Mo. 26. März 2018 um 14:29

Basel World: “The Future of the Wrist”-Diskussion mit Google und Fossil

von Marcel Laser0 Kommentare

Uhren werden in der Schweiz gross geschrieben, nicht nur weil einige der grössten und einflussreichsten Hersteller aus diesem Land kommen. Die Basel World zeigte einmal mehr, dass sich die konservative Haltung der Branche wohl auf die Dauer nicht halten kann, auch wenn der Markt weiterhin besteht. Google und Fossil trafen sich auf der Messe zu einer interessanten Diskussionsrunde und wie man die Zukunft der Mini-Computer am Handgelenk sieht.

Verschmelzung von digitaler und realer Welt, zudem ein interessanter “Wedding Test”

Fast in keiner Branche polarisiert die Verschmelzung aus digitaler und realer Welt so sehr, wie bei Uhren. Als neben den Tech-Giganten, wie Motorola, Apple, Huawei und Co. Hersteller damit begonnen haben ihre eigenen intelligenten Uhren zu bauen, sah man die traditionelle Branche eher weniger in Gefahr. Mittlerweile macht die Apple Watch aber nicht nur deutlich mehr Umsatz als herkömmliche Uhren traditioneller Hersteller, sondern wächst auch der Beliebtheitsgrad dieser Gadgets immer mehr.

 

Das sieht auch die sonst sehr konservative Branche sehr ähnlich. Immer mehr Hersteller dieser Kategorie versuchen sich daher auch an Ableger ihrer Uhren mit digitalen Aspekten. Mal als richtige Smartwatch, aber ab und an auch nur mit dezent integrierten intelligenten Features, die nicht sofort offensichtlich zu sehen sind.

 

So brachte die Moderatorin und Tech-Journalistin Georgie Barrat einen “Wedding Test” ins Spiel. So fragt sie sich des Öfteren, ob sie eine Smartwatch auch zu einer Hochzeit tragen würde und generell kommt sie oft zu dem Ergebnis, dass die Uhr die Ästhetik zerstören würde, wenn diese offensichtlich als Smartwatch erkennbar wäre.

 

Miles Barr hingegen spricht von der oben erwähnten Verschmelzung digitaler Aspekte mit “Real World”-Gegenständen. So liefere zwar Google ein enormes Know-How für das Entwickeln der Software, aber man habe eher keine Ahnung davon, wie man eine Uhr baut. Ein Erfahrungsaustausch beider Seiten ist daher von Vorteil und könnten schlussendlich auch den Fans von solchen Gadgets zugute kommen.


 

Der Konflikt ist zwar nicht neu, aber er steht offensichtlich einem Wandel bevor. Smartwatches werden deutlich öfters akzeptiert und auch ist die Nachfrage nach diesen Gadgets nun nach und nach mehr gestiegen, als vor einigen Jahren noch prognostiziert wurde.

 

 

Quelle: Basel World via Fossil Pressemitteilung

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