Mo. 02. Juni 2014 um 22:15

Apple WWDC 2014: Die Zusammenfassung

von Marcel Laser13 Kommentare

Interessant ist hier vor allem der Fakt, dass iOS und Mac OS X deutlich näher zusammenwachsen als bisher. Vor allem was die Interaktionen untereinander betrifft, wurde viel Feinschliff betrieben, um den Umgang deutlich zu vereinfachen. Gerade iOS erfuhr unter der Haube viele grosse Optimierungen und Veränderungen, auf die wir nun näher eingehen wollen. Allerdings beschränken wir uns auf ausgewählte Features, da es sonst den Rahmen sprengen würde. Die Keynote könnt ihr euch nach Ablauf des Events jederzeit im Internet als Wiederholung anschauen.

Notification Center, Spotlight und ein intelligenteres Keyboard

Wichtig sind vor allem einige Änderungen im Notification Center. Somit sind eingehende Nachrichten und deren Anzeige im oberen Bereich des Bildschirms nun interaktiv. Zieht man beispielsweise die eingehende Nachricht kurz herunter, kann direkt im Fenster geantwortet werden. Zudem sind solche Funktionen nun auch im Lockscreen möglich. Selbiges funktioniert auf gleiche Weise im Lockscreen, denn dort können nun Termine direkt bestätigt werden, ohne das Gerät zu öffnen.

 

Spotlight war bisher immer eine Funktion, die euch nach Kontakten im Gerät hat suchen lassen, ausserdem nach installierten Apps, oder Liedern, Filmen und Dokumenten. Dieser Spotlight-Suche wurde nun auch mit einem intelligenten System verbunden, welches für euch im Internet suchen kann. Somit könnt ihr direkt in der Suche auch zu Wikipedia gelangen, Apps suchen, die noch gar nicht installiert sind oder auch nach anderen Dingen, für die man sonst Google bemüht hätte.

 

Das Keyboard wurde auch einer Überarbeitung unterzogen und soll nun eine deutlich bessere Autokorrektur erhalten. Es wurde auch ein neues Feature namens „QuickType“ integriert, welches Wörter direkt vorhersagen kann, sehr intelligent agieren soll und bis zu drei Vorschläge listet. Das Ganze basiert darauf, dass das Gerät eure Schreibweise lernt und entsprechend Wörter vorschlägt. Apple verspricht im gleichen Atemzug auch, die Privatsphäre der Menschen zu schützen, denn die gelernten Wörter und die sogenannte „Suggesting Methode“ verlässt nicht das Gerät. Alles wird lokal berechnet. Des Weiteren lässt Apple endlich auch Keyboards von Drittherstellern zu und diese können direkt in iOS als Standardtastatur gesetzt werden! Sagt „Hallo“ zu Swift Keyboard in iOS!

 

iMessage wird mehr wie WhatsApp mit eigenen Features

Extrem wichtig waren hier vor allem auch die neuen Features, die in Richtung WhatsApp zielen. Darunter vor allem eine Gruppennachrichten-Funktion und das Teilen von Standorten. Eine interessante Sache ist hier vor allem eine zentrale Darstellung der Inhalte, die über iMessage in der Gruppe oder in einer einzelnen Konversation verschickt wurden. Man hat also immer den Überblick über geteilte Inhalte. Noch wichtiger ist die gesamte Synchronisation der SMS App über alle iOS und Mac Geräte! Selbst wenn die Nachrichten NICHT von iOS Devices stammen, werden die Nachrichtenverläufe über alle Geräte hinweg synchronisiert und man besitzt keine abgeschnittenen Konversationen mehr.

 

Die erweiterte Stimmübertragung ist ebenfalls eine tolle Sache. Bekommt man eine Voice-Nachricht über iMessage gesendet, kann man diese Nachricht direkt abrufen, indem man das iPhone wie beim Telefonieren ans Ohr hält. Will man antworten, macht man die gleiche Bewegung noch einmal und die Aufnahme startet sofort. Nimmt man das Gerät wieder runter, wird der gesprochene Teil sofort übertragen. Man muss also keine Knöpfe mehr für solche Aktionen bedienen. Die Masse an iOS Geräten würde das neue System auch sofort etablieren und somit zur zweiten Kraft im Messenger-Markt hinter Facebooks WhatsApp aufsteigen.

