So. 22. November 2015 um 22:23

Review: NO.1 S3 Smartwatch stylish und funktionsreich

von FireTeamTV Gastartikel0 Kommentare

Wir haben für euch die No.1 S3 Smartwatch getestet und werden euch zeigen, ob die Smartwatch mit echtem Lederarmband für knapp 50 Euro auch das bietet, was sie verspricht.

 

Technische Daten

Die No.1 S3 Smartwatch hat eine Mediatek 6260 CPU und verfügt über 64 MB RAM. Die ROM stellt 128 MB zur Verfügung, wobei sich auf der Rückseite der Smartwatch ein Micro-SD-Slot (bis zu 16 GB offiziell) und ein Micro-SIM-Slot angeboten wird. Das Display ist mit einer Auflösung von 240 × 240 Pixeln ausgestattet. Verbunden wird die Smartwatch per Bluetooth 4.0. Der bereits erwähnte Micro-SIM-Karten-Slot ermöglicht es, unabhängig vom Smartphone zu telefonieren, SMS sowie das Internet per mobiler Datenverbindung zu benutzen. Schliesslich sei noch zu erwähnen, dass der Akku 350 mAh bietet und die Smartwatch auf lediglich 63 Gramm kommt. Die Smartwatch ist mit iOS und Android kompatibel.

Design

Die No.1 S3 Smartwatch wurde mehrmals als sehr elegant und schön beschrieben. Das Plastik wirkt keinesfalls billig, was zunächst unsere Befürchtung war, jedoch ist die Uhr sehr gut verarbeitet. Schade ist nur, dass das Gehäuse nicht wasserdicht ist, was bei ein paar Wassertropfen bestimmt nichts ausmacht, aber zum Duschen muss sie abgenommen werden.

 

Wie bereits erwähnt, befinden sich auf der Rückseite ein Micro-SD- und eine Micro-SIM-Karten-Slot. Auf der linken Seite der Uhr befinden sich ein Lautsprechereingang und ein Mikrofon.

Apps und Funktionen

Trotz des geringen Preises finden sich reichlich Funktionen in der Smartwatch. Durch die SIM-Karten-Funktion lassen sich Anrufe tätigen, wobei das Telefonbuch hier nicht fehlen darf. SMS und Co funktionieren, wenn auch etwas umständlich. Für den Alltag ist das Display einfach zu klein, aber eine einfache SMS wie „okay“ zum Bestätigen oder „Ich rufe dich zurück“ stellen kein Problem dar. Durch die zur Verfügung stehende Smart App lassen sich zum Beispiel Kamera und Musik des Smartphones steuern. Daneben finden sich die Standard-Apps wie Alarmfunktion, Kalender, Taschenrechner, Soundrekorder und Co. Apps, deren Sinn fragwürdig ist bei so einem kleinen Display, wie Videoplayer, Galerie oder ein Dateimanager, sind ebenfalls dabei und können als „nice to have“ betrachtet werden. 

 

Der Schrittzähler, Kalorienzähler, Schlafmonitor sowie der Herzfrequenzmesser (im Armband eingebaut) runden die zusätzlichen Funktionen gegenüber einer herkömmlichen Smartwatch ab. Ein besonders nettes Feature ist die App, um das Smartphone zu finden. Per Smart App wird ein Signal an das Handy gesendet, durch Vibration wird das Smartphone dann leichter gefunden.

 

 

Eine weitere praktische App, die installiert werden kann, ist „Fundo Wear„. Damit können Daten wie die Anzahl der Schritte, Herzfrequenz und Co erfasst werden und zur Datenauswertung verwendet werden. Des Weiteren werden damit Benachrichtigungen angezeigt, jedoch keine weiteren Details wie Absender und der Inhalt der Nachricht wiedergegeben.

Akku

Das Laden der Smartwatch funktioniert mit einem kleinen Clip, dieser muss auf der Rückseite der Smartwatch angebracht werden. In unserem Test hat die Smartwatch ein bis zwei Tage, je nach Beanspruchung, mit einer Akkuladung durchgehalten. Damit stellt keinen neuen Rekord auf, sondern befindet sich allenfalls im Mittelfeld. Aufgrund der relativ kleinen Akkuleistung von 350 mAh im Verhältnis zu Smartphones (im Schnitt 2500-3000 mAh) wird die Uhr sehr schnell geladen. Daher wurde es nicht als mühsam empfunden, alle ein bis zwei Tage die Smartwatch zu laden.

Preis

Die No.1 S3 Smartwatch gibt es bei Coolicool.com für knapp 66 SFr. bzw. 50 Euro zu kaufen

Fazit

Zusammenfassend bekommt man mit der Smartwatch für das Geld viel geboten. Die No.1 S3 Smartwatch konnte sich aufgrund ihrer Funktionsvielfalt mit zusätzlichem MicroSDSlot, Micro-SIM-Slot, Schrittzähler, Herzfrequenzmesser, Kalorienzähler, Schlafmonitor sowie Anti-Lost-Funktion gegenüber einer herkömmlichen Smartwatch im Unter-100-Franken-Preissegment gut absetzen. Störend fanden wir das nicht wasserdichte Gehäuse, zwar stört es nicht im Alltag, jedoch hat man das Gefühl, beim Händewaschen besonders aufpassen zu müssen. Dafür hat uns das echte Lederarmband überzeugt sowie der Look, trotz Plastik Gehäuse. Die Bedienbarkeit des Touchscreen ist nicht besonders gut, jedoch sei gesagt, dass das ein grundlegendes Problem einer Smartwatch darstellt. Daher empfehlen wir beim SMS schreiben, sich kurz zu fassen oder bei längeren Texten zum Smartphone zu greifen. Die Smartwatch findet seine Stärken beim Schrittzähler, Herzfrequenzmesser, Kalorienzähler sowie als schickes und stylisches Accessoire.

 

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