Asus Transformer Book T100, Verarbeitungsqualität Asus Transformer Book T100, Verarbeitungsqualität
Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. Seid Ihr mit der Verarbeitungsqualität vom Transformer T100 zufrieden oder gibt es Mängel?
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  2. 30.10.2013, 19:55
    #2
    Also ich war heute im örtlichen Media Markt und konnte das Transformer Book T100 mit 32 GB "testen". Gekauft habe ich es nicht, weil ich die Version mit 64 GB will. Besonders interessiert hat mich die Verarbeitungsqualität, was anderes konnte ich dort ja eh kaum testen und Windows 8.1 kenne ich ja.

    Folgendes ist mir aufgefallen:
    • Der Windows-Button ist auf der linken Seite des Gehäuses. Einen kapazitiven Windows-Button unter dem Display gibt es nicht. Das ist bereits bekannt. In einigen Testberichten (z. B. dem von MobileGeeks) ist aber unter dem Bildschirm trotzdem ein Windows-Logo, jedoch hat dieses keine Funktion. Bei dem Gerät im Media Markt war dort nichts. ASUS hat sich wohl dazu entschieden das Logo in der endgültigen Fassung zu entfernen. Eine weise Entscheidung, denn ein Logo ohne Funktion hätte zu Irritationen geführt. Ich hätte erst mal gedacht da ist was kaputt. Nun aber zum eigentlichen "Problem": Der Start-Knopf an der Seite des Tablets ist äußerst schwammig und hat keinen klar definierten Druckpunkt. Ich werde den mit Sicherheit nie benutzen! Der Power-Knopf hatte einen deutlichen Druckpunkt. Hat sich wesentlich besser angefühlt.
    • Der Spalt zwischen Displayglas und Rahmen ist sehr dünn und gleichmäßig. Da passt kein Blatt Papier dazwischen. Das war bei meinem VivoTab Smart deutlich schlechter gemacht. Der Spalt war dort sehr ungleichmäßig auf auf der linken Seite sogar ziemlich heftig. Dementsprechend hatte sich auch viel Staub und Dreck darin gesammelt. Also ein deutlicher Pluspunkt.
    • Häufig liest man von der schlechteren Verarbeitungsqualität der Rückseite im Vergleich zu anderen Tablets und vor allem dem VivoTab Smart. Ich kann dazu nur eines sagen: Das VivoTab Smart mag sich mit seiner Soft-Touch Rückseite zwar besser anfassen und sieht auch hochwertig aus, aber die Klarlack-Rückseite des T100 hält wesentlich mehr aus. In dem weichen Material des VivoTab Smart waren schnell mal Kratzer drin, der Lack des T100 wirkt dagegen fast unzerstörbar. Hässlich sind allerdings die vielen Fingerabdrücke, die die Rückseite anzieht. Aber wen interessiert das bei einem Tablet? Vorne sieht's mindestens genauso versaut aus. Krazter dürften sich aus der glatten Oberfläche des T100 immerhin ziemlich leicht rauspolieren lassen, sollte man sich doch irgendwann welche einfangen.
    • Das Display des T100 ist nicht so hell wie das des VivoTab Smart. Wenn ich das VivoTab Smart als Maßstab hernehme erreicht das T100 vielleicht 75% von dessen Helligkeit. In Räumen macht das wohl kaum einen Unterschied. Im Media Markt war es durch mehrere Leuchtstoffröhren sehr gut beleuchtet. Draußen im Sonnenlicht könnte es sein, dass man den Unterschied merkt.
    • Ich habe nun auch schon öfter gelesen, dass die LED des T100 neben dem Power-Knopf immer weiß leuchtet, solange das Netzteil angeschlossen ist. Das würde dazu führen, dass man das Gerät immer einschalten müsste um festzustellen, ob der Ladevorgang beendet ist. Das VivoTab Smart leuchtet an dieser Stelle rot, solange der Akku geladen wird. Das konnte ich leider nicht überprüfen, denn der Akku war natürlich voll. Dennoch ist mir aufgefallen, dass die weiße LED viel dunkler ist als beim VivoTab. Man muss schon genau hinsehen, damit man sie sieht. Hier wurde also definitiv eingespart.
    • Die Webcam ist trotz geringerer Auflösung besser als beim VivoTab Smart. Hinten gibt's natürlich keine Kamera, aber das wissen wir ja bereits.
    • Das Display dimmt die Helligkeit nicht abrupt wie beim VivoTab Smart sondern sanft. Es wird also stufenlos herauf oder herunter geregelt. Das mag sich jetzt nicht großartig anhören aber beim VivoTab Smart haben mich abrupte Helligkeitsänderungen durch den Lichtsenser immer genervt. Das ist nun deutlich besser gemacht.


