Di. 02. Dezember 2014 um 11:16

Review: Misfit Flash im Test

von Yves Jeanrenaud2 Kommentare

Von Misfit hatten wir vor einiger Zeit schon das Wearable Shine vorgestellt. Heute zeigen wir euch in diesem Testbericht den kleinen Bruder des Misfit Shine, den Misfit Flash. Dabei handelt es sich um einen kleinen, handlichen Fitness- und Schlaftracker, der in verschiedenen, bunten Farben erhältlich ist und zu den preiswertesten seiner Gerätegattung gehört.

Lieferumfang und Hardware

Im Lieferumfang des Misfit Flash befindet sich neben dem Tracker selbst eine Kurzanleitung, ein Armband mit verstellbarer Grösse sowie ein Clip, um den Tracker am Gürtel oder sonst an der Kleidung zu tragen. Er kann ebenfalls am Schlüsselbund befestigt werden.

Der Tracker selbst hat einen Druchmesser von knapp 30 mm, ist 7 mm hoch und wiegt 6 Gramm. Die Oberseite des softtouch Kunststoffgehäuses beherbergt zwölf LED, die einerseits den aktuellen, individuell konfigurierbaren Tagesfortschritt anzeigen, andererseits auch die Uhrzeit darstellen können. Die ganze Oberseite ist eine Taste, die zur Bedienung des Geräts genutzt wird. Die Unterseite besteht aus einer abnehmbaren Abdeckung, unter der die Knopfbatterie zu finden ist, die den Flash Tracker mit Strom versorgt. Dadurch entfällt jegliches Aufladen und die Batterie soll laut Hersteller bis zu einem halben Jahr ausreichen. Der Verschluss der Abdeckung wird durch einen Gummiring abgedichtet, so dass der Tracker bis zu 30 Meter wasserdicht ist. Zu haben ist der Misfit Flash in sieben Farben: Grau, Schwarz, Fuchsia, Limone, Blau, Türkis und Rot.

Funktionsumfang

Der Misfit Shine kann, wie schon erwähnt, überall getragen werde, am Hemd, in der Hosentasche, am Handgelenk, am Schlüsselring, wo auch immer. Das Gerät zeichnet dabei automatisch Schritte auf und berechnet Kalorien, misst Entfernungen, die Schlafqualität und bietet so auch Fitnessdaten beim Radfahren und Schwimmen. Drückt man die Taste an der Oberseite länger, merkt sich der Tracker den Zeitpunkt und zeichnet die nachfolgenden Daten für eine spezifische Aktivität bis zum erneuten Drücken auf, die man anschliessend zuordnen kann. So loggt man beispielsweise seine Joggingstrecke oder die Radtour mit dem Misfit Flash. Der Schlaf wird automatisch erkannt und aufgezeichnet. Die App selbst bietet neben den Statistiken weitere Möglichkeiten, wie Challanges und social networks oder Verknüpfungen zu anderen Anwendungen und Diensten wie beispielsweise IFTTT.

Die Daten werden zur Analyse und Aufbereitung via Bluetooth 4.1 mit Android, iOS oder Windows Phone Geräten synchronisiert. Für jedes der drei mobilen Betriebssysteme ist mittlerweile eine App verfügbar.

Misfit
Preis: Kostenlos+
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Preis

Der Clou des Misfit Flash ist mitunter auch der Preis. für 49,99 Euro bzw. 24.99 US-Dollar ist das Gerät im Handel erhältlich, z. B. bei Amazon.

Vergleich

Die Genauigkeit der Messungen ist natürlich abhängig von einer Vielzahl an Bedingungen. Im direkten Vergleich mit dem Konkurrenzprodukt Fitbit Flex zeigt sich, wie in den Screenshots oben zu sehen ist, eine Abweichung von mehreren hundert bis tausenden Schritte pro Tag. Man muss dabei jedoch bedenken, dass Schrittzähler keine 100%ig exakte Messungen vornehmen können und immer zwischen Erschütterungen, Schritten und anderen Bewegungen unterscheiden müssen. Daher ist dieser Vergleich nur mit Vorsicht zu geniessen.

Fazit

Der Misfit Flash Tracker ist wirklich angenehm leicht und gut zu tragen. Die Bedienung mittels Taste funktioniert einwandfrei und die Anzeige der Uhrzeit ist auch sehr praktisch – etwas, was beispielsweise beim Fitbit Flex fehlt. Für den Preis von unter 50,- Euro bzw 60.- SFr. kann man sich echt nicht beschweren. Das Wearable ist eine tolle Sache, um seine Aktivität und Schlafphasen aufzuzeichnen.

vg-wort
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2 Antworten zu “Review: Misfit Flash im Test”

  1. happyone sagt:

    Super Artikel. 2 Fragen hab ich noch:
    Wie sieht es mit der Batterielaufzeit aus? Ist es mit der Health App von iOS kompatibel?

  2. Yves Jeanrenaud sagt:

    Danke! 🙂
    Ich habe den Misfit Flash leider noch keine sechs Monate getestet, das gibt der Hersteller als Laufzeit an. Aber ich halte es für glaubwürdig, der Shine hält auch so vier bis sechs Monate, je nach Einsatz und Synch-Häufigkeit natürlich.

    Nein, die Misfit App kann leider mit Health Kit noch nicht zusammenarbeiten. Kommt vielleicht noch

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