So. 30. März 2014 um 14:58

Review: Nokia Zubehör im Test – Akku Special

von Alexander Spindler2 Kommentare

Das Thema Akku ist plattformübergreifend allgegenwärtig. Was bringt einem das schönste Smartphone mit dem grössten Display wenn der Akku nach 5 Stunden bereits leer ist? Gar nichts. Natürlich sollten die Hersteller grössere Stromlieferanten einbauen, aber nicht jeder kommt diesem Wunsch nach. NOKIA bietet mit einigen Zubehörartikeln Abhilfe an und sorgt für eine längere Akkulaufzeit durch mobile Stromversorger. Zwei mobile Auflade-Gadgets sowie eine Qi Ladeplatte der Finnen in gewohnt knalliger Farbgebung haben wir uns genauer angeschaut.

 

LUMIA Zubehör – typisch NOKIA

Mit der Lumia Reihe verbindet man frisches Design und eine breite Farbpalette. Nicht nur die Smartphones und Smartlets von NOKIA werden in mehreren Farben angeboten, sondern auch die Zubehörauswahl wird dem Bedürfnis nach individueller Farbgebung gerecht. Das Akku-Zubehör macht da keine Ausnahme und so liegen mir ein mobiler Aufladestick in knalligem Gelb, eine mobile Aufladestation in fetzigem Blau und eine Qi Ladeplatte im charmanten Rot vor.

Zwei Gadgets sind für den mobilen Einsatz bestimmt und sollen unterwegs Strom liefern, wenn der verbaute Akku aus dem letzten Loch pfeift. Die Qi Ladeplatte ist hingegen stationär einsetzbar und soll das Aufladen des Smartphones soweit es geht erleichtern. Das fummelige Anstecken eines USB Kabels ist nicht mehr notwendig. Vielmehr legt man sein Device einfach nur auf die Ladeplatte und nimmt es beim Verlassen des Raums wieder mit.  Was genau taugt das Akku-Zubehör von Nokia? Ist die Qi Lademöglichkeit tatsächlich so toll und warum besteht bei einem der mobilen Stromversorger Lippenstiftverwechslungsgefahr? All diese Fragen werden im Folgenden beantwortet.

 

Drahtlose Tischladestation DT-601

Haben sich Handys mittlerweile über die Jahre zu Smartphones weiterentwickelt, so ist die Weiterentwicklung in Sachen Auflademöglichkeit eher stagniert. Mit Einführung des Lumia 920 setzte NOKIA aber bewusst auf eine alternative Variante zum Aufladen des Smartphones, nämlich das durch die sogenannte Qi Technologie umgesetzte induktive Laden. Im Device selber sind Ladespulen verbaut, die ein induktives Stromabliefern an den Akku selber ermöglichen. Hierfür benötigt man natürlich eine Ladeplatte oder ähnliches, so wie die Tischladestation DT-601.

Optisch bietet NOKIA die Ladeplatte in fünf unterschiedlichen Farben an. Sie wird ganz gewöhnlich an die Steckdose angesteckt. Legt man dann beispielsweise ein Lumia 920 drauf, wird direkt der Ladevorgang gestartet. Ganz so direkt erfolgte dies in meinem Test manchmal nicht. Es vergingen teilweise bis zu 60 Sekunden bis der Ladevorgang gestartet wurde.
Zudem ist die die Ladestation DT-601 im Durchmesser recht klein gehalten (65 mm). Das macht sie zwar recht leicht transportierbar, hat aber den Nachteil, dass grössere Smartphones entsprechend platziert werden müssen, damit sie vernünftig aufliegen und nicht an einer Seite runterkippen.
Abschliessend stellt sich die Frage nach dem Nutzen: Drauflegen, fertig. Klingt gut, aber das kostet stolze 33 Euro und das für eine Plastikplatte mit inkludierten Ladespulen. Ist es einem 33 Eur wert anstelle des USB Kabels das Gerät auf eine Ladeplatte zu legen? Das muss man wohl für sich selbst entscheiden.

 

NOKIA USB Power Pack DC-19 alias „Der Lippenstift“

Ich muss zugeben, dieses knallige gelb in dem mir das Testobjekt vorliegt ist schon gewöhnungsbedürftig. Überdies ist die Optik sehr an einen Lippenstift angelehnt. Für unsere Leserinnen sicherlich eine schöne Sache, fügt sich das Power Pack doch recht gut in die Ordnung oder Unordnung der Handtasche ein. Dennoch ist die rundliche Form etwas ungeeignet für einige Transportvarianten.
Grundsätzlich ist es ein Trend bei Smartphones, die Akkus fest zu verbauen, was vor allem dem häufig verwendeten und auch optisch attraktivem Unibody Design geschuldet ist. Damit entfällt natürlich die Möglichkeit, einen Ersatzakku mitzunehmen, falls man länger unterwegs ist und der verbaute Akku an die Grenzen der Leistung stösst. NOKIA setzt genau hier an und bietet eigenes Zubehör wie das Power Pack DC-19 an, um auch unterwegs ein Aufladen des Smartphones realisieren zu können.

Zuvor muss das Power Pack zu Hause aufgeladen werden. Eine LED-Statusanzeige gibt den Akkustand wider und zeigt, wann die 3200 mAh voll geladen sind. Mit einem vollen Power Pack lässt sich somit ein Lumia 920 mit dem 2000 mAh Akku vollständig aufladen. Aber auch für grössere Akkus ist es eine klasse Sache, sie unterwegs aufladen zu können. Das Zubehörteil ist gut verarbeitet und besteht aus festem Plastik. Alles macht einen insgesamt guten Eindruck. Auch der Preis kann sich sehen lassen, findet man das Power Pack beispielsweise bei notebooksbilliger.de für 19,99 – 29,99 Euro (je nach Farbe). Wer also häufig unterwegs ist, für den sollte sich das DC-19 Power Pack lohnen.

 

NOKIA USB Power Pack DC-18

 Das letzte Zubehörprodukt in unserem Nokia Akku Special ist das Power Pack DC-18. Ähnlich wie das DC-19 ermöglicht es das Aufladen des Akkus, wenn man unterwegs ist und keine Steckdose zur Verfügung steht.
Die Akkukapazität beträgt hier 1720 mAh und ist also wesentlich geringer als die des vorherigen Produkts. LEDs auf der Vorderseite zeigen hier ebenfalls den konkreten Akkustand an. Die viereckige Konstruktion gefällt mir insgesamt sehr gut, lässt sie sich doch besser beispielsweise in einem Fach einer Laptoptasche unterbringen als das rundliche Power Pack DC-19.  Die Verarbeitung wirkt hingegen etwas weniger gut und lässt sich mit der Schulnote befriedigend zusammenfassen. Die LED Anzeige ist nicht so schön ausgearbeitet und macht einen etwas billigen Eindruck.
Für 15 Euro ist dieses Power Pack bei notebooksbilliger.de erhältlich. Aufgrund der fast 50% geringeren Kapazität muss man aber wohl anraten, direkt zum DC-19 Power Pack zu greifen.

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2 Antworten zu “Review: Nokia Zubehör im Test – Akku Special”

  1. Belt16 sagt:

    Naja es gibt schöner, die sehen irgentiwe ein bisschen Plastik mäßig aus…

  2. Alexander Spindler sagt:

    Das „plastikmäßig“ wird natürlich auch durch die knalligen Farben hervorgerufen. In Schwarz oder weiß sehen alle Gadgets wesentlich hochwertiger aus.

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