Sa. 08. Oktober 2016 um 14:13

Review: TimePorter von Twelve South im Test

von Jörg Renken0 Kommentare

Zubehör für die Apple Watch gibt es gut ein Jahr nach dem Launch im immer grösser werdenden Umfang. Das TimePorter-Case von Twelve South gehört allerdings zu einer Kategorie, die es immer noch nicht im ausreichenden Masse gibt. Daher haben wir uns entschlossen, das TimePorter-Case einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Lieferumfang, Masse und Verarbeitung des TimePorter-Case

Der Lieferumfang bei Taschen ist in der Regel recht spartanisch. Das gilt auch für das TimePorter-Case von Twelve South. Er umfasst nämlich nur das Case, eine Kurzbeschreibung und ein Satz Twelve South-Aufkleber und reiht sich damit in die Lieferumfänge anderer Hüllen nahtlos ein.

 

Die Masse des TimePorter-Case sind wie folgt:

  • Länge: 17.9 cm
  • Breite: 7.5 cm
  • Höhe: 4.2 cm
  • Gewicht: 130 Gramm

Die Verarbeitung ist heutzutage, neben der Handhabung, ein wichtiger Punkt. Wer unsere Reviews verfolgt, der weiss, dass wir schon diverse Tools von Twelve South getestet haben. Keines der Produkte des Herstellers hat jemals bei der Verarbeitung gepatzt. Und auch das TimePorter-Case bildet da keine Ausnahme. Alles passt sehr gut zusammen: Das Kunstleder, die innere Halterung aus Gummi etc. Genau so, wie heutzutage ein Produkt verarbeitet sein sollte.

Handhabung des TimePorter-Case

Das TimePorter-Case erinnert auf den ersten Blick an ein klassisches Brillenetui. Der Vergleich passt, denn es ist ähnlich aufgebaut. Lediglich drei Unterschiede gibt es: Ein mit einem Gummistopfen verschlossenes Loch an der Oberseite sowie zwei kleinere Löcher an den Seiten und ein Innenleben, welches man so in einem Brillenetui wohl nicht erwarten würde.

TimePorter Case
Das aufgeklappte TimePorter-Case mit angebrachtem Ladekabel für die Apple Watch.

Das grosse Loch an der Oberseite nimmt den MagSafe-Stecker auf, über den die Apple Watch geladen wird. Die seitlichen Löcher dienen dazu, bei geschlossenem TimePorter-Case das Ladekabel nach aussen zu führen. Und das Innenleben? Das dient dazu, das Ladekabel zu organisieren. Es lässt sich kinderleicht darum auf- und wieder abwickeln. Ganz so wie man es braucht. Im Inneren dieses Mechanismus ist ausreichend Platz für Armbänder, Ladestecker oder anderes Zubehör. Dabei ist das TimePorter-Case nicht ganz so geräumig wie die Tasche von Waterfield (zum Test).

 

Dafür bietet es eine Möglichkeit, die das Case von Waterfield nicht bietet: es dient gleichzeitig als Ladestation. Dazu entfernt man einfach die Plastikabdeckung vom grossen Loch und platziert den MagSafe-Stecker. Danach kann man im geschlossenen wie im offenen Zustand das Case als Dockingstation nutzen (siehe Album unten).

 

Nutzt man das Case nicht mehr, entfernt man ganz einfach wieder den MagSafe-Stecker, verschliesst das Loch mit dem Gummipfropfen und wickelt das andere Ende des Ladekabels um die Haltevorrichtung. Schon ist man fertig. Das ganze ist wirklich gut durchdacht und funktioniert in der Praxis sehr gut. Durch seine Hartschalen sind auch in einem Koffer die Gegenstände im Inneren des Case sehr gut geschützt. So soll es sein.

Fazit zum TimePorter-Case von Twelve South

Das TimePorter-Case ist in meinen Augen wirklich durchdacht. Wer viel reist und immer eine Ladestation sowie eine Tasche für Apple Watch-Zubehör dabei haben will, der sollte das Case von Twelve South wirklich in die engere Wahl ziehen. Uns hat das TimePorter-Case durch die organisatorischen Möglichkeiten des Zubehörs und die angebrachte Qualität durchaus überzeugt.

 

Das TimePorter-Case gibt es direkt bei Twelve South in den Farben weiss und schwarz für 49.99 USD. Das Case gibt es mittlerweile aber auch bei Amazon für 54.99 EUR.

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