Mo. 11. Mai 2020 um 18:39

iPhone 12 (Pro): Neuer Mega-Leak verrät alles zur Hardware und den Preisen

von Marcel Laser3 Kommentare

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht an ein Jahr erinnern, wo die Dichte der Leaks zu neuen iPhone-Modellen so enorm gross war, wie derzeit zu den vermuteten iPhone 12 Pro-Geräten. Denn schon wieder sind neue Erkenntnisse im Netz aufgetaucht, die zudem wieder von den gleichen Personen stammen. Diesmal haben wieder Max Weinbach und der YouTuber bzw. Apple-Leaker Jon Prosser ihre Finger im Spiel. Sie verraten mehr zur kommenden Hardware und gehen dabei erstaunlich tief ins Detail. Sogar Preise werden genannt!

iPhone 12 (Pro): Kleinere Notch, 120-Hz-ProMotion-Display und neue Kameras

Immer wieder taucht eine kleinere Notch in den Gerüchten auf und es scheint sich endlich zu bewahrheiten. Auch der neuste Leak zeigt einmal mehr, dass Face ID wohl soweit geschrumpft werden konnte, dass die Kamera-Aussparung in der Front wesentlich kleiner werden dürfte. Zudem soll Apple den Winkel vergrössert haben, mit dem Gesichter erfasst und erkannt werden können. Der Lautsprecher zum Telefonieren rückt für das Vorhaben ein wenig höher, um mehr Platz zu schaffen. Das sollt die Tonqualität allerdings nicht beeinflussen.

Spannend dürfte es aber auch beim Display werden! Denn hier soll die ProMotion-Technologe des iPad Pro 2020 übernommen werden. So sollen zumindest die grösseren iPhone 12 Pro-Modelle je nach angezeigtem Inhalt zwischen 60 und 120 Hz automatisch einstellen können. Eine ähnliche Technik gibt es bereits im iPhone 11 Pro, allerdings wird diese nur bei Berührung des Displays aktiv und aktiviert sich nicht je nach angezeigtem Inhalt. Zudem sind vier Display-Grössen in Planung: 5,4 Zoll, zweimal 6,1 Zoll und einmal 6,7 Zoll. Die Geräte teilen sich demnach in zwei iPhone 12-Modelle und zwei iPhone 12 Pro-Geräte auf. Auch wenn die ProMotion-Technologie nur in Apple Pro-Lineup zu finden sein wird, so werden aber alle Geräte mit einem AMOLED-Display ausgestattet.

Apple will zudem die Kamera verbessern und wird demnach grössere Linsen in den neuen iPhone Modellen verbauen. Das soll die neuen Modelle deutlich lichtempfindlicher machen und somit für bessere Bilder unter schwachen Lichtverhältnissen sorgen. Der Autofokus soll zwei bis dreimal schneller werden als beim Vorgänger und eine neue Technik namens Sensor-Shift-Stabilisation soll die optische Bildstabilisierung ersetzen. Die Technik könnte aber nur in den Modellen des iPhone 12 Pro zum Einsatz kommen. Zudem ist auch der im iPad Pro verbaute LiDAR-Scanner ebenfalls dabei. Laut Posser sollen die Pro-Modelle auf eine Triple-Kamera setzen, während die beiden günstigeren Versionen ein Dual-System erhalten.


Neues Design, endlich mehr Speicher und grösserer Akku

Lange Zeit hielt Apple am Design mit seinen starken Rundungen an den Rändern fest. Seit dem iPhone 6 aus 2014 sind diese nun schon Teil der Designphilosophie. Zwar gab es mit dem iPhone X dann grundlegende Änderungen, wie eine neue Glasrückseite, ein neues Display und eben Face ID. Aber die Grundzüge blieben erhalten. Dieses soll sich aber in diesem Jahr wohl deutlich ändern, denn der Rahmen wird laut der Leaks wieder flach. Das Design soll deutlich mehr an die aktuelle iPad Pro-Generation angelehnt sein. Laut der neuen Informationen soll Apple sich dafür entschieden haben, weil es die Sturztests wohl wesentlich besser übersteht.

