Di. 08. April 2014 um 15:42

Review: Xtorm Magma Charger AM116 im Test

von Stefan Nicolai0 Kommentare

Das Gerät liegt schon eine Weile bei uns und wir wollten es die ganze Zeit vorstellen, doch wer sich noch an den düsteren Winter erinnern kann, hat eine Idee davon, wie aussagekräftig Tests von Solargeräten in Wintermonaten sein konnten. Das scheint jetzt ja glücklicherweise vorbei zu sein!

Der Magma Charger von Xtorm ist ein Gerät mit verschiedenen Funktionen:

  • Solarpanele
  • Eingebaute LED-Lampe mit vier LEDs
  • Akku mit USB-Ladefunktion
  • Multifunktioneller Haken – als Ständer einsetzbar

Daten und Lieferumfang

Doch kommen wir zuerst zu den technischen Daten:

Preisca. 35 Euro bei Amazon
Grösse12 x 8 x 1.8 cm
Gewichtca. 146 g (gemessen 176 g)
Solarpanel-Leistung280 mA
Akku2000 mAh Li-Polymer
Ladezeiten

USB ca. 2 Stunden

Solar ca. 8 Stunden

LieferumfangBedienungsanleitung, USB-Ladekabel, Adapter auf Micro- bzw. Mini-USB

Hardware und Haptik

Sehr robust gebaut und mit einer mit einem griffigen Kunststoff umhüllt, sieht der Xtorm Magma Charger AM116 sehr stabil aus und fühlt sich hochwertig an. Der Haken ist sehr stabil und aus Alu gefertigt. Er dient, wenn man ihn zur Seite klappt, als Ständer.

Das hat den praktischen Vorteil, dass die Solarpanel auch gleich der Sonne gegenüber optimal ausgerichtet werden kann und ist perfekt, wenn man die Lampe als Lese- oder Arbeitslicht benötigt. So steht Sie jetzt schon längere Zeit in unserem Fenster und ist als Lampe oder Ersatzakku jederzeit griffbereit.

Ganz ausgeklappt kann man den Akku wunderbar an einem Seil oder Ast aufhängen und die LED-Lampe besser nutzen. Die vier LEDs kann man gemeinsam um 90 Grad schwenken. Angeschaltet wird die Lampe über den schmalen silbernen Schalter über einen Doppelklick, dadurch kann die LED nicht versehentlich in der Tasche oder dem Rucksack angehen.

Wenn die Sonne mal nicht scheint, so kann man den Akku über einen Micro-USB-Anschluss aufladen. Zum Aufladen von Smartphones oder anderen Geräten dient der normale USB-Anschluss. Das mitgelieferte Kabel reicht also aus, um Smartphones und auch den Akku selber zu laden, solange es kein iPhone ist, dieser Adapter fehlt leider. Auch wird kein USB-Ladegerät mitgeliefert.

Laden

In den düsteren Wintermonaten war da leider nicht besonders viel mit dem Laden der Akkus. Aber sehr positiv: Die Akkus lassen auf Dauer nicht an Ladung nach! Bei anderen Akkus ist es oft der Fall, dass man sie sehr selten benötigt und im entscheidenden Augenblick sind sie dann nicht geladen. Das passiert mit diesem Akku nicht, wenn man ihn im Sonnenlicht liegen lässt.

Ob die Solarpanele ausreicht, um den Akku zu laden? Genau aus diesem Grund kommt erst jetzt die Review: Ein 3/4 leerer Akku war abends komplett geladen. Damit ein klares Plus, wenn man einen Akku benötigt, welcher sich selber wieder lädt – wenn man genügend Sonne hat.

Fazit

Im Winter ist die Solarzelle gut, damit man die Ladung erhalten kann. Die LEDs geben ein gutes helles Licht und mit dem Haken ist das Licht auch ohne helfende Hand immer gut ausgerichtet. Durch das Ladepanel ist der MagmaCharger leider recht gross geraten (etwa so gross wie zwei Smartphones aufeinander), so dass er eher für zu Hause, Camping  und für Rucksäcke geeignet ist – nicht so sehr für die Hand oder Jackentasche, aber als immer bereite Taschenlampe und mobiles Ladegerät ist der Magma Charger sehr gut geeignet. Für Camper ist er auf jeden Fall eine Überlegung wert, weil man darüber auch ohne Stromquelle sein Smartphone laden kann, vorausgesetzt die Sonne scheint.

Ich habe schon ein paar Geräte mit Solarpanel ausprobiert und immer ist die Leistung der Panel zu schwach gewesen. Hier habe ich endlich ein Gerät gefunden, welches auch hält, was es verspricht!

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