~ Allgemeine Android Begriffserklärungen ~

- A -
<table align="right" cellpadding="2" bgcolor="#55AA00"><tr> <td nowrap="nowrap" bgcolor="#eaf4ff"><font size="2">A</font></td> </tr> <tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap">B</td> </tr><tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap">C</td> </tr> <tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap">D</td> </tr> <tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap">F</td> </tr> <tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap">H</td> </tr> <tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap" >J</td> </tr><tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap" >K</td> </tr> <tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap" ><font size="2">L</font></td> </tr><tr> <td nowrap="nowrap" bgcolor="#eaf4ff"><font size="2">M</font></td> </tr> <tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap" ><font size="2">N</font></td> </tr> <tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap" ><font size="2">O</font></td> </tr><tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap" ><font size="2">R</font></td> </tr><tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap" ><font size="2">T</font></td> </tr><tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap" ><font size="2">S</font></td> </tr><tr> <td bgcolor="#eaf4ff" nowrap="nowrap" ><font size="2">W</font></td> </tr></table>
A2SD
Die Abkürzung "A2SD" steht für "Applications to SD", ist eine Anwendung,
mit der man Programme vom internen Speicher auf die interne Speicherkarte auslagern kann.

Programme werden immer und ohne Ausnahme zuerst im Telefonspeicher installiert. Dies dient vor allem dem Schutz vor Raubkopien.
Jedoch sind einige Apps (wenn vom Entwickler vorgesehen) in der Lage Teile ihrer Daten auf die Speicherkarte auszulagern, was meist
den restlichen verwendeten Telefonspeicher auf ein paar hundert Kilobyte reduziert. Viele Spiele, insbesondere große wie Angry Birds,
mit 15MB oder mehr, lagern sich bei der Installation oft schon automatisch aus. Bei einigen Anderen muss man das selbst erledigen.

Um zu prüfen, welche Apps ausgelagert werden können und welche es schon sind geht man auf Einstellungen Anwendungen Anwendungen verwalten
und wechselt man zu dem Tab "Auf SD".
Alle dort aufgeführten Apps KÖNNEN auf SD ausgelagert werden und wenn der Haken dahinter gesetzt ist sind sie bereits auf der Speicherkarte.
Wenn man dann auf eine der Apps klickt bekommt man nur den Speicher angezeigt den sie noch an Telefonspeicher verbrauchen und man kann sie
zwischen Telefon und der SD Karte hin und her schieben.

Apps die Widgets enthalten (die man auch verwenden will) sollte man nicht auslagern, da die Widgets sonst nicht mehr verwendet werden können
(ob es Ausnahmen gibt weiß ich nicht, das muss man selber testen). Reine Widgets lassen sich in der Regel garnicht auslagern, da diese sonst
eben nicht verwendet werden könnten (Auch hier kann es natürlich Ausnahmen geben)

ADB
Die Abkürzung "ADB" steht für "Android Debug Bridge". ADB stellt ein mächtiges Tool für Entwickler wie für Anwender dar. Mit ihr kann man im Grunde
vom PC aus mit dem Android Gerät kommunizieren, die Shell bedienen, Daten kopieren, verschieben oder Apps (de-)installieren.

USB Debugging muss dafür am Gerät aktiv sein.
Mehr zu ADB findet man hier.

<table align="right" cellpadding="2"><tr> <td bgcolor="#bCf5a0" nowrap="nowrap" >HTC</td> </tr><tr> <td bgcolor="#f29eeC" nowrap="nowrap" >LG</td> </tr> <td bgcolor="#f58E85" nowrap="nowrap" >Motorola">Motorola</font></td> </tr><tr> <td bgcolor="#bac4df" nowrap="nowrap" >Samsung</td> </tr><tr><tr> <td bgcolor="#95f595" nowrap="nowrap" >Sony Ericsson</td> </tr><tr></table>
APK
Die Abkürzung "APK" steht für "Android Package", ein Paketformat für das Android-Betriebssystem für Smartphones und Tablets. Um ein Programm unter Android installieren zu können muss dieses die Erweiterung .apk besitzen.

Eine APK Datei ist im Grunde ein erweitertes Zip Paket & kann auch von Zip Programmen wie 7Zip oder WinRAR ohne weiteres geöffnet oder gar verändert werden.
Sofern das App nicht speziell Signiert ist können auch beispielsweise Bilder ausgetauscht werden, was sich in der Modding-Community hoher Beliebtheit erfreut.
Da beim Compilieren des Apps gewisse Teile des Apps verschlüsselt werden bzw in eine ausführbare Form gebracht werden, kann man manche Inhalte nur nach dekompilieren verändern.