Der neue Apple Prozessor wird in den Pro-Versionen von 6 GB RAM und in den normalen iPhone 12-Geräten von 4 GB RAM flankiert. Zudem wird der neuen Prozessor deutlich schneller und im 7-nm-Prozess gefertigt. Die kleineren Non-Pro-Modelle sollen übrigens in Speichergrössen mit 128 und 256 GB erscheinen. Das iPhone 12 Pro hingegen mit 128, 256 und mit 512 GB internem Speicher. Damit wären die leidigen 64-GB-Modelle endlich Geschichte.

Aber die Hardware soll nicht nur deutlich schneller (und grösser) werden, sondern auch noch länger durchhalten. Denn laut Prosser soll im grössten Modell ein Akku mit 4’400 mAh stecken! Das sind fast 500 mAh mehr, als im iPhone 11 Pro Max. Letzteres hat übrigens eine sehr gute Laufzeit zu verzeichnen. Hier darf man durchaus gespannt sein, wie sich das Ganze dann auf das neue Modell auswirken wird.

So sollen Apples iPhone 12 und iPhone 12 Pro Modelle aussehen. Die Ähnlichkeit zu den iPad Pro Tablets ist deutlich zu erkennen.

iPhone 12 (Pro): Release, Preise und Verfügbarkeiten

So weit, so gut. Die Hardware kennen wir nun zum grössten Teil. Aber hier hört der Mega-Leak noch nicht auf. Denn auch die Preise nennt Prosser in seinem Video. Zwar nur die US-amerikanischen Dollar-Preise, aber immerhin! Bei der Verfügbarkeit gibt es hingegen keine Überraschung. Im September steigt die Keynote, kurz darauf sollen die Modelle im Handel erhältlich sein. Die Preise entnehmt ihr den folgenden Zeilen:

 

iPhone 12 (5,4 Zoll Display): 649 und 749 US-Dollar (128 / 256 GB)

iPhone 12 (6,1 Zoll Display): 749 und 849 US-Dollar (128 / 256 GB)

iPhone 12 Pro (6,1 Zoll Display): 999, 1’099 und 1’299 US-Dollar (128 / 256 / 512 GB)

iPhone 12 Pro Max (6,7 Zoll Display): 1’099, 1’199 und 1’399 US-Dollar (128 / 256 / 512 GB)

 

Damit dürfte Apple auch in den unteren Preiskategorien der Oberklasse angekommen sein, denn wir reden hier von echten High-End-Modellen mit Apple 14 Bionic Chipsatz. Zudem ist in allen Geräten ein AMOLED-Display verbaut. Sollte der Preis hier zwischen 650 und 750 Euro zum Marktstart in Europa liegen, dann reden wir einem Schritt, den es bei Apple in dieser Form in den letzten Jahren nicht gegeben hat. Die Preise unterschreiten selbst Samsungs Galaxy S20-Lineup teilweise sehr deutlich. Lassen wir uns also überraschen, ob sich diese Gerüchte tatsächlich bewahrheiten könnten.

 

 

Quelle: Jon Prosser

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3 Antworten zu “iPhone 12 (Pro): Neuer Mega-Leak verrät alles zur Hardware und den Preisen”

  1. city12 sagt:

    Denke die Preise werden ohne Steuern sein wie sie sonst immer in den USA angegeben werden.

    Wenn man die drauf rechnet auch bei uns ist alles beim alten.

  2. Marcel Laser sagt:

    Davon gehe ich (stand jetzt) noch nicht aus. Das iPhone SE wurde ähnlich tief prognostiziert. Hier waren es 399 Dollar. Nun ist es bei 479 bei uns. Selbst wenn es keine 750 Euro, sondern gar 800 werden, dann liegt Apple immer noch unter dem kleinsten Galaxy S20 Modell, dass eine UVP von 900 Euro hat. Denke nicht, sofern Prosser Recht haben sollte, dass das kleinste iPhone so teuer wird. Das wäre tatsächlich erstmals ein anderes Bild.

  3. Bernd Günther sagt:

    Das heißt für mich dann: iPhone 12 Pro^^ Das “neue” Design a la iPhone 5/5S fände ich klasse.

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