Fr. 27. Juni 2014 um 23:09

Review: LG G3 im Test

von Barbara Walter-Jeanrenaud0 Kommentare

Mit dem G3 betritt LG den Ring und kämpft mit um die Krone der HighEnd-Boliden 2014. In direkter Konkurrenz zum Samsung Galaxy S5, HTC One M8 und Sony Xperia Z2 stehend, lässt es sich nicht die Butter vom Brot nehmen und wirft eine Menge Hardware und Features in den Ring. Wir haben das Gerät genauestens unter die Lupe genommen und wollen euch an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. Viel Spass beim Lesen!

 Inhalt

1. Lieferumfang

2. Design und Haptik

3. Technische Details

4. Display

5. Performance und Akku

6. Software

7. Kamera

8. Sound

9. Fazit

1. Lieferumfang

Das LG G3 kommt in einer Pappschachtel, bestehend aus Unterteil und Deckel daher. Obenauf liegt das Gerät selbst, darunter befindet sich eine Kurzanleitung. Des Weiteren befinden sich Ohrstöpsel, Ladekabel, Netzteil und der austauschbare Akku im Karton. Die Pappschachtel selbst ist stabil und hochwertig.

2. Design und Haptik

Unser Testgerät hat die Farbe Titan-Schwarz und kommt sehr edel daher. Mit seinen 5.5 Zoll ist das Gerät zwar sehr gross, jedoch liegt es optimal in der Hand. Es hat einen fantastischen Schwerpunkt und lässt sich trotz seiner Grösse gerade noch so mit einer Hand bedienen. Das Display ist wirklich platzsparend untergebracht, auf dicke Rahmen wurde verzichtet. Die Verarbeitungsqualität ist herausragend. Es konnten absolut keine Kanten, Grate, Kratzer oder ähnliches gefunden werden, so sehr auch gesucht wurde.

Das LG G3 ist aus Kunststoff gefertigt, der sich sehr angenehm anfühlt. Noch dazu besticht es aufgrund seines „Metallic Skin“ durch eine metallische Optik. Die abnehmbare Kunststoffrückseite des Geräts ist sehr dünn, so dass bei erster Öffnung zum Akku und SIM-Karte einlegen automatisch eine gewisse Vorsicht geboten ist, die wahrscheinlich gar nicht nötig ist. Das Material ist recht flexibel und nachgiebig, schnell kaputt bekommt man es wohl wirklich nur mit roher Gewalt. Das Design der Rückseite ist metallisch gerillt glänzend. Sofort ins Auge sticht der Rear Button – der rückseitige An/Aus-Knopf inklusive Lautstärkewippe. Dies war auch schon beim Vorgängermodell, dem LG G2 so gelöst. Davon profitiert zum einen die einhändige Bedienung und zum anderen das Design: Dadurch, dass sich an den Seiten keinerlei Knöpfe befinden, wirkt das Gerät wie aus einem Guss und liegt hervorragend in der Hand. Auf der Rückseite befinden sich neben dem LG Logo noch die drei Kamera Teile, nämlich die Linse, der Laser Autofokus und der Dual-LED Blitz. Auch der 1 Watt Basslautsprecher ist hier verbaut.

 

Auf der Vorderseite des LG G3 befindet sich neben dem Display nur unten ein kleines LG-Logo. Die Android-typischen Tasten sind in den Touchscreen als Soft-Buttons integriert und lassen sich dort nach Geschmack anpassen, was vor allem für Linkshänder sehr praktisch ist, wie ich feststellen konnte. Oben befindet sich noch die Frontkamera.

 

Die Seiten und der obere Rand sind frei von Knöpfen und Anschlüssen. An der unteren Kante befinden sich der 3.5 mm Klinkenanschluss sowie der Micro-USB Anschluss. Platz für SIM-Karte und Micro-SD befinden sich im Inneren, hinter der Verschalung.