Apk Dateien können im Grunde mit jedem Filemanager installiert werden, sofern "Unbekannte Quellen" in den Einstellungen zugelassen werden.

ADB Sideload
Als ADB Sideload wird eine Möglichkeit bezeichnet, mit der man ein ROM auf sein Gerät "pushen" kann, falls das Gerät nicht mehr in der Lage sein sollte, selber ein ROM zu flashen (ab Android 4.1) verfügt, der Speicher formatiert wurde und das Gerät nicht mehr Bootfähig ist. Im Regelfall kommt man mit diesem Verfahren nicht in Kontakt. Es dient eher zur Rettung des Smartphones bzw. Tablets.

ART
Die Android Runtime, kurz ART, ist die Weiterentwicklung von Dalvik, der virtuellen Ausführumgebung, die momentan in Android zum Einsatz kommt. Der Optimierungsansatz von ART ist folgender: Wird der Quellcode kompiliert, kann er vom Prozessor schneller ausgeführt werden, was den positiven Nebeneffekt hat, dass durch weniger CPU-Zeit der Akku geschont wird. Die verbaute Hardware-Power wird besser genutzt, die Performance steigt. Diese Funktion ist noch in der Anfangsphase, deshalb kann noch zwischen Dalvik und ART umgestellt werden. Achtung, bisher nur unter Android 4.4 auf den Nexus Geräten möglich.

- B -

Bootloader (HBOOT)
Der Bootloader ist das Segment der Firmware, das beim Einschalten des Gerätes als erstes aktiv wird und ist im Grunde Bestandteil jedes Software-fähigen Systems (e.g. PC, Spielekonsole, Handy) Nach einem Hardwarecheck wird der als Startpunkt definierte Teil des Betriebssystems vom Bootloader aufgerufen und der Startvorgang eingeleitet.

Branding
Manche Hersteller "spendieren" ihren Geräten ein Branding. Branding heisst übersetzt "Brandmarke, Brandzeichen" und soll das Gerät mehr oder weniger stark erkennbar an einen Anbieter binden.So fügen manche Provider den Geräten eine eigene Bootanimation hinzu und installieren (Demo) Apps die meist nicht deinstalliert werden können.Nur in den selteneren Fällen wird wirklich Wichtiges verändert, wie etwa spezielle Anpassungen des Empfangs.

BusyBox
Generell hat man eine größere Ansammlung "loser" Dateien auf dem Dateisystem.
Jeder Unix-Befehl der Unix-Shell wäre eine eigene Datei. "ls", "ps", "cat", "cd", usw... (unter Windows Befehle wie "dir" "copy" "cd" "echo" "mkdir" usw).
Unter Windows würde das bedeuten, dass man im C:\Windows\ und C:\Windows\System(32) Ordner ne Menge exe-Dateien hat. Jeweils eine für dir, copy, echo... usw.
Da die Dateien aber weniger als 1 kB groß sind, belegen sie aber immer mindestens die kleinste Sektorgröße des Speichers. Somit belegen (bei einer Sektorgröße von 2kB) auch Dateien mit 0.1kB ganze 2kB auf der Festplatte / SD-Karte.

Bei Linux kann man es wie folgt lösen: man nimmt statt 100000 einzelnen Dateien (o.g. Befehle der linux shell) eine groooooße Datei und packt alles dort rein. Dies nennt man dann (unter anderem) Busybox.
Der Vorteil der Busybox: man packt dort durch einen bestimmen Konfigurator nur die shell-Dateien rein, die man auch wirklich braucht.

Beispiel-Rechnung: angenommen wir hätten 100 Shell-Befehle, die jeweils 0.99kB groß sind und eine Sektorgröße von 2kB . Einzeln belegen die Dateien dann 200kB. (0.99kB aufgerundet auf 2kB * 100)
Zusammengepackt als Busybox belegen sie 0.99kB * 100 100kB. (0.99kB * 100 = 99kB, dann auf Sektorgröße aufrunden = 100kB).
-> selbst bei 100 kleinen Dateien spart man schon 50%

- C -

Compiling / Kompilieren
Das Kompilieren wurde früher auch einfach "übersetzen" genannt. Denn genau das passiert wenn man sich das ganze betrachtet. Es wird eine bestimmte Sprache übersetzt in eine Sprache, welche die Maschine, also der Prozessor, versteht. Eine Programmiersprache funktioniert also immer nur mit einem bestimmten Übersetzter, der das pendant von der Programmiersprache in der Prozessorsprache kennt.