    Das interessanteste war leider nicht ausgestellt: Das Tastatur-Dock. Wahrscheinlich weil der Media Markt lieber Android-Kram verkauft.

    Trotzdem gibt's von mir ein klares Fazit: Kein Gerät ist perfekt und für den Preis ist das Meckern auf hohem Niveau. Ich werde mir das Ding auf jeden Fall kaufen.
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  3. Vielen Dank für deine erste Einschätzung vom Tablet, interessant zu wissen.

    Lg cos

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  4. Moin,Moin,

    Also der Druckpunkt der Home Taste an der linken Seite ist bei mir net schlechter als beim An-/Aus Schalter. Da kann ich keine Unterschiede bei meinem T100 feststellen.

    Allerdings ist mir bei meinem T100 aufgefallen das die Einrastfunktion der microSD-Karte etwas schwamig ist. Man muss etwas herum fummeln um die richtig einrasten lassen zu können. Ist die aber erst einmal eingerastet, dann hält die Karte aber auch Bomben fest.

    Gruß
    Uli
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  5. 07.11.2013, 08:52
    #5
    Also ich habe jetzt das T100 doch mit 32 GB gekauft, weil ich einfach nicht mehr warten wollte und am Ende zum Schluss kam, dass 32 GB wohl doch genug sind. Sind sie letztendlich auch, allerdings nutze ich im Tablet noch eine 32 GB microSD. Dazu gleich mehr.

    Ich werde nun meine Erfahrungen von weiter oben ergänzen. Reviews gibt es ja mittlerweile genug.

    Power LED: Nun ist es offiziell, sie kann zwei Farben. Rot wenn geladen wird, weiß wenn der Akku voll ist. Man muss das Gerät als nicht einschalten um zu sehen, ob der Ladevorgang abgeschlossen ist.

    Akku: Sieht momentan so aus, als würde er halten, was er verspricht. Genaueres kann ich aber erst später sagen. Ein Ladevorgang dauert ca. 5 Stunden.

    Verarbeitungsqualität: Wie bereits angesprochen schlechter als beim VivoTab Smart. Die Hochglanzrückseite wirkt glitschig und sieht permanent versaut aus. An den Rändern spürt man beim halten des Tablets das schlecht entgratete Plastik. Fühlt sich zwar nicht so hochwertig an, aber die Finger wird man sich wohl daran nicht aufschneiden. Auch etwas ungünstig: Die microSD steht etwa 1 mm weit aus dem Slot heraus, stört auch geringfügig beim Halten. Positiv sind die äußerst gleichmäßigen Spaltmaße um das Dispay herum. Der Spalt ist minimal. Der Windows-Knopf an der Seite des Tablets hat bei meinem Exemplar jetzt übrigens auch einen klaren Druckpunkt. Besonders wenn das Tablet in einer Halterung steht vermisst man aber den kapazitiven Knopf auf der Unterseite.