 

3. Technische Details

BetriebssystemAndroid 4.4.2
Masse146.3 x 74.6 x 8.95 mm
Gewicht151 g
Display5.5 Zoll LCD TFT IPS Display, QHD-Auflösung (1’440 x 2’560 Pixel, 534 ppi)
CPUSnapdragon 801, 4 Kerne à 2.5 GHz
RAM2 GB / 3 GB (je nach Version)
Interner Speicher16 GB / 32 GB (je nach Version)
Micro-SDerweiterbar um bis zu 2 TB (also, rein theoretisch, praktisch derzeit 128 GB)
Akku3’000 mAh Li-Ion Akku, wechselbar
VerbindungenLTE (4G), Bluetooth 4.0, NFC, Wi-Fi IEEE 802.11 a/b/g/n/ac, WiFi Direct™
Anschlüsse3.5 mm Klinkenanschluss, Micro-USB, Micro-SIM Kartenslot, Micro-SD Slot
KameraHauptkamera: 13 MP, Dual-LED Blitz, Laser Autofokus Frontkamera: 2.1 MP
SonstigesUKW-Radio, Knock-On, Knock-Code, Kill-Switch, QI-Ladestandard

4. Display – Tabasco für die Augen

DER Hingucker ab LG G3 und das, was natürlich immer zuerst in Auge sticht, ist das Display. Und das vom G3 sticht nicht nur, es jagt einem Blitze in die Augen. Ein so brillantes Display ist mir bisher noch nicht untergekommen. Die Farben wirken wahnsinnig natürlich und scharf – scharf ist gar kein Ausdruck. Mit dem QHD-Display schlägt LG momentan klar die Konkurrenz. Die Displays der grossen Mitbewerber sind allesamt sehr hochauflösend und brillant und alles andere als schlecht – das LG G3 sticht allerdings aus der Masse an hervorragenden Darstellungen noch einmal positiv heraus. 534 ppi sorgen dafür, dass keinerlei Pixel zu sehen sind, das QHD-Display mit einer Auflösung von 1’440 x 2’560 Pixel bietet höchste Bildqualität. Auch bei einzelnen Buchstaben gibt es keine Ausfransungen, die Farben „bluten“ nicht aus. Die Blickwinkelstabilität ist sehr gut.

Bei voller Helligkeitseinstellung wirkt vor allem das weiss etwas unnatürlich kalt, in Punkto Kontrast unterscheidet es sich auch auf höchster Stufe nicht von der Konkurrenz – muss es aber ja auch nicht. Alles ist klar les- und erkennbar und wirkt – wenn es eben nicht auf höchster Helligkeit eingestellt ist, sehr natürlich und angenehm.

 

5. Performance und Akku

Das LG G3 ist vor allem eins: Richtig flott unterwegs. Scrollen, Seiten wechseln, zwischen den Widgets hin und her wischen, alle möglichen kleineren und grösseren Finessen ausprobieren – alles lief sehr sauber und schnell. Ab und an konnten bei sehr starker Beanspruchung des Geräts kleinere Ruckler festgestellt werden, die aber weit entfernt von Abstürzen waren. Der Snapdragon 801 arbeitet und gibt sein bestes – schade, dass es kein 805er geworden ist, wie im Vorfeld oft vermutet wurde. Unser Testgerät ist die kleinere Version mit 2 GB RAM und 16 GB internem Speicher. Die Leistung stimmt mit den Werten absolut überein, das G3 macht das Beste aus seinen Möglichkeiten. In verschiedenen Tests war zu lesen, dass das LG G3 unter Belastung mit starken Problemen zu kämpfen habe. Ausser ein paar Rucklern und Slowdowns unter Vollast war bei unserem Testgerät kein Problem vorhanden – und es wurde wirklich zu Höchstleistungen getreten. Was auffiel war, dass das Gerät recht schnell warm wurde. Dies wird man aber eventuell ja noch durch Updates beheben können. Abgestürzt ist es jedoch zu keinem Zeitpunkt.

