Mi. 10. Juni 2015 um 13:52

Apple Music: Streaming hat geringere Bitrate als die Konkurrenz

von Marcel Laser6 Kommentare

Apple hat am Montag seinen Streaming Dienst Apple Music vorgestellt und damit für Aufsehen, auch bei der Konkurrenz, gesorgt. Allerdings scheint Apple Music doch einen Nachteil zu haben: Die Bitrate.

Apple Music streamt mit 256 KBit/s und Offline-Nutzung bestätigt

Wie von iTunes gewohnt, liegen die Songs mit einer Qualität von 256 KBit/s vor. Allerdings wird auch der Apple Music genannte Streaming-Dienst die Bitrate von 256 KBit/s nutzen. Interessant ist hier vor allem der Vergleich mit dem Dienst Beats Music, welcher mit 320 KBit/s an Qualität aufwarten kann. Auch Spotify bietet mit 320 KBit/s eine etwas höhere Qualität der vorliegenden Songs. Dies geht aus Informationen des Technik-Blogs Slashgear hervor, welcher auf der WWDC 2015 weitere Details herausfinden konnte.

 

Zudem wurde auf Anfrage in Erfahrung gebracht, dass das Streaming-Angebot auch für die Nutzung ohne Internet auf dem iPhone, iPod Touch oder iPad genutzt werden kann. Dasselbe gilt übrigens auch für die bald erscheinende Android-App von Apple und die Unterstützung für Windows ebenfalls.

 

Der Apple Music Dienst startet am kommenden 30. Juni global in mehr als 100 Ländern. Welche Länder genau vertreten sind, wurde bisher noch nicht erwähnt. Der Preis liegt bei 9.99 US-Dollar im Monat und wer ein Familienpaket für sechs weitere Personen bucht, zahlt 14.99 US-Dollar. Will man den Dienst erst einmal nur ausprobieren, bekommt man drei Monate lang ein gratis Testabo. Damit sollte genug Zeit zum Vergleich gegeben sein.

Apple Music: 9.99 US-Dollar kostet das Abo. Die ersten drei Monate zum Testen sind gratis.

 

 

Quelle: Slashgear (Englisch)

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6 Antworten zu “Apple Music: Streaming hat geringere Bitrate als die Konkurrenz”

  1. Entrail sagt:

    Apple Music nutzt wohl 256 kbps AAC und ist angeblich Qualitativ gleich/ähnlich wie 320 kbps in MP3.

    Genau kenne ich mich in dem Bereich nicht aus, sollte aber evtl. mal recherchiert werden 😉

  2. Christian85 sagt:

    Warum nicht einfach FLAC 🙁

  3. Killer07 sagt:

    @Christian: Klar, bei den Internet Tarifen die wir grad in Deutschland haben öffnest du aus Versehen ein Lied über dein Mobilvolumen und schon ist Ende im Gelände. 😀

  4. Christian85 sagt:

    😀 am Smartphone würde ich natürlich AAC bevorzugen, stationär wär FLAC aber schon gut.

  5. surfibaer sagt:

    @Entrail: Zumindest Spotify benutzt aber kein MP3, sondern Ogg-Vorbis (oder wie das heißt).

  6. WarmRed sagt:

    256 ACC reicht für Streaming vollkommen. Sogar die Audiophilen in den einschlägigen Foren streiten sich über dieses Thema schon seit Jahren ob man den Unterschied von 320kbps ACC zu 256kbps ACC noch hört.

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