Hier ein Vergleich der beiden beliebten Schlafphasenwecker aXbo und Sleeptracker. Beide Wecker erfüllen ihre Hauptaufgabe, das Wecker in der richtigen Schlafphase, hervorragend. In vielen Details unterscheiden sich die beiden Wecker aber.
Die beiden detaillierten Reviews findet ihr hier:
Software
Beim aXbo Schlafphasenwecker wird die Software nicht auf CD mitgeliefert. Sie muss online nach erfolgter Registrierung heruntergeladen werden. Bei der Registrierung müssen viele Persönliche Daten angegeben werden: Anschrift, Name, Geburtsdatum, Telefonnummer, .. Die Eingabe der Daten ist völlig unverständlich und müsste wirklich nicht sein. Dafür basier "aXbo research 2.0" auf Java und sollte auf auf den meisten Betriebssystemen laufen.
Die Software an sich sieht schön aus und ist auch recht funktional. Sie importiert die Schlafdaten des Weckers der letzten paar Wochen und stellt diese grafisch schön dar. Des Weiteren sieht man die Einschlafslatenz, Schlafdauer und Anzahl der Bewegungen. Wichtig wäre, einfach dargestellt die Tiefe des eigenen Schlafs auf den ersten Blick zu sehen. Mittels der Software kann die Weckersoftware aktualisiert (in der neuen Version verfügt aXbo über eine Powernap Funktion) oder resettet werden und Datum/Uhrzeit kann mit dem PC abgeglichen werden. Zudem lassen sich neue, vom Hersteller zur Verfügung gestellte Soundpackete auf den Wecker spielen.
Leider fehlt weiterhin eine Funktion, mit welcher der eigene Schlaf analysiert werden kann - immerhin kann man zu jedem Tag einen kleinen Kommentar einfügen.
Dem Sleeptracker liegt die entsprechende Software inkl. Treiber auf CD bei. Der Funktionsumfang der Software ist klein - aber fein. Man kann sich den "besten" und den "schlechtesten" Schlaf anzeigen lassen und wenn man neue Schlafdaten von der Uhr auf den PC spielt, können Faktoren, die den Schlaf beeinflussen, mittels einer Checkliste zu den Schlafdaten hinzugefügt werden (z.B. Habe ich vor dem Schlaf Alkohol getrunken? War ich am Tag gestresst?...). Des Weiteren wird die Stimmung beim Aufstehen erfasst. Hat man eine Woche Daten gesammelt kann man probieren, einzelne Faktoren umzustellen (z.B. vor dem Schlaf keinen Alkohol mehr trinken) um zu schauen, ob sich der Schlaf dadurch verbessert.
Leider fehlt beim Sleeptracker eine Update-Funktion und es werden auf der Uhr nur jeweils zwölf Stunden an Schlafdaten gespeichert. Somit muss die Uhr jeden Tag an den PC angeschlossen werden.
Interface
Beim aXbo Schlafphasenwecker ist das Interface (die Bedienoberfläche) sehr intuitiv und durch das Drehrad mit Klickfunktion kann man die einzelnen Funktionen in windeseile erreichen. Auch die Weckzeit ist somit schnell umgestellt oder deaktiviert.
Durch den eher beschränkten Funktionsumfang ist auch die Bedienoberfläche des Sleeptracker intuitiv. Der Knopf "Mode" bringt einem von einer Funktion (z.B. Weckzeit, zu-Bett-gehen-Zeit,...) zur nächsten, durch den "Set" Knopf lassen sich die Funktionen bearbeiten, durch die Knöpfen hoch und runter lassen sich die Funktionen den eigenen Bedürfnissen anpassen. Das Ändern der Weckzeit nimmt so mitunter doch einiges an Zeit in Anspruch. Dies geht beim aXbo schneller. Ein Vorteil des Sleeptracker ist aber, dass die tiefe des Schlafs direkt auf der Uhr abgelesen werden kann.
Features
Bei beiden Weckern fehlt sowohl ein DCF-7 Funkmodul zur automatischen Zeit- und Datumseinstellung als auch eine Unterscheidung von Wochentag zu Samstag/Sonntag.
Der aXbo Schlafphasenwecker verfügt über einige tolle Zusatzfeatures: Er bietet eine Powernap-Funktion (dazu braucht's ein Firmwareupdate), Einschlaf-Chillout-Melodien (werden deaktiviert, sobald man eingeschlafen ist) sowie verschiedene Wecksounds. Leider lassen sich nicht eigene mp3-Dateien als Weckmelodie hinzufügen, sondern nur solche, die vom Hersteller vorgegeben sind. Der aXbo Schlafphasenwecker verfügt über zwei Frottearmbänder und zwei Sender - somit können zwei Personen vom Wecker profitieren, auch bei unterschiedlichen Weckzeiten. (Details dazu im Review zu aXbo.)
Auch der Sleeptracker kann mit einigen Features aufwarten: Er verfügt über einen Vibrationsalarm, ist bis 10m Wasserdicht und kann den ganzen Tag getragen werden. Er verfügt weder über eigene Weckmelodien, noch über Einschlafmelodien noch eine Powernap Funktion. Der Piep-Weckton ist etwas nervig und trägt kaum zu einem schönen Aufwacherlebnis bei.
Tragekomfort
Der Tragekomfort beim aXbo Schlafphasenwecker ist höher - das Frottearmband ist kaum spürbar und stört während dem Schlafen nicht. Auch das an- und ausziehen ist einfach.
Durch das Uhrendesign des Sleeptrackers fühlt er sich auch wie eine Uhr an. Am Anfang ist dies etwas unangenehm, nach ein paar Tagen hat man sich jedoch ans Tragen einer Uhr in der Nacht gewöhnt. Der Sleeptracker lässt sich auch am Tag tragen, jedoch eignet er sich wegen seinem Design, nicht unbedingt für jedermann. Das an- und ausziehen am Abend resp. am Morgen ist dann etwas umständlich.
Design
Über Design lässt sich immer trefflich streiten. Am besten ihr bildet euch eine eigene Meinung darüber und schaut euch dazu unsere Fotos an.
Sonstiges
- Preis: Der aXbo Schlafphasenwecker kostet 199 EUR, der Sleeptracker 145 EUR
- Die Batterie des Sleeptrackers hält um ein Vielfaches länger als der vom aXbo Schlafphasenwecker
Trotz dem höheren Preis habe ich mich für den aXbo Schlafphasenwecker entschieden und bin sehr zufrieden damit.









Automatisch generierter Sicherheitshinweis