Custom Recovery
Mit der Hilfe vom Custom Recovery Rom können Beispielweise ROM Updates von der SD Karte installiert werden. Ein Custom Recovery hat volle Schreib und Lese Rechte auf dem System. Mit dem Custom Recovery können Custom Roms auf Geräte installiert werden, die bereits gerootet sind, andere Kernels einspielen oder das Radio updaten. Man kann aber auch ein komplettes Backup vom Gerät machen, die SD Karte partitionieren und noch mehr.

Custom ROM
Custom ROM bezeichnet man ROMs, die von sogenannten ROM-Köche (Programierer) erstellt/optimiert/angepasst werden.

- D -

Dalvik Cache
Der Dalvik Cache ist ein Auslagerungsplatz auf einem NAND Chip. Das Dalvik Cache Verzeichnis beinhaltet alle vorkompilierten DEX-Dateien, die von den APK- und JAR-Dateien auf dem Android Phone erstellt wurden. Diese Dateien werden immer dann generiert, wenn die Dalvik Virtual Machine entdeckt, dass die existierende DEX-Datei mit einer älteren Version erstellt wurde. Daher dauert häufig der erste Start, nachdem man ein neues ROM geflasht hat, etwas länger. Weil er dann zuerst alle neuen DEX-Dateien erstellen muss.

Dalvik Virtual Machine
Die Dalvik VM ist eine für mobile Geräte entwickelte Java Virtual Machine (JVM).
Die Dalvik Virtual Machine besitzt einen eigenen Bytecode, was sie von vielen anderen JVMs unterscheidet. Dalvik kann mit dem Programm dx herkömmliche CLASS-Dateien von Java in DEX-Dateien konvertieren (Dalvik Executable). Dabei werden mehrere CLASS-Dateien zu einer DEX-Datei zusammengefasst und einige Optimierungen bezüglich des Speicherbedarfs vorgenommen.

DDMS
Die Abkürzung "DDMS" steht für "Dalvik Debug Monitor Server". DDMS zeigt unter anderem den Log des angeschlossenen Gerätes oder laufenden Emulators in Echtzeit an. Es bietet aber auch für Anwender interessante Funktionen wie etwa einen grafischen FileExplorer für Systemdateien (auch ohne Root) sowie eine Screenshotfunktion (ebenfalls ohne Root).

Debranden
Unter Debranden versteht man schlicht, eine nicht vom Provider modifizierte Firmware aufzuspielen.Dafür bieten sich bspw. die Generic German Version (in dem Fall SE) oder die Global Generic Version (ebenfalls Namensgebung von SE) der Firmware (FW) an. Diese kann man dann mit Flashtool bzw den entsprechenden Methoden des jeweiligen Herstellers aufspielen.

Deodexing/Deodexed
Bei den Stock ROMs hat es jeweils im /system/app oder im /system/framework Ordner nicht nur APK- bzw. JAR-Dateien, sondern auch die dazugehörigen ODEX-Dateien.
Beim Deodexing wird die ODEX-Datei zurück in eine classes.dex Datei konvertiert und in die APK/JAR Datei gepackt. Hier kann man nachlesen, wie man solche Dateien dekompilieren kann.

- BootClassPath
Der BootClasspath ist eine einfache Liste, welche die Klassen, der APK-/JAR-Dateien beinhaltet, die geladen werden können. (Zusätzlich zu den wichtigsten APK-/JAR-Dateien, die geladen werden.)
Ein normales Android System hat 5 JAR-Dateien in seiner "BOOTCLASSPATH" Datei: core.jar, ext.jar, framework.jar, android.policy.jar und services.jar. Diese Dateien befinden sich alle im Ordner /system/framework. Einige APKs haben auch gewisse Abhängigkeiten zu zusätzlichen JAR- oder APK-Dateien über die fünf Basis JARs hinaus.
Beispiel:
Für die Anwendung, die Google Maps verwendet, wird com.google.android.maps.jar an die BOOTLCLASSPATH-Datei für die APK der App angehängt werden.