 

Der Akku ist mit 3’000 mAh sehr stark – und muss es für die Displayauflösung auch sein. Er ist von der Leistung und dem Durchhaltevermögen her auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, soweit dies in der Kürze der Zeit beurteilt werden konnte. Einen Tag unter voller Last mit „jedes Feature ausprobieren“, jeder Menge Fotos und Videos, Telefonie, mehreren Messengern, Nutzung einer aufwendigen Fussball-WM App und vier E-Mailkonten war der Akku relativ gut gewachsen und wird sicher einen Arbeitstag von acht bis neun Stunden überstehen. Unter alltäglicher Nutzung auch länger – gerade beim Telefonieren zeigte er sich sehr sparsam. Wird das Display jedoch sehr stark genutzt, purzeln einem die Prozente schon entgegen. Insgesamt kann der Akku als durchschnittlich bezeichnet werden – er hält das Smartphone über weite Strecken sehr gut am Leben, könnte aber noch einen Ticken ausdauernder sein. Schön ist, dass der Akku wechselbar ist, so kann man im Zweifelsfall auch eine vollen Zusatzakku mitnehmen. Auch die QI-Ladefunktion ist praktisch und bei vielen sehr beliebt. Eine schicke Ladestation kann man bei LG dazu kaufen (oder je nachdem auch bei bestimmten Angeboten zum Gerät dazu geschenkt bekommen), alle anderen Ladeplatten, Kissen oder Stationen funktionieren aber auch. Aufgeladen ist der Akku durchschnittlich schnell, am besten über Nacht, wie es die meisten wohl handhaben. Spezielle Stromspareinstellungen helfen natürlich beim Energiemanagement und der Akku hält länger durch. Eine gesonderte Akku-Review mit tiefergehenden Werten folgt im Laufe der nächsten Woche.

6. Software

An diesem Punkt hat LG gespart – und zwar im besten Sinne des Wortes. Auf dem Gerät ist Android 4.4.2 KitKat vorinstalliert und mit der LG-eigenen Benutzeroberfläche versehen. Diese ist sehr angenehm aufgeräumt und man findet nicht viel Chichi. Noch dazu sind die vorinstallierten Apps entfernbar – was ja beim Samsung Galaxy S5 nicht der Fall ist. Dadurch kann man sich viel Speicher für seine individuell benötigten Apps freischaufeln, wenn man die LG-Apps nicht braucht. Noch dazu wurden mehrere Apps zusammengelegt, so dass man nun auf ein runderes, kompakteres Nutzungserlebnis zählen kann.

Die LG-Benutzeroberfläche ist sehr intuitiv gestaltet, auch Neulinge im Androidbereich werden mit ihr recht schnell fertig. Die verschiedenen Features sind durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet, man weiss stets, wo man gerade ist. Auch das eingangs erwähnte individuelle Einstellen der Android-Bedienicons ist hier sehr praktisch. Auch für die Einhandbedienung hat man sich Gedanken gemacht, was bei 5.5 Zoll eine nette Sache ist. Per Knopfdruck bekommt man kleinere „Fenster“, die man in die verschiedenen Quadranten bewegen kann und sie dort entweder von rechts oder von links bedienen kann. Eine sehr nützliche Sache, das Phone liegt gut in der Hand und kann dennoch bequem bedient werden! Ein weiterer Clou ist die anpassbare Tastatur. Diese lässt sich in den Einstellungen so konfigurieren, dass sie stets auf die richtige Höhe geschoben werden kann, so dass sie je nach Programm, Webseite oder App für einen selbst gross genug ist, aber auch noch Platz zum Lesen des Seiteninhalts ist. So können ganz einfach auch längere Emails beantwortet werden, deren Text dabei nicht vollständig von der Tastatur verdeckt wird. Auch die Worterkennung und die Autokorrektur sind in meinen Augen sehr gut gelöst, sie lernt sehr schnell und das Aussuchen des richtigen Wortes und Korrigieren funktioniert sehr gut ohne langes und lästiges Herumgetippe im Text. Auch das Verschieben des Cursors im Wort ist innovativ gelöst: Man kann nicht nur auf das Wort tippen, sondern auch einfach die Leertaste drücken und halten und dann schieben.