    Display: Dass das Display des VivoTab Smart etwas heller war hatte ich ja bereits angesprochen. Jetzt kann ich allerdings sagen, in wie fern das in alltäglichen Anwendungsszenarien zum Problem wird. Die Antwort ist: Überhaupt nicht. Beim VivoTab Smart hatte ich die Helligkeit im Akkubetrieb immer auf 40% stehen. Hier stelle ich sie halt einfach auf 50% und erziele damit die gleiche Helligkeit. Die Farbwiedergabe ist beim T100 mit dem VivoTab Smart zu vergleichen. Dank dem besseren Grafiktreiber von Intel kann man aber jetzt, sofern einem die Farben etwas blass erscheinen, die Farbsättigung anpassen.

    Tastatur: Hier hat sich ASUS wirklich ins Zeug gelegt. Super Verarbeitung und sehr angenehm zu bedienen. Die Tasten sind zwar etwas klein (ist halt bei 10 Zoll so) aber haben einen sehr angenehmen Druckpunkt. Einmal eingerastet ist das Dock mit dem Tablet bombenfest verbunden. Da wackelt nichts. Der Aufstellwinkel ist eingeschränkt aber gerade noch ausreichend.

    Leistung: Bei den Anwendungen für die ich mir das Teil gekauft habe (Internet, Office, Bilder ansehen, ...) kann ich überhaupt keinen Unterschied zu meinem Notebook feststellen (AMD A8-4500M). Ich habe dann auch mal Versucht das Tablet eine Zeit lang auszulasten und dabei festgestellt, dass es sich dabei weniger erwärmt als das VivoTab Smart. Hier macht sich offensichtlich der bessere Energiehaushalt des Bay Trail bemerkbar. Auch beim Laden erwärmt sch das Tablet übrigens so gut wie gar nicht.

    Speicher: Dieser Punkt dürfte jetzt für einige interessant sein. Nach der Aktivierung von Office und der Installation aller angebotenen Windows Updates hatte ich 14,8 GB frei. Danach habe ich noch zahlreiche Apps installiert und einige Anwendungen (WinRAR, VLC, Paint.net, Drucker/Fax-Software). Anschließend habe ich eine Datenträgerbereinigung durchgeführt und das Ergebnis ist: 14,3 GB frei. Den Standardpfad für die Ordner Bilder, Videos, Musik, Dokumente und Downloads habe ich auf meine microSD gelegt. Bei einer frischen Installation würden zudem noch etwa 200-300 MB zusätzlich frei, weil ASUS einigen Müll wie Wallpaper oder E-Manual, sowie fragwürdige Programme wie den Reading Mode oder Web Storage auf dem Tablet deponiert hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern verzichtet ASUS aber komplett auf Bloatware, bei dem Preis keine Selbstverständlichkeit! Über 14 GB auf C: sind so viel Reserve, dass auch wenn die Apps noch ein paar Daten anhäufen und der Browser-Cache noch etwas wächst (wird er aber kaum mehr), niemals der Speicher knapp werden wird. Wahrscheinlich würde die Reserve sogar für ein 64-Bit Windows 8.1 reichen, sollten irgendwann mal Treiber zur Verfügung stehen. Einen weiteren Vorteil hat das ganze für mich: Bei einer Neuinstallation liegen meine wichtigen Daten nicht auf der Systempartition und müssen nicht gesichert werden.

    Fazit: Das Tablet hat einige Schwächen aber für mich deutlich überwiegende Stärken und bietet für den Preis mehr als man erwarten kann. Ich bin zufrieden und hoffe nun auf ein zuverlässiges Gerät, denn genau da habe ich mit ASUS in jüngster Vergangenheit so meine Probleme gehabt.

    Ergänzung: Ich habe jetzt noch ein paar weitere Apps installiert und versucht den Cache der Apps durch Benutzung zu füllen. Immer noch 14,1 GB frei, und so wird es im Großen und Ganzen auch bleiben. Der Speicher dürfte also auch für das ein oder andere Spiel genug sein. Wer mehrere Spiele installieren will und das Gerät als Notebook-Ersatz kauft sollte aber lieber die 64 GB-Version nehmen. Der microSD-Slot ist nämlich nicht der schnellste, mehr als 20 MB/s Lesegeschwindigkeit sind auch mit einer Karte die sonst 80 MB/s schafft nicht drin.
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  6. könnte ein interessantes gerät für mich sein. daher einige frage an leute, die es schon haben und das testen oder einschätzen können.

