Die Bundesnetzagentur startet heute um 13 Uhr die bislang größte Versteigerung von Funk-Frequenzen in Deutschland.
Durch die neuen Funk-Frequenzen sollen vor allem Haushalte in ländlichen Regionen mit einem Zugang zum schnellen Internet versorgt werden. Gleichzeitig wird die Basis für Mobilfunk-Netze der nächsten Generation gelegt.
Die neuen Netze ermöglichen mobile Internet-Geschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde. Mit dem heute üblichen UMTS-Netz sind maximal 7 Megabit pro Sekunde möglich. Zur Versteigerung in Mainz sind vier Mobilfunk-Betreiber (T-Mobile, Vodafone, E-Plus und 02-Telefónica) zugelassen.
Experten rechnen mit Versteigerungs-Erlösen im einstelligen Milliarden-Bereich. Vor zehn Jahren hatte die spektakuläre UMTS-Auktion mehr als 50 Milliarden Euro Erlöse in die Staatskasse gespült.
Im Detail geht es um folgende Frequenzen:
- Die Frequenzen im Bereich 800 MHz werden abstrakt in fünf Blöcken à 2 x 5 MHz (gepaart) sowie einem konkreten Block à 2 x 5 MHz (gepaart) zur Vergabe gestellt.
- Die Frequenzen im Bereich 1,8 GHz werden abstrakt in drei Blöcken à 2 x 5 MHz (gepaart) und konkret in zwei Blöcken à 2 x 5 MHz (gepaart) zur Vergabe gestellt.
- Die Frequenzen im Bereich 2 GHz werden jeweils konkret in vier Blöcken à 2 x 4,95 MHz (gepaart) und einem Block von 5 MHz (ungepaart) sowie einem Block von 14,2 MHz (ungepaart) zur Vergabe gestellt.
- Die Frequenzen im Bereich 2,6 GHz werden abstrakt einerseits in 14 Blöcken à 2 x 5 MHz (gepaart) und andererseits in 10 Blöcken à 5 MHz (ungepaart) zur Vergabe gestellt.
Die aktuellen Ergebnisse können ab Beginn der Auktion hier eingesehen werden.
Quelle: Bundesnetzagentur









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Die Bundesnetzagentur startet heute um 13 Uhr die bislang größte Versteigerung von Funk-Frequenzen in Deutschland.