- ODEX Dateien
Kurz gesagt ist eine ODEX-Datei eine optimierte Version einer classes.dex Datei, welche Geräte spezifische Optimierungen beinhaltet. Insbesondere hat eine ODEX-Datei Abhängigkeiten auf jede "BOOTCLASSPATH" Datei, die geladen wird, wenn sie generiert wird.
Diese ODEX-Datei ist nur dann gültig, wenn man sie mit genau diesen "BOOTCLASSPATH" Dateien verwendet. Die Dalvik Virtual Machine erzwingt dies, indem sie eine Prüfsumme für jede Datei erstellt, auf die die ODEX-Datei abhängig ist und stellt sicher, dass die Prüfsumme für jede Datei übereinstimmt, wenn die ODEX-Datei geladen wird.

Deodextes ROM
Die deodexten Dateien sind meistens kleiner als die APK/JAR + die ODEX-Datei zusammen. Wenn man z.B. den ganzen /system/app und /system/framework Ordner deodext, kann man da schon einige Megabytes sparen.
Deodexte ROMs sind auch für Designer/Themer ganz interessant. Denn bei diesen ROMs kann man ohne weiteres die Schriftgrösse oder Schriftfarbe verändern.

- F -

FastBoot
Fastboot ist eine Funktion nur bei HTC Geräte, mit der das Gerät schneller hochfährt. Wenn man das Gerät ausschaltet, versetzt sich das Gerät quasi in Standby Modus.
Achtung: Wenn der Akku entfernt wird, kann das Gerät nicht mit Fastboot hochgefahren werden.
Fastboot befindet sich unter Menü Einstellungen Power Schnellstart

Fastboot.exe
Mit dem PC-Programm können gewisse Änderungen am Gerät vorgenommen werden. z.B Custom ROM per Sideload flashen, Recovery flashen, Kernel flashen, CID auslesen, Cache löschen usw.

Firmware (FW)
Kurz erklärt ist die Firmware das Betriebssystem des Smartphones. Doch im Gegensatz zu einem normalen Computer-Betriebssystem, das auf sehr vielen PC-Komponenten seinen Dienst verrichtet, ist der Grundgedanke einer Firmware, fest mit einem Gerät verbunden zu sein. Der eingeschränkten Wahlfreiheit steht der Vorteil gegenüber, dass eine Firmware immer an ein vorhandenes System angepasst wurde und so im normalen Fall alle zur Verfügung stehenden Hardware-Ressourcen optimal nutzt. Die Firmware liegt bei Smartphones in einem Flash-Speicher namens ROM.

Flashen
"Flashen" bezeichnet das Überschreiben eines Flash-Speichers. In mobilen Geräten wird in der Regel damit das (erneute) Aufspielen einer Firmware auf ein Endgeräte bezeichnet.

- H -

Hardreset
Wenn ein Softreset nichts bringt (weil keine Wirkung zeigt oder Dateien verändert wurden) so muss man die Software neu aufspielen.
Im allgemeinen wird dieser Vorgang mit einem vom Hersteller gelieferten Programm gemacht gemacht. (SEUS, Kies, RUU)
Es werden in der Regel alle Daten vom Telefon gelöscht & die gesamte Systemsoftware neu aufgespielt. Das Gerät befindet sich somit wieder im Auslieferungszustand.

- J -

JIT
Die Abkürzung "JIT" steht für "Just in Time". Mit JIT wird der Programmcode zur Laufzeit und oder bei bedarf Blockweise übersetzt und dann zur Ausführung gebracht.
Das bringt den entscheidenden Vorteil, da der gesamte Block bereits übersetzt ist und nicht noch zeilen "nachrutschen" müssen.
Moderne JIT - Compiler können besonders effektiv arbeiten. Sie können dynamische Optimirung bei sogenannten dynamischen Sprachen übersetzten.

- K -

Kernel
Ein Kernel (auf deutsch Betriebssystemkern) ist der "Grundbaustein" eines Betriebssystems. Er regelt die ganze Prozess- und Datenverwaltung. In einem Betriebssystem bildet er die unterste Schicht (Layer) der Software. Das heisst, er ist der Hardware am nächsten und hat somit direkten Zugriff auf sie. Man kann den Kernel auch als Vermittler zwischen den Anwendungsprogrammen und der Hardware bezeichnen.
Der Kernel kontrolliert u.A. den Zugriff auf die CPU und den Speicher. Das heisst, er entscheidet welche Applikation wie viel Speicher bekommt und was zuerst ausgeführt werden soll.
Im Kernel sind auch die meisten Treiber abgelegt, welche die einzelnen Hardware Komponenten benötigen. Zum Beispiel die Treiber von der Kamera, oder die W-LAN Treiber.

