Fr. 22. Dezember 2017 um 11:51

Android 8.0: Neue Apps und Updates dafür müssen in Zukunft Oreo Features unterstützen

von Marcel Laser0 Kommentare

Apple hat bereits vor längerer Zeit damit begonnen, die Menschen darauf einzustellen Apps 64-bit-kompatibel zu machen, was auch immer wieder mit entsprechenden eMails zur Erinnerung durchgeboxt wurde. Google fängt nun auch langsam an eine ähnliche Schiene zu fahren. Da es hier aber deutlich mehr Plattformen und unterschiedliche Systeme zu unterstützen gilt, braucht das Verfahren aber wohl auch mehr Zeit.

Apps sollen nach und nach in den nächsten zwei Jahren neue Features unterstützen

Android 8.0 war in vielen Belangen ein etwas grösserer Schritt, was neue Funktionen und Features unter der Haube betrifft. Ab August 2018 will Google auch dafür sorgen, dass die Android 8.0 API in seiner Gänze von neuen Apps im Play Store vollständig unterstützt wird. Zwar sollen die Apps natürlich auch weiterhin kompatibel zu älteren Versionen bleiben, aber das besondere Augenmerk liegt auf den neuen Funktionen von Android 8.0. Ab August gilt diese Regelung aber nur für Apps die ab diesem Zeitpunkt neu im Store erscheinen werden.

 

Anders hingegen wird es dann ab November 2018, denn neue Updates, die für Apps dann eingespielt werden, müssen zwingend auf die neue Android 8.0 API aufsetzen. Sind diese nicht kompatibel, werden die Updates auch ab diesem Zeitpunkt nicht mehr freigeschaltet. Somit ist damit zu rechnen, dass einige Zeit nach November 2018 die meisten Apps mit den zukünftigen Features von Android ausgestattet werden.

 

Aber auch an die 64-bit-Prozessoren wurde gedacht, doch hier ist der Termin ein wenig später angesetzt worden. Eine volle 64-bit-Unterstützung für Apps soll ab August 2019 zwingend notwendig werden. Natürlich soll der Support für 32-bit aber weiterhin bestehen bleiben, damit auch ältere Modelle und Android-Versionen mit älteren Chipsätzen weiterhin kompatibel bleiben. Dennoch sollen neue Apps und Updates ab Mitte 2019 eine volle 64-bit-Kompatibilität mitbringen.

 

Somit zieht auch Google nun für die Zukunft seiner Plattform nach und legt den entwickelnden Fans auch ein etwas engeres “Vorgabenkorsett” an, um die Zukunftssicherheit zu gewährleisten. Nur zum Vergleich: Bei Apple wurde hier dank Hardware und Software aus eigenem Hause bereits vor längerer Zeit angesetzt. 32-bit-Apps werden in der Regel nicht mehr zugelassen und der absolute Grossteil der Programme im App Store sind bereits 64-bit-Apps.


 

 

Quelle: Google

vg-wort
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