So. 03. April 2016 um 18:21

Review: Tenc Case für iPhone 6/S von hardwrk im Test

von Bernd Günther0 Kommentare

Von Beton-Dockingstations für iPhone 5/5S oder das MacBook, bis hin zu SSD-Adaptern für den Mac. So einiges findet man bisher bei hardwrk. Nun kommt ein Case für das iPhone 6 bzw. 6S dazu. Das Tenc Case sieht auf den ersten Blick aus wie ein normales Case. Doch es gibt bei diesem Stück Kunststoff einen besonderen Clou: Mit „next-generation“ selbstreparierendem Material, wie hardwrk selbst schreibt, werden Kratzer mit der Zeit unsichtbar, sodass das Case auch nach langer Nutzung wie neu aussehen soll. Klingt hochgegriffen? Ja, da gebe ich euch Recht. Aber lassen wir uns gerne eines Besseren belehren. Kommen wir erstmal zum Wesentlichen.

Das Case selbst

Das Tenc Case besteht aus Kunststoff. Es ist in zwei Farben (Kristallklar und Mattschwarz) lieferbar und passt auf das iPhone 6 und 6S. Die Masse betragen 138 x 70 x 9 mm und das Gewicht liegt bei leichten 10 Gramm. Das iPhone 6/6S wird in das Case eingeklipst. Die Aussparungen an den Seiten sind grosszügig bemessen. Das macht das Drücken der Tasten sehr einfach. Man ist treffsicherer, wenn man zum Vergleich andere Cases betrachtet. Die Kameraaussparung ist in der vorhandenen Grösse inzwischen Standard bei vielen Herstellern. Weder Linse noch LED-Blitz werden so bei Benutzung beeinträchtigt. Bei diesem Case stehen die Ränder rundherum circa 1 mm über das Display hinaus. Das Display kommt so nicht in Berührung mit der Tischoberfläche, wenn das iPhone mal mit der Rückseite nach oben liegt. Der gewählte Kunststoff ist griffig. Man bekommt nicht das Gefühl, dass das iPhone aus Unachtsamkeit aus der Hand rutschen kann, auch nicht bei einhändiger Bedienung. Kommen wir nun zum Hauptargument.

Die Spezialbeschichtung des Cases

Über mehrere Wochen hinweg wurde das Case täglich unter normalen Umständen genutzt: Das iPhone wird mit Case auf den Tisch gelegt und bewegt. Herausnehmen und Hineinstecken in die Taschen von Jeans-, Stoff- und Arbeitshosen. Damit Kratzer die Chance bekommen, zu verschwinden, sollte das Case abgelegt und in Ruhe gelassen werden. Das Ergebnis war recht überraschend. Währrend der Nutzung kamen leichte, nicht grobe oder sehr tiefe Kratzer in die Oberfläche. Nach einiger Zeit waren zwar nicht alle Kratzer verschwunden, aber man konnte schon ein besseres optisches Ergebnis erkennen. Damit habe ich am Anfang des Testzeitraumes nicht gerechnet. Das Tenc Case hält also schonmal im Ansatz das, was es verspricht.

Fazit

Für 24,95 Euro bzw. 29.- SFr. bekommt man von hardwrk zwar nur etwas Plastik, aber welches Case kann schon Kratzer verschwinden lassen? Da ist man bisher noch oft drauf gestossen. Würde der Zaubertrick nicht funktionieren, so wäre der Preis recht hoch angesetzt, doch das Versprechen wird gehalten. Bevor man sich also mehrere billige Cases kauft, kann man sich das Tenc Case auf jeden Fall genauer ansehen.

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