- L -

Launcher - User Interface (UI)
Der Launcher ist ein Teil der Oberfläche von Android. Es gibt den nackten Launcher (android 1 bis 1.5) und den Launcher 2 (Android 2.0 bis 2.2). Außerdem gibt es noch Launcher von HTC (Sense), Motorola (Motoblur), Samsung (Touchwiz) usw. Es ist die Oberfläche mit der ihr auf eurem Android arbeitet. Es gibt im Markt noch weitere Launcher, diese erweitern die normalen Launcher um einiges, zum Beispiel der Launcher Pro oder ADW Launcher. Es gibt aber auch sehr exotische Launcher wie "Slidescreen".

Lockscreen
Der Lockscreen (zu deutsch: Bildschirmsperre) ist die erste Anzeige, die ihr seht wenn Display einschaltet wird. Wie bei Android üblich kann auch diese Komponente entweder manchmal verändert oder eben ganz ausgetauscht werden. Jeder Hersteller benutzt standardmäßig seine eigenes Layout. Die bekanntesten werden woll die Android eigenen Leisten sein, HTCs Sense & Samsungs TouchWiz (Puzzlestück).
Alternative Lockscreens sind beispielsweise:


- M -

MAC (Mandatory Access Control)
MAC-basierte Systeme setzen neben den klassischen Unix-Berechtigungen auf eine weitere Zugriffskontrolle, die so genannte Mandatory Access Control (MAC). Anhand einer zentralen Instanz (der Security-Policy) und einem Security-Label - man spricht hier oft von einem Security-Kontext, den das System sowohl an Objekte als auch an Subjekte vergibt - findet eine fein granulierte Zugangskontrolle statt. Der Security-Server im Kernel erstellt aus den beiden Komponenten Policy und Label eine Zugangsmatrix, anhand derer er einen Zugriff gestattet oder verbietet. Vereinfacht gesagt, entscheidet SELinux, wie eine Quelle auf ein bestimmtes Target zugreifen darf.

MD5
Message-Digest Algorithm 5 (MD5) ist eine weit verbreitete kryptographische Hashfunktion, die aus einer beliebigen Nachricht einen 128-Bit-Hashwert erzeugt. Dies erlaubt beispielsweise die leichte Überprüfung eines Downloads auf Korrektheit.

- N -

NAND Backup

- O -

OTA
Die Abkürzung "OTA" steht für "Over-the-Air" und ist eine Methode, um neue (System-)Software ( Sowohl einzelne Systemapps als auch eine ganze Firmware) auf mobile Endgeräte über eine Internet -Schnittstelle (WLAN & Mobiles Netzswerk) aufzuspielen.

- R -

Rebranden
Das selbe Prozedere wie Debranden, nur in die andere Richtung: man möchte - wegen Garantie z.b. - wieder auf die Ursprüngliche vom Provider veränderte Version wechseln.

ROM
Das ROM ist das Betriebssystem von eurem Gerät. Kaufen werdet ihr die Geräte immer mit einem gesperrten Betriebssystem vom Hersteller. Ihr habt hier keine Root Rechte und könnt nur das machen, was Android und der Hersteller euch an Rechten gewährt. Dies reicht für den normalen Benutzer auch völlig aus, denn ein Großteil der Kunden will sein Gerät nicht übertakten, immer optimieren, verschönern oder sonstiges. Sie wollen die Geräte einfach nur benutzen. Doch da ihr hier im Forum aktiv seid, ist die Chance das ihr doch mehr wollt Recht hoch. Deswegen könnt ihr z.b. über ein Custom Recovery Rom ein vorgefertigtes Betriebssystem installieren das z.B. schon über Root Rechte verfügt, einen anderen Kernel hat, bestimmte Apps hat die root Rechte benötigen da sie tiefer in das System eingreifen als der Hersteller vorsieht und so weiter.

ROM Kitchen
Unter einer Kitchen versteht man ein webbasiertes Programm, das die Möglichkeit bietet, eigenes Custom Rom für das Gerät zu erstellen (sofern dieses von der Kitchen unterstützt wird). Dabei können meist sowohl grafische Veränderungen wie auch System-Tweaks nach Belieben eingestellt werden.