 

iOS 8 wird 3rd Party Widgets unterstützen!

Endlich! Allerdings nicht so, wie es sich die Leute gerade bestimmt auf dem Homescreen vorstellen, nein, sondern im Notification Center. Der Reiter Today, der euren Tagesablauf anzeigen kann mit allen zugehörigen Infos, unterstützt nun Widgets von anderen Apps, welche direkt integriert werden können. Apple zeigte auf der Bühne ein Widget, welches von eBay entwickelt wurde und euch über eure Auktionen auf dem Laufenden hält. Zudem könnt ihr direkt aus dem Widget heraus eure Gebote abgeben. Die Funktionen und die Öffnung der Notification Center Plattform ist weitreichend und eröffnet neue Möglichkeiten. Dabei funktioniert das System der Integration und Nutzung deutlich anders, als bei Android-Geräten. In wie weit das ganze ausgebaut werden kann, werden uns schon die Entwickler in den kommenden Monaten demonstrieren.

 

An Apple a day keeps the doctor away: Apple will Leben retten – HealthKit ist die neue Fitness-App mit Anbindung an Ärzte

Weniger überraschend war die kurze Ankündigung von HealthKit, dessen Name vom spekulierten HealthBook abwich. Doch sind die Funktion deutlich weitreichender als bei der Konkurrenz. Neben den bisher üblichen Messungen von Blutdruck, Blutzucker, Herzfrequenz und vielen anderen Werten und dessen Speicherung, kann HealthKit mit entsprechender Hardware und Sensoren in Echtzeit die Vitalität des Benutzers prüfen. Erreicht diese einen kritischen Stand, erinnert die App daran, einen Arzt zu konsultieren. Bricht der Kreislauf gar zusammen, können Ärzte direkt über die App informiert werden, welche dann alle Infos direkt von HealthKit über die jeweilige Person erhalten, um sofort mit entsprechenden Gegenmassnahmen am „Unfallort“ reagieren zu können.

 

Viel hat Apple bisher nicht über die Vernetzung und die Kriterien verraten, doch wird man die Apps nun bald genauer untersuchen dürfen. Wie bei iHome sollen auch hier weitreichende Kooperationen mit den führenden Unternehmen der Branche stattfinden, um diese Effizienz zu gewährleisten. Inwiefern das Ganze dann funktioniert, kann man erst in den nächsten Monaten der Nutzung erfahren.

 

Apple stellt iOS 8 und mehr vor
iOS 8 kommt mit vielen neuen Features

iHome wird Realität. Nur kurz angerissen aber grosse Wirkung

Apple will tatsächlich in die komplette Home-Automatisierung einsteigen und ein volles Programm bedienen: Egal ob Türschlösser, Kameras, Fenster, Temperatur und vieles mehr. Alles soll später über iHome steuerbar werden und Apple geht dazu Kooperationen mit den grössten Herstellern der Branche ein, um dieses Vorhaben zu verwirklichen. In Zukunft werden wir noch eine ganze Menge dazu erleben und hören, da sind wir uns sicher.

 

Absolute Vernetzung des Apple Ökosystems: iOS und Mac OS X wachsen zusammen

Nicht nur optisch hat Apple Mac OS X Yosemite ein Stück näher an iOS angeglichen. Mittlerweile ist es sogar möglich, die Geräte untereinander im Netzwerk so stark zu vernetzen, dass diese immer Bescheid wissen, was gerade am jeweils anderen Gerät unternommen wird. Bearbeitet man beispielsweise eine Keynote-Präsentation auf dem Mac, erscheint auf dem iPhone oder iPad in der linken unteren Ecke im Lockscreen ein Symbol, welches euch per Wischgeste exakt an die Stelle bringt, an der ihr eure Arbeit am Mac verlassen habt. Das ganze Prozedere funktioniert systemübergreifend und mit den meisten Apps. Egal ob ihr auf dem iPad eine Mail schreibt, aber dann am Mac weitermachen wollt: Einfach auf dem Mac-Desktop in die Ecke klicken und ihr schreibt die Mail dort weiter. Ein extrem nützliches Feature.

