So. 08. März 2015 um 18:04

Review: NomadClip von Nomad Goods im Test

von Jörg Renken0 Kommentare

Nomad war in Sachen kompakte Ladekabel mit ihrem Chargekey, den wir schon einmal getestet haben, ein Vorreiter. Jetzt hat die Firma Nomad mit ihrem NomadClip ein weiteres kompaktes Ladekabel auf den Markt gebracht. Diesmal in Form eines Karabinerhakens. Da uns der Chargekey schon gut gefallen hat, haben wir für euch den NomadClip (in der Version mit Lightning-Stecker) auch einem Test unterzogen.

Der Lieferumfang und die Spezifikationen des NomadClips

Der Lieferumfang ist – wie man es bei Kabeln kennt – sehr spartanisch. Was sollte man auch anderes liefern als das Kabel selber. So ist es auch beim NomadClip. Er wird in einer braunen Pappschachtel geliefert und enthält lediglich den NomadClip (entweder mit Lightning- oder mit MicroUSB-Anschluss).

 

Die Spezifikationen des NomadClips sind wie folgt:

Masse (L x B x T)8 x 4.2 x 1.3 cm
Gewicht83 Gramm
verwendete MaterialienPolycarbonat und rostfreier Stahl
ZertifikateCE, RoHS, Apple MFI
AnschlüsseUSB auf MicroUSB- oder Lightning-Anschluss

 

Durch seine MicroUSB- bzw. Lightning-Anschlüsse ist der NomadClip sowohl für Apple– (alle Geräte mit Lightning-Anschluss) als auch für Android-, Windows Phone– und Blackberry-Devices (alle Geräte mit MicroUSB-Anschluss) geeignet. Die Lightning-Variante hat sogar (wie oben geschrieben) die MFI-Zertifizierung durch Apple. Dadurch gibt es – anders als bei Kabeln ohne MFI-Zertifizierung – auf jeden Fall keine Probleme mit den Devices.

Der NomadClip und seine Smartphoneanschlüsse
Unterer Teil des NomadClips mit MicroUSB- bzw. Lightning-Anschluss

Verarbeitung und Handhabung des NomadClips

Anders als beim damaligen Chargekey finden sich beim NomadClip keine Grate. Er ist sauber verarbeitet und macht einen sehr wertigen Eindruck. Der Stahlkarabiner ist sauber mit dem Polycarbonat verbunden und hat ebenfalls keine Grate bzw. scharfe Kanten. Durch seine Dicke ist er meiner Meinung nach äusserst robust.

 

Öffnet man die braune Pappschachtel, so hat man bereits den NomadClip einsatzbereit vor sich. Man muss ihn nur noch aus der Plastikhülle herausnehmen. Von der Grösse her ist der NomadClip wie ein normaler Karabinerhaken. Einzig oben bzw. unten ist er ein wenig breiter, da dort der USB- respektive der Lightning-/MicroUSB-Stecker versteckt ist. Beide Stecker sitzen fest in den Halterungen. Beim ersten Mal muss man ein wenig Kraft aufwenden, um sie herauszuziehen. Bei längerem Gebrauch wird der Kraftaufwand merklich geringer. Nichts desto trotz sitzen die Stecker immer noch sicher in ihren Halterungen. Zu keiner Zeit sind sie einmal aus Versehen abgegangen. Das Ladekabel selber hat eine ungefähre Länge von 11 Zentimetern. Das reicht in den meisten Fällen aus, um ein Gerät mit einem USB-Charger zu verbinden. Durch die abgewinkelten Stecker ist es problemlos möglich, auch USB-Hubs zu benutzen. Da das Kabel zwischen USB- und Lightning-Stecker sehr flexibel ist, lassen sich die Stecker in jede gewünschte Position drehen. Der Karabinerhaken stört dabei so gut wie gar nicht.

Mein Fazit zum NomadClip

Wer sowieso einen Karabinerhaken – sei es z. B. an einem Rucksack oder aber als Schlüsselbund – nutzt und immer ein Ladekabel dabei haben will, sollte sich wirklich den NomadClip von Nomad Goods ansehen. Er ist robust und sichert z. B. Trinkflaschen sehr gut an einem Rucksack. Auch die Handhabung des kurzen Lightning-Kabels weiss zu überzeugen. Daher bekommt der NomadClip von mir eine klare Kaufempfehlung.

 

Zu kaufen gibt es den NomadClip direkt bei Nomad für 39.95 Euro. 

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