Wurde alles richtig eingestellt, kommt am Schluss ein fixfertiges Custom Rom heraus, das man herunterladen und aufspielen kann.

Root
Root ist eigentlich nur ein Begriff für die Rechte die der Benutzer im aktuellen System hat. Root ist hierbei das höchste Recht, der Benutzer darf also alles machen was er möchte, im zweifelsfall auch das System zerstören. Es bietet aber auch einige Vorteile, diese wären z.b. Volle Kontrolle über das System, Backup das kompletten Systems, System Dateien verändern, Apps die höhere Rechte benutzen ausführen, Cache der Apps löschen und noch vieles mehr.

- TempRoot
TempRoot ist wie der Name schon vermuten lässt nur ein temporäres Rechte erlangen im System. Nach einem Neustart besitzt der User keine Root Rechte mehr.

- PermRoot
PermRoot ist die permanente Variante, bei der der User auch nach neustarten des Systems noch Root Rechte anfordern kann (zumeist über die Superuser.apk & die dazugehörige SU Binary die beim Rootvorgang installiert werden).

- S -

SDK
Die Abkürzung "SDK" steht für "Software Development Kit", es ist eine Sammlung von Werkzeugen und Anwendungen, um eine Anwendung zu erstellen. Grundsätzlich gibt es zu jeder Programmiersprache auch ein Software Development Kit. Eine besondere Rolle nehmen SDKs für Betriebssysteme ein. Sie enthalten die notwendigen Compiler, Tools und Informationen, um für dieses überhaupt Software zu entwickeln. Das SDK enthält dabei wichtige Tools wie die Android Debug Bridge (ADB) oder den Dalvic Debug Monitor Server (DDMS)

Hier kann SDK für Android heruntergeladen werden.

SeLinux
Eine Sicherheitserweiterung, die eine Mandatory Access Control (MAC) im Kernel implementiert. Es wird dabei im Detail festgelegt, auf welche Objekte (Dateien, Hardwarekomponenten, Netzwerkports) ein Prozess (App) zugreifen darf. Ab Android 4.3 verfügbar und wurde ursprünglich von der NSA ins Leben gerufen.

Softreset
Als Softreset bezeichnet man das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen ohne die gesamte Software neu aufzuspielen.
So wird gemacht:
Einstellungen Datenschutz Auf Werkszustand zurück
Hier wird das Gerät auf Werkszustand zurückgesetzt, gelöschte Systemapps beispielsweise aber nicht wieder hergestellt.

Splash Screen
Als Splash Screen wird ein grafischer Platzhalter bezeichnet, der während dem Hochfahren des Gerätes erscheint.

- W -

Wipe
Werkseinstellungen zurücksetzen, Wipe und Hardreset haben die gleiche Bedeutung.

- SuperWipe
SuperWipe ist ein Skript (Zip-Datei) , das man über Custom-Recovery ausführen kann. Dieses Skript führt man in der Regel vor einem ROM-Wechsel aus, somit werden alle Dateien vom alten ROM gelöscht.



~ Herstellerspezifische Android Begriffserklärungen ~


- HTC -

[HTC] CID & SuperCID
Jedes HTC Gerät wird mit einer Carrier ID ausgeliefert, welche verhindert, dass man ein HTC ROM auf ein Vodafone gebrandetes Gerät flashen kann. Mit SuperCID wird die Carrier ID auf 11111111 gesetzt, dieses ermöglicht beliebige ROMs aufs Gerät zu flashen.

[HTC] GoldCard
Eine GoldCard ist eine Software-seitig modifizierte Mikro-SD-Karte, mit der man z.B auf ein gebrandetes Gerät ein Original (ungebrandetes) ROM flashen kann. Um dies bei HTC ohne Goldcard machen zu können ist zumindest ein ENG S-OFF Bootloader nötig.

[HTC] Rom Upgrade Utility (RUU)
RUU ist ein Programm, mit dem mittels PC ein anderes ROM geflasht werden kann. Mit der Original RUU kann nur Original ROMs von HTC geflasht werden. Es gibt aber auch RUUs von Dritt-Programmierern, welche Custom (maßgeschneidert) RUU genannt werden. Mit dieser RUU kann Custom ROMs geflasht werden.

[HTC] Sense
Sense ist die hauseigene Android-Oberfläche von HTC.