 

Auch interessant war die Funktion Anrufe auf einem iPad, oder Mac entgegen zu nehmen, ohne Skype oder Facetime zu nutzen. Wie bereits im Abschnitt davor erwähnt, weiss euer Ökosystem über eure verwendeten Geräte im Bescheid und so wird der Anruf auf das Device weitergeleitet, welches ihr gerade nutzt.

 

Apple mit neuer Programmiersprache und beschleunigt iOS um das Zehnfache

Was am meisten beeindruckte, war, dass Apple während der riesigen Vorstellungen und den extrem vielen Änderungen eine neue Programmiersprache für iOS präsentierte: Diese heisst Swift und soll deutlich einfacher, schneller und effizienter arbeiten als das bisher verwendete Objective-C. Es unterstützt iOS 8 nativ und kann sofort genutzt werden. Entsprechende Entwickler-Kits werden heute schon verteilt. Zudem lässt sich die Sprache direkt in den Objective-C Code einbinden und ist damit „abwärtskompatibel“.

 

Des Weiteren hat Apple, ähnlich wie ATIs Mantle oder Microsofts neue DirectX 12 Optimierungen zur Grafikbeschleunigung, nun eine eigene API entwickelt, die sich zwischen den Hardcode der CPU und den APIs der App legt und somit die Grafikleistung auf einem A7 Prozessor auf das Zehnfache (!!) erhöht. Diese wird Metal genannt und scheint Geräte mit A7-CPU um ein Vielfaches zu beschleunigen. Epic Games präsentierte auf einem iPad Air mit einer massiv abgeänderten Engine der Infinity Blade Spiele eine Techdemo mit mehreren Tausend berechneten Partikeleffekten in Form von Blütenblättern, die man per Luftwirbel in der Umgebung physikalisch korrekt umherblasen konnte. Zudem ist das grosse Entwicklerstudio EA Games derzeit dabei, das Spiel Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare in Konsolenqualität auf Basis der neuen Schnittstelle auf die iOS Geräte mit A7 Prozessor zu portieren.

Die Features sind einfach zu zahlreich und teilweise sehr weitreichend im System. Tim Cook – CEO von Apple – log nicht, als er die Keynote mit den Worten beendete, dass es die grössten Änderungen in der Geschichte von iOS und dem AppStore von Apple seien und wir freuen uns nun auf die finale Version von iOS 8, vor allem mit dem neuen Widget und Notification Center System. Auch was die neue Programmiersprache wohl im Stande zu leisten ist, wird uns erst nach der Finalisierung von iOS 8 konkrete Ergebnisse liefern.

 

Wenn ihr mitdiskutieren und vor allem euch über die weiteren Features informiere  wollt, guckt euch doch bei uns in unserem Apple iOS Forum um! Dort sind die ersten Beta Threads erstellt worden und wir werden euch die Tage und Wochen über neue Funktionen, Design und den Änderungen im System auf dem Laufenden halten.

 

Quelle: Apple WWDC 2014

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13 Antworten zu “Apple WWDC 2014: Die Zusammenfassung”

  1. Googlook sagt:

    Die Programmiersprache und Metal sind faszinierend.

  2. Jörg Renken sagt:

    Ja, war wirklich einiges interessantes dabei…

    Wer die Keynote sehen möchte, kann das hier machen: http://www.pocketpc.ch/apple-allgemein/212858-apple-keynote-video.html

  3. Googlook sagt:

    Also Swift gibt es seit knapp 7 Jahren von der Cornell University. Ist also kein reines Apple Produkt. Das gute daran, Parallelverarbeitung kommt endlich. Mehr Sicherheit auch.
    Aber wie immer Programmiersprachen kommen und gehen – am Ende bleiben die Classiker, Cobol, Lisp, C, Objective C.

