So. 14. August 2016 um 18:48

Gadget Review: Cascade Wallet mit RFID-Blocker im Test

von Dimitrios Kuckhoff1 Kommentare

Schlanke Brieftaschen gibt es viele am Markt, Bargeld wird immer mehr in den Hintergrund gedrängt und Plastikkarten zum Bezahlen verwendet. Die Kehrseite der Medaille: Es steigert sich so allerdings auch das Sicherheitsrisiko. Ihr fragt euch wieso? Ein bequemes Auflegen der Kreditkarte am Lesegerät an der Kasse und schon ist der Geldtransfer dank NFC bzw. RFID abgeschlossen. Dies stellt allerdings auch ein entsprechendes Sicherheitsrisiko dar, denn immerhin könnten theoretisch auch Informationen über diesen Weg durch die Tasche und Geldbörse, ohne dass man es merkt, abgegriffen werden. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines solchen Angriffs eher gering ist, reicht die Sorge davor doch oftmals aus, um weiterhin vom bargeldlosen Geldtransfer Abstand zu halten.

 

Und genau hier kommt das Cascade Wallets ins Spiel: Sämtliche Funksignale werden durch den Aluminium-Unibody abgeschirmt.

Technische Daten

  • Höhe, Breite und Tiefe: 100.6 mm x 66.8 mm x 10.3 mm
  • Gewicht: 92 Gramm
  • Material: Eloxiertes Aluminium
  • Geldscheinclip auf der Rückseite
  • Bis zu vier Karten mit Hochprägung oder sieben flachen Karten einlegbar
  • Bis zu vier weitere Karten im Cover inkl. Geldscheine
  • Erhältlich in Silber und Dunkelgrau, Geldscheinclip Farbe ebenfalls wahlweise in Silber und Dunkelgrau

Nun aber genug nüchterne Zahlen und Daten. Mani Wonders liefern das Smart Wallet in einer optisch ansprechenden Plexiglas-Schatulle, welche das Objekt der Begierde bereits vorab von allen Seiten bestaunen lässt. Der Anspruch an Minimalismus ist durchaus gelungen. Dieser setzt sich auch auf der Oberfläche fort, das Firmenlogo und der Produktnamen bestätigen ein schlichtes Design. Das eloxierte Gehäuse ist präzise verarbeitet und alle Einzelteile werden von Hand zusammen gebaut und anschliessend überprüft, bevor diese in den Versand gehen.

 

Vorbei sind die Zeiten, in dem man mit bulligen Lederportemonnaies durch die Gegend gelaufen ist. Karten knicken durch, während man Tag für Tag diese in der Geldbörse verformt? Jetzt nicht mehr. Im schlanken Metallgehäuse finden bis zu sieben Karten ihren Platz, Geldscheine werden kurzerhand auf der Rückseite eingespannt. Natürlich bleibt das Kleingeld dann auf der Strecke, legt man dieses allerdings ab sofort immer in eine Spardose, häuft sich mit der Zeit ein nettes Sümmchen an.

Handhabung des Cascade Wallet

Kreditkarte und Co lassen sich ohne Widerstand einlegen. Dank der Verzahnung lässt sich die Klappe am Einschub leicht öffnen, allerdings muss man schon eine gewisse Kraft aufwenden. Dies ist auch notwendig, da sich die Klappe nicht unbeabsichtigt öffnen darf. Im Inneren selbst werden diese nicht festgehalten, sodass diese herausfallen würden, wenn man das Cascade Wallet über Kopf hält. Und jetzt kommt der Wow-Effekt: Schiebt man den seitlich befindlichen Hebel nach oben, kommt der Inhalt zum Vorschein und wird kaskadenförmig aufgereiht. Daher auch der Name des Produkts.

Aus technischer Sicht drückt ein gezahnter Hebel diese nach oben und reiht alles auf. Bei insgesamt sieben Karten kann es aber vorkommen, dass zwei Karten schon mal direkt hintereinander sind, bevor die Nächste aufgereiht wird. Neben dem Hebel sind noch zwei Löcher zum Einklipsen des Cascade Covers und eine Geldklammer vorhanden. Diese bietet Scheinen einen durchaus festen Halt. Möchte man nichts festklemmen, schliesst diese sauber mit dem Gehäuse ohne Spalt und Überstand ab.

Cascade Wallet als Extra

Sind es doch mehr als sieben Karten, kann das Extra separat erworben werden. Auf den ersten Blick wirkt es etwas dünn, ich hatte am Anfang Angst, das Leder beim Entfernen vom Wallet zu zerreissen. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, auch hier ist die Verarbeitung super! Auch ist das ganze Produkt so angenehm schlank in der Tasche. Die Klipse vom Cover lassen sich mit gutem Druck einrasten und halten wirklich fest, also keine Sorge, dass das Cover abfällt. Die Geldklammer ist jetzt nicht mehr nutzbar, während man selbstverständlich weiterhin an seine Checkkarten im RFID-blockierenden Gehäuse gelangen kann.

Fazit

Das Cascade Wallet von Mani Wonders ist nicht nur eine minimalistische und schlanke Brieftasche, sondern beim Herausfahren der Checkkarten ein schöner Hingucker. Es begeistert mich und auch mein Umfeld immer wieder, man kann sich kaum satt sehen. Der Umstieg von ordinärem Portemonnaie auf das Smart Wallet ging erstaunlich schnell. Erhältlich ist es für einen Preis einen nicht so schlanken Betrag von 99 US-Dollar und 30 US-Dollar für das separat erhältliche Cover.

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Eine Antwort zu “Gadget Review: Cascade Wallet mit RFID-Blocker im Test”

  1. jrahe sagt:

    Tipp:
    Anstelle für 129,- US Dollar erhält man für weniger als 50,- Euro das ebenfalls mit einem Cardprotector (Alu) ausgestattete und mit dem reddot Design Award 2010 ausgezeichnete Lederetui von Secrid in drei Versionen (Miniwallet, Slimwallet, Twinwallet) und etlichen Ledervarianten.
    Link: https://www.secrid.com/de/kollektion/

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