Fr. 27. Oktober 2017 um 20:24

Amazon: Hauseigener App Store bekommt Redesign spendiert

von Sebastian Mauch0 Kommentare

Der Play Store von Google ist noch immer die App-Quelle Nummer Eins, zumindest in der Android-Welt. Amazon bietet aber schon seit längerer Zeit auch Apps über einen eigenen App Store an. Leider lies dieser bislang immer ein wenig zu wünschen übrig. Ein frischer Anstrich soll nun eine Wende einleiten.

Reicht ein Redesign für mehr Erfolg?

Wir haben da so unsere Zweifel. Bislang glänzte der Amazon App Store nicht unbedingt durch Komfort. Das App-Angebot war klein, Updates für Anwendungen kamen meist später als im Google Play Store oder erst gar nicht, und das Argument schlechthin – das Actually Free Program – wurde Anfang des Jahres eingestellt. Über die Amazon Underground-App konnte man vor einiger Zeit nämlich noch zahlreiche kostenpflichtige Apps komplett gratis beziehen. Dafür wurde man lediglich ein wenig ausspioniert, was viele für eine 70 Euro-Navigationssoftware gerne in Kauf nahmen. Nun ist das beliebte Programm aber schon eine Weile weg und was bleibt da übrig?

 

In der Amazon Underground-App jedenfalls nicht viel. Dort kann man nun quasi nur noch vernünftig shoppen oder Apps herunterladen, die es auch regulär im Appstore des Konzerns gibt. Nun hat der Versandriese aber einen neuen Store herausgebracht. Dieser heisst genauso wie vorher, kommt aber im neuen Gewand daher und setzt nun verstärkt den Fokus auf die hauseigene Zwischenwährung “Amazon Coins”.

 

Kauft man sich Coins, erhält man im Gegenzug ein bisschen mehr Wert zurück. Kauft man mit den Coins dann sogar teilnehmende Apps und spielt oder benutzt diese, dann kann es sogar noch einen gewissen Anteil, meist um die zehn Prozent, als Cashback geben. So lassen sich ein paar Apps wesentlich günstiger als im Play Store beziehen. Das Design wirkt nun auch immerhin wesentlich moderner und aufgeräumter. Herunterladen könnt ihr den Amazon App Store hier.


Der neue App Store erstrahlt nun eher bläulich als orange und erinnert entfernt an das Material-Design von Google.

 

 

Quelle: TechCrunch

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