    1. spielt es problemlos filme in 1080p (mkv, 8-12 gb) ab (meinetwegen mit vlc-portable, dann vorwiegend via usb port und von externer festplatte)?
    2. wie siehts mit internet flashstream gößer 4mbit aus? läuft sowas auch ruckelfrei? also gedanke dahinter ist meinetwegen sowas wie nfl, nba und ähnliches via stream zu schauen. und da sind die streams häufig mit großer bandbreite.
    3. ist sowas dann gut auf nen 26 oder 32 zoll fernseher zu bringen. also wie siehts mit der funktionalität des hdmi outs aus?
    4. habe mehrfach gelesen, das display sei unterdurschnittlich. helligkeit zu gering und sonst auch eher schlecht. meinungen, einschätzungen?
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  7. 09.11.2013, 09:07
    #7
    1. Ja. Sogar mehrere Videos parallel.
    2. Dito. Wenn es mehrere 1080p-Streams schafft, geht das erst recht ohne Probleme.
    3. Funktioniert ohne Probleme
    4. Da macht man sich die Mühe und schreibt einen ellenlangen Erfahrungsbereicht und dann sind die Leute scheinbar zu faul ihn zu lesen. Warum liest du meinen äußerst ausführlichen Beitrag über deinem denn nicht mal? Den habe ich nämlich nicht für mich geschrieben. Da habe ich eigentlich alles zum Display geschrieben. Ums nochmal zusammenzufassen: Farbwiedergabe sehr natürlich, Betrachtungswinkel äußerst stabil (IPS), Helligkeit eher durchschnittlich und eigentlich einziges Manko an diesem Gerät.

    Viele haben scheinbar immer Bedenken wegen der Performance dieses Gerätes und ich verstehe ehrlich gesagt überhaupt nicht warum. Leute, das ist ein Quad-Core mit einer Taktrate von 1,3 Ghz pro Kern, die bei hoher CPU-Auslastung sogar auf 1,8 Ghz erhöht wird. Dazu kommt noch die Intel HD 4000 Grafik. Mit diesem Gerät werdet ihr bei keinem normalen Anwendungsszenario auch nur die geringsten Performanceprobleme haben. Einzig aufwändige 3D-Spiele und Arbeitsspeicherhungrige Anwendungen könnten zum Problem werden, denn für sowas rechen 2 GB einfach nicht. Aber wer kauft sich für solche Anwendungsszenarien schon so ein Gerät?
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  8. @bambusbieger: ich habe deinen oberen beitrag sehr aufmerksam gelesen bevor ich meinen geschrieben habe! danke für deine antwort erstmal!

    punkt 4 bei mir kam deshalb zustande, weil du nicht der einzige bist, der etwas zu dem gerät schreibt. und ich mehrfach aus anderen quellen negative punkte zum display gelesen hatte. das und die lange ladezeit werden wenn eigentlich immer als negative punkte angeführt. und der micro sd slot soll nicht der schnellste sein.

    ich denke ich werde auf die 64gb variante warten und dann zuschlagen. das preis/leistungs verhältnis scheint mir eines der fairsten zu sein. wenn einem klar ist, das man kein i7 ultrabook erwirbt.

    ich bin da aber auch eher entspannt. ich hatte das asus FHD 10 zum test in der hand . da hiess es auch häufig, das display sei zu dunkel und zu schlecht. fand ich gar nicht. aber da muss jeder selbst wissen, was er erwartet.
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  9. Ich hatte das Gerät zwar nicht lange, fand die Verarbeitung und Bildschirm allerdings sehr gut. Da gab es nichts zu meckern.Letztlich habe ich es nur wieder zurück gegeben, weil mir RT vollkommen genügt und ich die Performance nicht so beeindruckend fand. Außerdem häuften sich ja leider -wie beschrieben- nach den ersten Updates die Probleme.
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