Sa. 24. September 2016 um 14:30

Review: Olixar Pocketbreeze im Test

von Yves Jeanrenaud2 Kommentare

Der Spätsommer ist gerade noch schön warm, da ist eine frische Brise zwischendurch sicherlich nicht verkehrt. Mobilefun hat dazu ein passendes kleines Gadget im Sortiment: Den Olixar Pocketbreeze Taschenventilator mit microUSB- und Lighting-Anschluss. Im Lieferumfang ist neben dem Ventilator selbst eine englische Kurzanleitung enthalten, doch wirklich viel Anleitung braucht es für den Mini Smartphone Fan nicht. Einfach an das Smartphone oder Tablet stecken und schon pustet der kleine Windmacher, der in den Farben Orange, Blau und Schwarz erhältlich ist, erstaunlich kräftig los. Der Ventilator, der gänzlich ohne Schalter auskommt, kann ganz einfach an Geräte mit USB-Host-Funktionalität und microUSB- bzw. Lighting-Anschluss angeschlossen werden.

 

Der Oxilar Pocketbreeze ist nämlich nichts weniger als ein kleiner Mortor in einem L-förmigen Gehäuse mit 4 cm Höhe und 1.4 cm Durchmesser, wobei an der kurzen Seite ein microUSB-Stecker sowie an einem kurzen Band ein microUSB-zu-Lightning-Adapter zu finden sind. Der Adapter verlängert das L um nochmals 2.2 cm. Der ganze Ventilator wiegt lediglich 19 Gramm und ist fast vollständig gummiert, so dass keine scharfen Kanten zu finden sind, an denen man sich verletzen könnte. Das Gerät selbst macht einen recht soliden Eindruck und weist keine Verarbeitungsmängel auf. Die beiden Rotorblätter des Ventilators sind vollständig aus flexiblem Gummi hergestellt und einfach abzuziehen, um das Gerät leichter transportieren zu können.

Mit einer Flügelspannweite von 8 cm im festen Neigungswinkel produziert der Pocketbreeze eine deutlich spürbare Luftbewegung, die auch noch gut einen halben Meter entfernt bemerkbar ist. Dabei ist jedoch auch die Lautstärke der Rotation nicht zu überhören, wenngleich sie nicht besonders hoch ist, zieht der Motor letztendlich auch 300 mA Strom vom Smartphone oder Tablet. Dabei funktioniert das ganze gänzlich ohne App, ist jedoch auf ein Gerät angewiesen, dass den USB- bzw. Lightning-Anschluss mit Strom versorgen kann. Windows Phones sind da leider nicht alle mit am Start.

 

Technisch bedingt ermöglicht nur der Lighting-Stecker ein beidseitiges Benutzen des Ventilators, während die mircoUSB-Variante auf eine Richtung festgelegt ist. Das ist zum Beispiel bei HTC-Geräten etwas ungünstig, da diese gerne den Anschluss anders als andere Geräte untergebracht haben und so der Ventilator von der Geräterückseite weg bläst. Damit entfällt die Wind-Effekt-Selfie-Funktion des Gadgets bzw. die Hauptkamera muss dabei dafür her halten.

 

Auch ist die Positionierung des Anschlusses nicht immer die passendste, so können beispielsweise beim Samsung Galaxy S6 der Fingerabdrucksensor und die Home-Taste aufgrund der Nähe zum Ventilator nicht mehr ohne Weiteres betätigt werden. Hier wäre ein etwas längeres L vielleicht wünschenswert.

Preis

Bei mobilefun.de gibt es den Ventilator zum Anstecken für 8,49 Euro bzw. 9.24 SFr. plus Versandkosten in den Farben Orange, Schwarz und Blau. Er kommt mit zwei Jahren Garantie.

Fazit

Der Ventilator Pocketbreeze ist ein nettes, preiswertes Gimmick für die heissen Tage und auch die angepriesenen Selfies mit Wind-Effekt sind durchaus machbar, wenngleich sich auch mir der Sinn dabei nicht so richtig erschliessen mag. Wir finden die Idee aber durchaus sehr lustig und sorgt auch in einer Runde für interessante Spässe.

 

Die Anschluss-Flexibilität durch den Lighting-Adapter sind ein grosses Plus beim Pocketbreeze, wenngleich hier ein drehbarer microUSB-Anschluss oder ein grösserer Abstand zum Device manchmal wünschenswert wäre. Die Drehlautstärke hingegen ist ein kleines Minus, doch dafür beeindruckt das kleine Gerät mit einer doch beachtlichen Brise und ist am Smartphone sicherlich nicht das unpraktischste Zubehör für diesen Sommer. Oder da letzterer ja eigentlich fast um ist, sogar für den kommenden 😉 Wir hatten definitiv unseren Spass mit dem Gadget!

vg-wort
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2 Antworten zu “Review: Olixar Pocketbreeze im Test”

  1. Stefan Nicolai sagt:

    Was für eine Auswirkung hat die Nutzung auf den Akku?

  2. Paneka sagt:

    Dasselbe in grün (oder schwarz in dem Fall) hat man auf der Gamescom bei Square Enix als Goodie bekommen ;D

    @Stefan Nicolai: Es ist nun mal ein aktiver Elektromotor, aber bei 10-minütiger Nutzung zum Abkühlen konnte ich keinen Akkuschwund feststellen.

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