So. 04. Oktober 2015 um 16:39

Review: Xtorm AL420 Power Bank Xtreme 9000 im Test

von Bernd Günther1 Kommentare

Über Xtorm-Produkte aus den Niederlanden haben wir für euch schon ein paar Reviews (z. B. das Akku-Case für das iPhone 5 und das Akku-Case für das iPhone 6/6S) schreiben dürfen. Tragbare Zusatz-Akkus, sogenannte Power Banks, bietet der niederländische Hersteller ebenfalls an. Die Xtorm AL420 Power Bank Xtreme 9000 ist eine von der handlichen Sorte. Mit gerade einmal 200 Gramm und den Massen 9.1 x 6.5 x 2.25 cm passt es in jede Jackentasche. Durch die Umhüllung aus schwarzem Gummi, die Ober- und Unterseite sind orange abgesetzt, ist es nach Norm IP66 staub- und wasserdicht. Jedoch ist das Akkupack nicht zum Tauchen geeignet. Im Inneren findet ein Akku mit satten 9.000 mAh Platz. Das ist kein überragender Wert, da es schon Power Banks mit bis zu 50.000 mAh auf dem Markt gibt, doch für eine mehrtägige Tour mit dem Smartphone reicht diese Power Bank locker aus. Das Smartphone lässt sich bis zu vier mal und das Tablet lässt sich sicher einmal aufladen, es fliessen bis zu 2.1 Ampere. Dies klappte im Test mit dem iPhone 6 und iPad Air zur vollsten Zufriedenheit. Der Hersteller verspricht, dass das Smartphone 4.5 mal geladen werden kann. Zwischen den Ladevorgängen im Test blieb die Power Bank über sechs Tage lang unberührt und verlor daher etwas an Kapazität. Daher konnte dieser Wert im Test nicht ganz bestätigt werden. Doch leistet die Power Bank Xtreme, was sie verspricht. Im Lieferumfang befindet sich neben der Powerbank selbst das USB-zu-Micro-USB-Kabel zum Laden und die Bedienungsanleitung. Kommen wir nun zu dem Anschlüssen bzw. zur Ausstattung: Die Front beherbergt vier weisse Status LED, die die aktuelle Ladekapazität der Power Bank anzeigen. Je eine LED steht dabei für 25% der Kapazität. Auf der Oberseite liegen unter der orangenen Lasche ein USB-Anschluss (für das Smartphoneladekabel), ein Micro-USB-Anschluss (zum Laden der Power Bank) und eine LED, die als Taschenlampe dient. Auf der Unterseite findet man die Modellbezeichnung, die Kapazität und u.A. das CE-Kennzeichen aufgedruckt. Links ist eine Tragelasche angebracht und rechts findet man den Ein-/Ausschalter. Dieser hat mehrere Aufgaben, die sich durch mehrmaliges drücken unterscheiden: Einmaliges Drücken schaltet das Akkupack ein und und das Smartphone/Tablet wird geladen. Zweimaliges, kurzes Drücken startet die Taschenlampe und drei mal Drücken schaltet die Power Bank wieder ab. Geladen wird die Power Bank über den zuvor schon erwähnten Micro-USB-Anschluss. Der Ladevorgang dauerte im Test gute fünf Stunden. Beim Kaden blinken je nach Ladestand die LED und zeigen so den gegenwärtigen Füllstand an. Ist die Power Bank voll geladen, so leuchten alle vier LED durchgehend.

Fazit

Die Power Bank AL420 Xtreme von Xtorm ist dank der geringen Abmasse ideal für die Jackentasche, gerade wenn es wie aktuell auf den Herbst und Winter zugeht. Wenn das Smartphone geladen wird, wird die Power Bank geringfügig warm. Manche Zusatzakkus von Mitbewerbern werden deutlich wärmer. Die Power Bank Xtreme ist eine klare Empfehlung wert, da man sie überall mitnehmen kann und sie noch dazu vor Wasser geschützt ist. Bei Amazon ist sie aktuell für ca. 53,- Euro zu erwerben, statt der vom Hersteller empfohlenen 69,- Euro.

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Eine Antwort zu “Review: Xtorm AL420 Power Bank Xtreme 9000 im Test”

  1. Sven Rutten sagt:

    Hab die 15’000-Version von Xtorm und bin mehr als zufrieden bis jetzt. Hat ein integriertes kompaktes USB-Kabel und 3 Outputs…

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