realisiert. Damit ist das Gerät nicht nur eines der ersten Smartphones mit 8 GB RAM sondern auch eines der ersten mit Project Tango Unterstützung.

 

Das ZenFone AR soll im zweiten Quartal 2017 auf den Markt kommen, auch wenn bisher nicht ganz so klar ist, welche Märkte überhaupt gemeint sind. Auch Preise stehen noch nicht wirklich fest und daher müssen wir uns über weiterreichende Informationen zum Release des ZenFone AR noch gedulden.

ASUS ZenFone AR
Das ASUS ZenFone AR ist eines der ersten Smartphone mit Googles Project Tango Unterstützung.

 

 

Quelle: ASUS @CES2017

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Eine Antwort zu “CES 2017: ASUS stellt ZenFone 3 Zoom und ZenFone AR vor”

  1. zettie94 sagt:

    Wieso wird hier immer von “optischem Zoom” geschrieben? “Zoom” bezeichnet ein Objektiv, wo die Brennweite verändert werden kann – das ist hier nicht der Fall, stattdessen werden einfach zwei verschiedene Festbrennweiten verbaut. Hat mit Zoom nichts zu tun (auch wenn Asus das im Handynamen suggeriert).
    Allerdings ist es durchaus ein interessantes Feature und das Handy damit ein potenzieller Nachfolger für mein Lumia 1020 (wenn es nicht zu gross ist, 5.5″ sind schon extrem).

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