[HTC] S-OFF
Die Abkürzung "S-OFF" steht für "Security OFF" und das bedeutet, dass alle wichtigen Partitionen und Daten, die vom System benötigt werden, nicht schreibgeschützt sind. d.h man kann das Gerät rooten, Custom Recovery aufspielen, Custom ROM flashen, Branding entfernen, Änderungen an den Data- und System-Partitionen vornehmen usw.

Um zu erfahren, ob man S-OFF hat geht man so vor. Akku entfernen Akku wieder einsetzen Lautstärke Taste drückend halten und das Gerät einschalten Bei dem ersten Zeil sieht man ob man S-OFF oder S-ON hat.

- ENG S-OFF
Bei den Geräten mit ENG S-OFF ist sogenannter Engineering Bootloader darauf, mit dem man Fastboot Befehle ausführen kann.

[HTC] S-ON
Die Abkürzung "S-ON" steht für "Security ON" und das bedeutet, dass alle wichtigen Partitionen und Daten, die vom System benötigt werden, schreibgeschützt sind und somit Schutz vor Fremdzugriffen bieten soll. Wenn das Gerät S-ON hat, dann kann man das Gerät weder rooten noch ein Custom ROM flashen.

Um zu erfahren, ob man S-ON hat geht man so vor. Akku entfernen Akku wieder einsetzen Lautstärke Taste drückend halten und das Gerät einschalten Bei dem ersten Zeil sieht man ob man S-ON oder S-OFF hat.


- LG -

[LG] Mobile Updater
Der LG Mobile Updater ist das von LG mitgelieferte Tool, welches neben Firmwareaktualisierungen auch Links zu Treibern und Handbüchern der entsprechenden Geräte anbietet.

[LG] On-Screen Phone
Das Programm On-Screen Phone ist ein von LG mitgelieferter VNC-Client, um das LG-Smartphone vom Desktop des PCs bedienen zu können. Die Installation erfolgt optional nach der Installation der LG PC Suite.

[LG] Optimus UI
Optimus UI ist die hauseigene Android-Oberfläche von LG.

[LG] PC Suite
Die LG PC Suite dient zu Synchronisation des Smartphones mit dem PC bezüglich Outlook-Sync (Kalender, Kontakte), Lesezeichen und Notizen. Zudem ist ein Dateimanager integriert, um Bilder, Musik und Videos schnell auf das Smartphone bzw den PC zu übertragen.

[LG] Smartflash
Smartflash nennt sich das von LG genutzte Tool, um die Geräte wieder in ihren Ursprungszustand zu versetzen. Gleichzeitig lassen sich damit neue Versionen der RadioROMs aufspielen, da aus diesen die Firmwareversion vom LG Mobile Updater ausgelesen wird, sollte dies jedoch nur bei wirklichen Problemen angewandt werden.


- Motorola -

[Motorola] Motoblur
Motoblur ist die hauseigene Android-Oberfläche von Motorola.

[Motorola] RSD Lite
RSD Lite nennt sich das Flashtool für die Motorola Geräte. Man kann damit auf sehr einfache Weise eine neue Firmware (das ganze Androidsystem) aufspielen


- Samsung -

[Samsung] Fast Dormancy
Der Fast Dormancy Modus ist ein von Siemens/Nokia Entwickeltes Verfahren zum Stromsparen bei UMTS Verbindungen. Dabei wird stets ein kleiner Datenkanal zum 3G Netz als Idle Verbindung offen gelassen, statt bei Nichtbenutzen die komplette Verbindung zu deaktivieren. Da somit kein rechenintensiver Reconnect bei jedem wiederholten Aktivieren der 3G Verbindung anfällt, spart diese Technik nach Berichten bis zu 1/3 des Verbrauches im 3G Netz während des Standby.
Diese sehr neue Netztechnik, wird noch nicht von jedem Provider angeboten.
Sollte dies so sein (beim Anbieter Erkundigen), kann man dass bei Samsung Smartphones der Galaxy Reihe mit *#9900# deaktivieren.
Denn aktives Fast Dormancy in einem Netz, welches die Technik noch nicht anbietet, hat nach userberichten einen Gegenteiligen Effekt auf die Akkulebensdauer.[/COLOR]

[Samsung] Frankensteinpackage
Bedeutet, dass es eine Firmware aus 3 Teilen ist, wo aber durch dritte, die Factorydaten, mit einem anderen Modem und/oder anderen Providerfiles (CSC) gemischt werden.
Auf diese weise, kann man ein z.B. Polnisches ROM zu einem Deutschen von Vodafone machen.