Auch LG verzichtet freilich nicht auf den diesjährigen Trend der Smartphonehersteller, uns alle fit und gesund zu machen bzw. halten – eine Health-Applikation befindet sich von Haus aus auf dem Gerät. Diese misst den ganzen Tag (wenn das Gerät sich in der Tasche befindet) zurückgelegte Strecken und rechnet, wenn man Angaben zu Körpergrösse, Gewicht, Alter und Geschlecht macht, den Kalorienverbrauch aus. Dies ist nicht so übertrieben wie beim Galaxy S5 oder wie bei iHealth geplant, aber sicher ein nettes Feature um seine Fitness bei täglichen Aktivitäten wie Radfahren oder zu Fuss gehen im Überblick zu behalten. Zum Joggen würde ich persönlich das Gerät aufgrund seiner Grösse nicht mitnehmen und da eher auf die G-Watch zurückgreifen, die dann die Daten der Sporteinheit an das Gerät übertragen kann.

Auch der Knock-Code ist auf dem Gerät dabei. Hier ist es praktisch, das Gerät auch bei ausgeschaltetem Display mit seinem individuellen Klopfmuster gleichzeitig zu entsperren und aufzuwecken. Das LG G3 verfügt auch über eine Kill-Switch, ist das Gerät registriert und wird gestohlen oder verloren, so kann es einfach über das Internet „gekillt“ werden. Sollte es einmal in falsche Hände geraten, kann es so absolut unbrauchbar gemacht werden. Mit einem Klick sind alle persönlichen Daten gelöscht und das Gerät lässt sich nicht mehr verwenden.

7. Kamera

Die Kamera des LG G3 besticht vor allem durch ihre Schnelligkeit. In Windeseile sind sehr gute Fotos geknipst. Der Laser-Autofokus hilft dabei enorm, vor allem sich bewegende Objekte scharf und schnell aufzunehmen. Aber auch stille Objekte werden damit sehr präzise scharf gestellt. Ihr seht dies am untenstehenden Beispielfoto der Bromelia (die rot-gelbe Blume) sehr gut.

Das Knipsen ist ein echter Genuss, in Verbindung mit dem extrem hochauflösenden Display sehen die Bilder wirklich toll aus. Betrachtet man sie danach am Computerbildschirm, so sieht man höchstens wenn man sehr nah reinzoomt kleinere Unschärfen oder Verwaschungen. Bei einer 13 Megapixelkamera ist dies aber absolut im Rahmen. Die Bilder sind Digital-Kompaktkamera-Qualität. Die grösste Schwäche des Nokia Lumia 1020 ist die Geschwidnigkeit – diese hat das LG G3 definitiv übertrumpft. Der optische Bildstabilisator tut sein Übriges dazu und funktioniert einwandfrei.

Auch im Dunkeln werden Bilder dank des Dual-LED Blitzes sehr gut, ohne diesen ist es in schummrigem Licht etwas schwieriger, gute, nicht verrauschte Bilder zu bekommen. Mit Blitz werden die Bilder aber detailliert und scharf. Durch die zwei verschiedenfarbigen Blitze wirken die Bilder sehr natürlich.

Auch die 2.1 Megapixel Frontkamera ist ordentlich und Selfie-geeignet. Sie macht gute, scharfe Bilder und ist auch recht schnell. Was mir persönlich nicht so gefällt ist die Dual-Funktion, mit der man gleichzeitig sich selbst und ein Motiv knipsen kann. Der Nutzen wird mir nicht ganz klar, aber sicher gibt es genügend Leute, die diese Spielerei schätzen.

In der folgenden Bildergalerie könnt ihr verschiedene Beispielbilder anschauen. Ein Vergleichstest mit dem Nokia Lumia 1020 ist in Arbeit und wird noch einige weitere spezielle Motive, unter anderem Aufnahmen in schneller Bewegung, enthalten.

