So. 16. August 2015 um 15:53

Review: Nomad Stand für Apple Watch im Test

von Jörg Renken3 Kommentare

Nach dem erfolgreichen Kickstarter Nomad Key (ex ChargeKey, wir testeten) und dem Nomad Carabiner (ex NomadClip, wir testeten ebenfalls), hat jetzt die Firma Nomad den Nomad Stand herausgebracht. Es ist ein minimalistisches und stylisches Dock für die Apple Watch. Da uns die Produkte aus dem Hause Nomad (oder wie es früher hies Nomad Goods) bislang immer gut gefallen haben, haben wir auch den Nomad Stand für die Apple Watch für euch getestet.

Nomad Stand in schwarz und silber
Nomad Stand in Schwarz und Silber

Lieferumfang und Masse des Nomad Stands für die Apple Watch

Wie bei allen Docks üblich, ist auch beim Nomad Stand der Lieferumfang überschaubar. Er besteht nur aus dem Nomad Stand selber. Ein Ladekabel wird – wie auch bei allen anderen Herstellern üblich – nicht mitgeliefert. Gleiches gilt für das USB-Netzteil. Wer seine Apple Watch im Nomad Stand aufladen möchte, der muss das original mitgelieferte Kabel zur Smartwatch und Netzteil verwenden. Im Folgenden einmal die Dimensionen und das Gewicht des Nomad Stand für die Apple Watch:

  • Höhe: 10.5 cm
  • Breite: 9 cm
  • Tiefe: 5 cm
  • Gewicht: ca. 210 g

Verarbeitung und Handhabung des Nomad Stands

Der Nomad Stand ist aus Aluminium gefertigt und hat eine Unterseite aus Gummi. Schaut man sich den Aluminiumkörper an, so stellt man fest, dass wirklich alle Kanten entweder sauber abgerundet oder aber – bei den wenigen Kanten, die nicht abgerundet sind – nicht scharfkantig sind. Dadurch kann man auch kein Lederarmband etc. beschädigen. Über evtl. vorhandene Grate braucht man an sich kein Wort verlieren, denn die sind – wie sollte es anders sein – nirgends zu finden. Die Oberfläche ist ein wenig angeraut, sie fühlt sich aber dennoch angenehm an und hilft zusätzlich ein wenig bei der Griffigkeit des Nomad Stands. Neben dem matten Finish erreicht man so, dass es auch zu keinen störenden Fingerabdrücken auf dem Dock kommen kann. Auch die Unterseite aus Gummi ist sauber verarbeitet. Es gibt keine unangenehmen Spuren von Klebstoff und das Gummipad sitzt wirklich exakt gleich weit von allen Kanten entfernt. Die Verarbeitung des Nomad Stand ist wirklich aller erste Sahne.

 

Kommen wir jetzt zur Inbetriebnahme des Nomad Stand. Das Prinzip hier, ist wirklich simpel. Man fädelt als erstes das Ladekabel von oben durch die Öffnung und presst den „Puck“ dann dort hinein. Anschliessend drückt man das Kabel in die seitliche Führungsrinne, wodurch es überhaupt nicht mehr auffällt und gut versteckt wird. Zum Schluss muss man das Kabel nur noch kurz in den Bogen im Fuss des Nomad Stand drücken und schon ist das Dock betriebsbereit.

Durch die seitlich offene Form des Nomad Stand, kann man es mit jeder Art von Apple Watch-Armband verwenden. Ausserdem ist der Nomad Stand schwer genug, so dass man die Apple Watch vom magnetischen Ladekabel abnehmen kann, ohne dass dass Dock mit angehoben wird. Erreicht wird dies durch ein Gewicht im Fuss. Dies besteht laut Nomad aus einer Kupferlegierung. Des Weiteren sorgt dieses Gewicht dafür, dass der Nomad Stand trotz der geringen Auflagefläche des Standfusses sicher steht. Sollte jemand Angst haben, dass das Dock die Uhr oder ein Metallarmband verkratzen könnte, so ist dies nach Aussage von Nomad unbegründet. Das verwendete Aluminium sei zwar recht hart, aber immer noch weicher als die von Apple verwendeten Materialien. Ich konnte auch in der Praxis nicht feststellen, dass die Apple Watch nach regem Gebrauch irgendwelche Beschädigungen oder Kratzer aufwies.

 

Meine Apple Watch wurde also, ebenso wie mein Milanaise-Armband, nicht durch den Nomad Stand beschädigt. Anders herum sollte das Aluminium des Docks doch so fest sein, dass es an dem Dock bei langfristiger Verwendung eines Metallarmbandes nur zu minimalen Abnutzungserscheinungen kommen sollte. Bislang hat das Milanaise-Armband am Nomad Stand jedoch bei mir noch zu keinen Abnutzungserscheinungen geführt. 

Fazit zum Nomad Stand für die Apple Watch

Der Nomad Stand ist ein minimalisches und stylisches Dock, das man jedem ans Herz legen kann. Die Verarbeitung ist – wie wir es von Nomad gewöhnt sind – sehr gut und lässt keinen Spielraum zur Kritik. Das Dock macht auf jedem Schreibtisch etc. eine sehr gute Figur. Wir sind im allgemeinen wieder einmal positiv beeindruckt. 

 

Zu kaufen gibt es den Nomad Stand in Silber oder Schwarz über die Webseite von Nomad zu einem Preis von 69.95 USD. Mittlerweile bekommt man die Produkte von Nomad aber auch bei Amazon. Dort kostet der Nomad Stand 69.95 EUR.

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3 Antworten zu “Review: Nomad Stand für Apple Watch im Test”

  1. CrazyTechBoy sagt:

    nice design, #CrazyTechBoy

  2. Ney sagt:

    gut und schön….. aber ernsthaft. 70€? das find ich etwas krass

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