Di. 07. August 2018 um 12:41

Google präsentiert Android 9: Pie

von Barbara Walter-Jeanrenaud9 Kommentare

Also doch nicht Popcorn, sondern Android 9 Pie – wir hätten Haus, Hof und Smartphone darauf verwettet. Glücklicherweise haben wir das nicht und können so auch bald in den Genuss der neuesten Version des Google-Betriebssystems kommen. Vergangene Nacht stellte der Softwaregigant aus Mountain View in den USA das neue OS vor – und überraschte mit dem Zeitpunkt grosse Teile der Weltpresse.

Android 9 Pie: Neue Funktionen

Natürlich bringt Android Pie neue Funktionen für die Smartphones und Tablets mit sich. Wie sich schon aus den bisherigen Beta-Versionen gezeigt hat, wird die Gestensteuerung mehr in den Fokus gelegt. Künftig wird es auf aktualisierten Geräten und neuen Androiden möglich sein, das Smartphone unabhängig von der Grösse bequem bedienen zu können. Neben dem Home-Button wird nur noch eine Zurück-Taste vorhanden sein, die gleich mehrere Funktionen erfüllen wird. So wird man mit ihr natürlich zurückschalten, aber auch die App-Übersicht aufrufen können.

 

Zwei weitere neue Features in Android 9 sind zum einen Slices, eine Funktion, die es ermöglicht, schnell auf bestimmte Apps und Dienste zuzugreifen, ohne erst verschiedene Apps zu durchsuchen. So kann beispielsweise direkt nach einer Fahrt mit einem Taxi oder Uber gesucht werden, der entsprechende Preis für die Fahrt wird angezeigt, und per Klick kann dann schnell das entsprechende Angebot gebucht werden. Ein weiteres Feature ist App-Actions. Das Betriebssystem lernt mit, welche Apps man zu welcher Tages- und Nachtzeit verwendet und schlägt so regelmäßig verwendete Apps direkt vor, die sich dann schnell starten lassen. 


App-Zeitmanagement per Dashboard

Scheinbar liegt Google die digitale Gesundheit der Nutzenden am Herzen. Über ein Dashboard kann künftig die Zeit, die mit verschiedenen Apps verbracht wird, angezeigt werden. Hinweise erscheinen dann und auf einen Blick erfährt man, wie viele Minuten oder Stunden man tatsächlich am Tag bei Instagram, Facebook und Co. verbracht hat.

 

Der Rollout wird zunächst für die Google Pixel Phones starten. Im Herbst 2018 kommen auch weitere aktuelle Geräte hinzu, die derzeit auch für das Beta-Programm zugelassen waren. Wie immer brauchen die Hersteller nun ein wenig Zeit, um ihre Firmware zu aktualisieren und die neueste Android-Version freizugeben.

 

Quelle: Google Keynote via Golem

vg-wort
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9 Antworten zu “Google präsentiert Android 9: Pie”

  1. oggy14 sagt:

    Ist gestern Abend auf meinem Essential Phone in finaler Version angekommen. Respekt…! (keine Teilnahme an Beta)

  2. manu sagt:

    mich grault es vor der gesten steuerrung. hab mit dem iphone x meines bruder rumgespielt und fand es extrem gewöhnungsbedürtig. schade das google das nun auch macht.

  3. Yves Jeanrenaud sagt:

    Gestensteuerung gab es schon mal, auf Sailfish OS, im Exzess 🙂

  4. Tempest2k sagt:

    Bitte keine Gesten Steuerung… Als Option gerne. Aber nicht als Hauptbedienung… Das nervt mich persönlich. Ich finde Buttons deutlich simpler als für jede Aktion mir eine Geste zu merken

  5. night sagt:

    Geht einfach, Nova Launcher und man hat wieder was man bisher gewohnt war.

  6. lowblow sagt:

    Oder Launcher 10!!! 😋

  7. Hubschrauber1atz sagt:

    Gut, dass mein Honor 9 noch spezielle Touch-“Tasten” dafür hat. Da würde was fehlen wenn ich die Zurück-Taste nicht mehr mashen könnte 😀

  8. skycamefalling sagt:

    Gestensteuerung hat noch nie gut funktioniert. Weder beim Nokia N9, noch bei Sailfish oder beim iPhone X und auch nicht im VW Passat.

    Gut dass es alternative Launcher gibt 🙂

  9. night sagt:

    Ob die Vorzüge der Gestensteuerung die Umgewöhnung rechtfertigen? Ich bin mir nicht ganz sicher. Zum Glück ist die Swipe-Steuerung erst einmal optional, standardmässig ist sie sogar deaktiviert. Wer sie einschalten will, muss unter “System” auf “Bewegungen” drücken und dort “Auf Startbildschirmtaste nach oben wischen” auswählen. Übrigens haben die Android-9-Gesten noch einen Nachteil: Sie funktionieren bisher nicht mit Launchern, da diese ihre eigenen Navigationskonzepte mitbringen.

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