    Guter Bericht gibt es bei der NZZ: http://www.nzz.ch/aktuell/digital/ios-8-os-x-yosemite-wwdc-apple-keynote-google-coypcat-1.18314468

  4. Marcel Laser sagt:

    Wer hat denn gesagt, dass Swiftkey ein Produkt von Apple ist? O__o Das wäre nen ganz schöner Fauxpass 😀 Der Bericht der NZZ ist wirklich gut und zeigt, dass derzeit in allen bereichen fast nur noch mit Evolution statt Innovation gearbeitet wird ^^ Was der Bericht allerdings nicht aufzeigt, sind die unterschiedlichen Implementationen der Techniken. Widgets sind seit Uhrzeiten nicht neu und gabs schon zu Windows XP Zeiten, wenn nicht gar älter. Aber es kommt auch auf die Implementation an 🙂 Ich finde den Unterschied ganz interessant, dass iOS seine Widgets einfach ins Notification Center packt. So hat Windows Phone seine Live Tiles als Widget-Ersatz, Android packt die Teile in den Homescreen und Apple eben ins Notification Center. So hat jeder seine Ansätze 🙂

  5. Googlook sagt:

    Ich meine die Programmiersprache Swift. Die ist nicht neu, die gibt es seit knapp 7 Jahren von der Cornell University. Ist also kein Apple Produkt.

  6. Marcel Laser sagt:

    Das ist korrekt! 🙂 Allerdings hat Apple tatkräftig über die Jahre mitentwickelt. Es ist wohl unglücklich ausgedrückt. Ich hab es nachkorrigiert , damit es unmissverständlicher wird ^^

  7. LumiaLike sagt:

    Und für solche neuigkeiten son tamtam?
    Gähn!

  8. Alexander Spindler sagt:

    Mit einem neuen iPhone und mehr Display-Diagonale werden die Widgets früher oder später auf den Startscreen kommen müssen. Kein Mensch braucht bei einem 5″ iPhone noch mehr Icons. Hier bietet es sich an die Widgets aus dem Notification Center auf die Startseite zu ziehen.
    Diesen Ansatz kann ich übrigens gar nicht verstehen. Widgets oder auch die LiveTiles haben den Vorteil mit einem Blick auf meine personalisierte Startseite direkt Informationen anzuzeigen. Wieso sollen diese nun im Not.Center versteckt werden?

    IOS 9 wird dies ganz bestimmt bieten können.

    Im Übrigen wurden bzgl. OSX soviel vorgstellt, was Windows seit geraumer Zeit bereits unterstützt. Apple zieht hier nur nach und gibt nicht den Ton an, was aber bei einem Betriebssystem im unteren einstelligen Prozentbereich im Hinblick auf die globale Verbreitung nicht weiter tragisch ist.

    Entscheidend ist iOS und nicht OSX und hier macht Apple grundsätzlich einen exzellenten Job.

  9. PHeitzmann sagt:

    Und was soll das Tanz am m das iHome? Genau Wie Das von google?
    Sowas gibts schon seit Jahren und nennt sich KNX/EIB. Ist zudem zuverlässiger,Platformunabhängig und bietet mehr Möglichkeiten.
    Und vom iPad kann man das Haus genau so Steuern wie vom Nexus 7

  10. Googlook sagt:

    @LumiaLike:
    Die WWDC ist in erster Linie eine Entwickler-Plattform, daher sehr technisch. Die Neuigkeiten sehen auf den ersten Blick oft relativ bescheiden aus. Durch die vielen neuen Möglichkeiten gibt es enormes zusätzliches Potential für iOS. Metal ist wahnsinnig schnell, da muss Microsoft in den nächsten Monaten dringend nachziehen. Auch bei 64bit Anwendungen ist Apple schon ganz schon fortgeschritten, iOS 8 ist auf einem iPhone 5s (welches deutlich schlechtere Hardware besitzt als z.B. ein Lumia 1520) massiv schneller, besonders Safari läuft wahnsinnig schnell, kaum zu glauben wie langsam hier der IE 11 (WP8.1) ist!

