Mi. 17. Mai 2017 um 13:00

Apple App Store: Nächste Preiserhöhung für Apps in der EU vollzogen

von Marcel Laser0 Kommentare

Egal welcher App Store von Apple, die Preise wurden in der EU noch einmal angezogen. Das betrifft sowohl iOS als auch das Softwarekaufhaus für macOS. Es ist seit 2012 die derzeit dritte Peiserhöhung für Apps in den letzten fünf Jahren. Um so höher der eigentliche Grundbetrag um so höher fällt auch die Preissteigerung aus. Entwickler_innen dürfen aber gegensteuern, sofern sie wollen.

App Store: Preisliste im Netz gibt Aufschluss über Preissteigerungen

Apps, welche vorher 0.99 Euro gekostet haben, sind im Apple App Store nun für 1.09 Euro gelistet, was einer Erhöhung von 10 Cent entspricht. Kosteten die Apps vorher 1.99, dann liegt die Preiserhöhung bereits bei 30 Cent und kommt auf 2.29 Euro. Dieses Verhalten zieht sich durch das gesamte Preisgefüge des Apple App Stores und ist nun endgültig durchgeboxt werden. Ende April machten noch die EU Länder von Grossbritannien, Frankreich und andere Gebiete den Anfang. Mittlerweile sind die Preiserhöhungen überall angekommen, wo es die Eurowährung zu finden gibt.

 

Apple gab eine entsprechende Meldung an Developer bereits im April aus, dass die Preise steigen werden, doch wird sich am Anteil von Apple selbst nichts ändern. Weiterhin wird im ersten Jahr 30 Prozent der Einnahmen an Apple abgeführt, danach nur noch 15 Prozent. Auch inApp-Käufe sind von den Preiserhöhungen betroffen und steigen im selben Masse wie die eigentlichen Preise im Store. All das geht aus einer Liste hervor, die bereits im April veröffentlicht wurde.

 

Es ist ist bereits die dritte Preiserhöhung seit 2012. Im besagten Jahr wurden die Appkosten von 0.79 Euro auf 0.89 Euro angehoben. Danach wurde 2015 auf 0.99 erhöht und nun sind wir in 2017 Stand dort, was wir nun erleben. Betroffen sind in unserer deutschsprachigen Region also Deutschland und Österreich. Im Schweizer App Store bleibt durch den Schweizer Franken alles so wie es derzeit ist.


Developer dürfen entscheiden und Abos sind nicht betroffen

Ganz wichtig zu erwähnen ist allerdings die Eigenständigkeit der Entwickler_innen, die ihre Preise immer noch selbst gestalten dürfen. Die Preise wurden zwar erst einmal in allen Euro-Regionen erhöht, doch wenn die Entwickelnden wieder die 99 Cent einstellen wollen, dürfen diese das gerne tun. Die Möglichkeiten zu einer mehr individuellen Preisgestaltung bleibt also bestehen und in den letzten Wochen haben auch einige davon Gebrauch gemacht.

 

Des Weiteren sind automatische Abonnements in den Apps nicht davon betroffen. Habt ihr also eine Zeitung über Apple abonniert oder in einer Fitness-App ein internes Abo gebucht, bleiben die Preise weiterhin gleich. Hier müsst ihr also vorerst nichts draufzahlen.

 

 

Quelle: iPhoneAddict (Französisch)

vg-wort
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