Di. 24. Januar 2017 um 20:22

AVA Fertility Tracker jetzt auch in Europa erhältlich

von Barbara Walter-Jeanrenaud3 Kommentare

Temperaturmessen, Pieselstreifen und Rechnen war gestern: Hier kommt AVA. So ganz stimmt das nicht, denn auch das neue Fruchbarkeits-Gadget misst die Temperatur und berechnet aus einer grossen Zahl von Daten die fruchtbaren Tage von Frauen. Das auf der CES 2017 in Las Vegas vorgestellte Armband kommt nun auch in Europa auf den Markt.

AVA misst verschiedene körperliche Reaktionen auf Hormone

AVA richtet sich an diejenigen, die ihren Körper besser kennen lernen möchten, ihren Zyklus beobachten möchten oder zum Beispiel schwanger werden wollen. Anhand verschiedener Messpunkte können mit dem Armband die fruchtbaren Tage zuverlässig angezeigt werden, so der Hersteller. Ziel der nächtlichen Beobachtung sind die Hauttemperatur, der Herzschlag und die HRV-Rate, die über den Stress-Level Auskunft geben kann, die Atemfrequenz und die Qualität des Schlafes. Nachts arbeitet das Gerät am Handgelenk und wird nach dem Aufstehen per Bluetooth mit der AVA-App synchronisiert. Es ist also gleich ersichtlich, ob heute ein Tag mit hoher Fruchtbarkeit oder einer mit niedriger ist. Es ist allerdings auch interessant für die Frauen, die ihren Körper besser kennen lernen möchten.

Während des Zyklus verändert sich vieles, nicht nur die Stimmung. Bei einem natürlichen, nicht von künstlichen Hormonen beinflussten Zyklus, unterliegt der Körper vielen Schwankungen. Östradiol und Progesteron steigen je nach Zyklusphase an oder fallen ab, was Änderungen der Pulsrate, Körpertemperatur und auch des Stresslevels zur Folge hat – und das verspricht der Tracker zu messen.

250 Franken und ab sofort bestellbar

Derzeit befindet sich der Fertilitätstracker schon in unserer Redaktion im Test, bald können wir euch an dieser Stelle verraten, welche Erfahrungen wir mit dem Wearable gemacht haben. Mit 249 Euro bzw. 250 Franken ist es relativ teuer, im Vergleich zu einem ärztlichen Follikel-Monitoring, welches oft nicht von den Kassen übernommen wird, ist es allerdings günstig. Nun kommt es auf die Genauigkeit an, die wir in unserem Test natürlich sehr penibel überprüfen werden. Das AVA-Fruchtbarkeitsarmband ist über die Webseite der Firma bestellbar.


AVA misst Temperatur, Puls, Stresslevel und Schlafqualität (Bild: AVA)

Quelle: Pressemeldung

vg-wort
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3 Antworten zu “AVA Fertility Tracker jetzt auch in Europa erhältlich”

  1. skycamefalling sagt:

    Das Testurteil hängt dann davon ab, ob du schwanger wirst oder nicht?
    Und natürlich ob gewollt oder nicht 😀

    Grundsätzlich eine tolle Idee das Teil, die Genauigkeit der Aussage stellt sich mir jedoch, besonders weil es schwierig ist diese zu überprüfen.
    Wenn man Kinder möchte ist es bestimmt zuverlässiger als als Verhütungsmethode.

  2. skycamefalling sagt:

    “die Frage zur Genauigkeit stellt sich mir jedoch” sollte das heißen.

  3. Barbara Walter-Jeanrenaud sagt:

    Das wär doch mal was 😉 Und wenn’s ein Mädchen wird, nenn’ ich es PocketPC und ihr alle werdet Paten!
    Nein, es gibt einfach Aufschluss über den Körper, einige Messwerte kann man ja manuell nachmessen (also, ob sie ungefähr hinkommen, Temperaturkurven etc.). Wenn man seinen Körper eh schon gut kennt, hat man hormonelle Veränderungen eh ganz gut im Blick. Eine Blutkontrolle bei nem Arztbesuch fällt auch genau in den Testzeitraum, der soll dann gleich mal ein paar Hormonwerte bestimmen, die sich dann in Zusammenhang setzen lassen können.
    Aber zu den Testmethoden dann im ausführlichen Test mehr 😉

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