    Entwickler haben sehr viele Möglichkeiten bekommen, und wie gewohnt sind bereits viele voll dabei. Genau das ist der grosse Vorteil von iOS. Für WP kommt ein neues SDK, interessiert jedoch niemanden besonders, eben nur dritte Priorität. Leider.

  11. Googlook sagt:

    Aber Apple ist auch in vielen Bereichen einfach nur nachgezogen. Ganz klar. 🙂

  12. HomeboyST sagt:

    @Heitzmann, der Tamtam um iHome ist überhaupt nicht mit KNX etc. zu vergleichen.
    KNX ist ein Standart. Den zu bedienen ist ein leichtes.
    Zumal das Zeug aber richtig teuer ist.

    iHome arbeitet mit sämtlichen großen Herstellern zusammen.
    Ob nun von Phillips die Beleuchtung, von Jäger die Steckdosen, Kaffeemaschine von Jura, Waschmaschine von Simens, Garagentor von Bosch usw, Haustürschloss von Abus usw.

    Ist quasi ähnlich wie Helthkit.
    Da können auch alle Fitness und Gesundheitssensoren Ihre Daten an einen zentralen Punkt zusammenführen.
    Statt das in jeder App einzeln zu machen.

    Also alles in allem… Respekt.
    So viel hätte ich nicht erwartet. Und das bei weitem nicht so offen.
    Das hat mich insbesondere bei Helthkit sehr überrascht.
    Dachte das die ganzen Gesundheitswerte nur rein mit Apple Zubehör
    zu bekommen sind. Das ist ein riesen Schritt.

    Und mal schauen was noch so kommt wenn die neuen Geräte vorgestellt werden. Auf der WWDC gibt es ja immer nur Häppchen.

  13. Marcel Laser sagt:

    @Alex
    Das sehe ich Grundlegend anders. Das liegt aber auch daran, das keiner daran denkt wie das Funktioniert. Bei Android musst du das Gerät entsperren und siehst vielleicht maximal 3-4 Widgets, dann musst du mit einer Wischgeste zum nächsten Homescreen und siehst wieder ein paar Widgets. Aber es kann mir keiner erzählen, dass er bis zu 20 Widgets platziert hat und wenn er diese auch noch ordentlich verteilt, dann kommt er auf eine riesige Summe an Homescreens. Das macht es alles andere als komfortabel und es ist ganz sicher nicht „alles auf einen Blick“.

    Apple will das Widget-System von Android nicht kopieren sondern geht einen eigenen Weg. Du kannst nur minimale Widgets programmieren mit wenigen Interaktionsmöglichkeiten. Diese werden im Today-Reiter abgelegt, damit du nicht eine ganze App laden musst. Es geht darum die Infos an einem Ort zu konzentrieren, was das Android Widget-System nicht kann. Und der Aufwand ist auf die Menge an Widgets gesehen sogar geringer: Du kannst das Notification Center im Lockscreen herunterziehen und dort mit den Widgets interagieren und zwar mit nur einer einzigen Wischgeste, anstatt das Gerät zu entsperren.

    Sehe es doch einmal aus Entwickler-Sicht und nicht aus der Copycat Brille, die alle gleich aufhaben wenn es um Software geht. Es ist im Prinzip so ähnlich wie der Live-Tile Bildschirm für Windows Phone. Du öffnest das Notification Center (wie erwähnt sogar im Lockscreen mit nur einer einzigen Geste) und scrollst vertikal deine „Live-Tiles“ ab. Nur das du hier die LiveTiles auch bedienen kannst, ohne das du die App aufmachen musste. Quasi eine kleine Mischung aus Live-Tile und Android Widget.

    Aber die Ausführung und Implementierung ist bei Apple eine komplett andere! Und die ist bestimmt nicht weniger praktisch. Denn der Aufwand um zu den Informationen zu kommen ist nicht höher, als bei Android. Wenn es auf die Masse der Infos ankommt ist er sogar deutlich geringer.

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