[Samsung] Kies
Kies ist die Synchronisationssoftware von Samsung für deren Smartphones. Damit soll man seine Musik, Videos und Bilder auf einfache Art übertragen können, seine Kontakte und Termine von Outlook zum Device synchronisieren und Firmwareupdates einspielen können.

Samsung KNOX
Samsung KNOX ist eine umfassende Unternehmenslösung für Mobilgeräte und bietet verbesserte Sicherheitsfeatures von der Hardware bis hin zum Anwendungsbereich. Dabei sorgt der KNOX Container für bedenkenloses Arbeiten. Er schafft eine isolierte und sichere Umgebung auf dem Mobilgerät, um mit einer Auswahl sorgfältig überprüfter Anwendungen arbeiten und Daten speichern zu können. Neu kann der einzelne User selbst entscheiden, ob auch private Daten im geschützten Containerbereich aufbewahrt werden sollen. Hier ist das ganze in Detail erklärt.

[Samsung] MTP Modus
Ist der Modus, der für eine Verbindung mit der Synchronisationssoftware Kies notwendig ist. Im Normalfall aktiviert er sich von selbst beim Verbinden mit USB.
Sofern unter Einstellungen/Anwendungen/Entwicklung, kein USB Debug Modus aktiviert ist.

[Samsung] Odin
Odin nennt sich das Flashtool für die Samsung Android Geräte. Dies wird auch in Servicewerkstätten benutzt. Man kann damit auf sehr einfache Weise eine neue Firmware (das ganze Androidsystem) aufspielen.

[Samsung] Pit File
Das Pit File wird zum Flashen einer Firmware per Odin benötigt.
Es enthält grob gesagt, die Partitionsinformationen, welche partition wo und vor allem in welcher Grösse angelegt werden soll.
Dieses Pit File brauch man vor allem beim Flashen von 3 teiligen Firmwares, bei denen Modem, Betriebssystemfiles und Providerspezifisches (CSC) getrennt ist.

[Samsung] USB Jig
Ein USB Jig ist ein USB Stecker mit einem speziellen Widerstand. Diesen kann man in der Galaxy Reihe dazu nutzen um bei einer fehlerhaften Installation (Softbrick), oder dem fehlen der 3 Tastenkombination für den Downloadmodus, wieder in diesen Modus zu kommen, damit man mit Odin eine neue Firmware aufspielen kann.
Auch kann man mit diesem Stecker beim Galaxy S2 den Zähler für die Anzahl der Flashvorgänge resetten und das Zeichen für das Nutzen eines nichtoriginalen Kernel's löschen.

[Samsung] Touchwiz
Touchwiz ist die hauseigene Android-Oberfläche von Samsung.


- Sony Ericsson -

[Sony Ericsson] Flashtool
Flashtool ist ein von Bin4ry & Androxyde geschriebenes Tool basierend auf der flash-Routine von SEUS (Bzw. dem für SE Mitarbeiter erweiterten EMMA Programm) & ermöglicht es SE Androiden ebenfalls die Firmware neu aufzuspielen. Der wichtige Unterschied zu SEUS ist der, dass mit Flashtool jede beliebige für dieses Gerät vorgesehene Firmware geflashed werden kann, was beispielsweise bei HTC eine Goldcard benötigt. Weiters ist es hiermit möglich auch nur Teile der Firmware aufzuspielen & so schnell & komfortabel zwischen den einzelnen Basebands (Firmware Teil für den Mobile Prozessor) zu wechseln.

[Sony Ericsson] SEUS / PC Companion
SonyEricsson Update Service ist die gängige Update Software von Sony Ericsson. Dem Gerät beiliegend ist jedoch PC Companion. Der Unterschied der beiden Programme ist nur der Funktionsumfang: PC Companion ist Vergleichbar mit Kies oder HTC Sync & stellt eine Art Managing Software mit Update Funktion dar. SEUS hingegen ist nur das nakte Update Programm.
Welches Programm verwendet wird ist meist eher egal bzw. Geschmackssache.

[Sony Ericsson] UXP
UXP ist die hauseigene Android-Oberfläche von Sony Ericsson.






Wenn ihr den Beitrag nützlich findet, dann könntet ihr "Danke Button" nutzen. Danke geht an alle Android MODs!

Habt ihr andere Begriffserklärungen, die hier eingetragen werden sollten? Oder habt ihr einen Fehler gefunden? Dann bitte hier melden!

Copyright © 07.08.2011 by PocketPC.ch