 Beispielfotos

8. Sound und Verbindungsqualität

Ausgestattet mit einem 1 Watt Basslautsprecher bringt das LG G3 Musik nicht nur auf die Ohren, sondern auch ins Wohnzimmer. Spielt man Musik mit dem Gerät laut ab, so klingt sie wirklich nicht schlecht, ich war überrascht! Von anderen Geräten ist man sehr viel schlechtere, blecherne Qualität gewöhnt. Zwar ist das G3 natürlich keine Stereoanlage, in Ermangelung einer kann man aber schonmal getrost auf das Smartphone zurückgreifen. Eine tolle Sache ist auf jeden Fall die Soundqualität, wenn man aufgenommene Musikstücke, etwa von einem Konzert, abspielt. Diese werden im Inneren des Geräts so verwandelt, dass man ein tolles Musikerlebnis erhält. Hintergrundgeräusche und überzeichnete Töne sind kaum auszumachen. Hier hat sich LG echt was einfallen lassen!

 

Über Kopfhörer klingt das LG G3 so wie die meisten anderen Smartphones auch: Durchaus gut und als MP3-Player Ersatz absolut solide und brauchbar. Hier kommt es wohl eher auf die Qualität der Kopfhörer an, ich habe meine Urban-Ears (On-Ear Kopfhörer) und In-Ear Stecker ausprobiert, beide liefern einen guten Klang, auch in den Höhen und Tiefen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass ich das Gerät schon recht laut stellen musste, um den vollen Klang zu bekommen, dies ist aber ein subjektiver Eindruck.

 

Beim Telefonieren schlägt sich das LG G3 durchschnittlich gut. Am Ohr ist das Gegenüber stets gut verständlich und deutlich zu hören, beim Freisprechen via Lautsprecher etwas leise und rauschend. Dennoch kann man alles verstehen, brillant ist die Qualität aber nicht.

Der Empfang war stets sehr gut, WLAN Signale und Mobilfunknetze waren genauso weit erreichbar wie mit verschiedenen Referenzgeräten (Nokia Lumia 1020, iPhone 5c, HTC One Mini), also absolut einwandfrei.

9. Fazit

Sehr schönes Design, perfekte Verarbeitung, toller Sound, eine sehr gute Kamera, ein fantastisches Display mit extrem hoher Auflösung treffen auf einen durchschnittlich Akku und aktuelle Hardware. Wow! Das LG G3 steigt alles andere als unbewaffnet in den Ring um die HighEnd-Krone 2014. Dass es nicht aus Metall gefertigt wurde, sehe ich in diesem Fall eher als Vorteil, der Kunststoff ist edel und leicht. NFC und Qi-Laden ist ebenfalls technisch einfacher zu realisieren. Es steht in meinen Augen einem Aluminiumbody in nichts nach, vor allem möchte ich nicht wissen, wie viel das riesige Gerät dann wiegen würde. Das superschlanke Design wirkt wie aus einem Guss.

Die Bedienung des 5.5 Zoll grossen Gerätes funktioniert auch mit einer Hand wunderbar, an den rückseitigen Button hat man sich schnell gewöhnt – und möchte ihn nach kurzer Zeit nicht mehr missen. Auch die Benutzeroberfläche gefällt sehr gut und das Softwarepaket von LG ist sehr angenehm schmal und brauchbar.

Die Kamera ist ein echter Hammer, die 13 Megapixel arbeiten wunderbar und die Bilder werden sehr schön. Das besondere Plus ist hier die Schnelligkeit dank des Laser-Autofokus. Auch Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen werden durch den Dual-LED Blitz sehr gut. Ohne Blitz jedoch ist nichts zu sehen.

Die Performance war bei unserem Testgerät in Ordnung. Es wurde schnell sehr warm und ruckelte dann und wann ein wenig – allerdings noch im vertretbaren Rahmen. Der Touchscreen reagierte stets schnell und zuverlässig.

Der Sound und die Verbindungsqualität sind gut, Musikhören ist mit dem Gerät sehr gut, beim Telefonieren ist das LG G3 durchschnittlich gut.

 

ProContra
Sehr gute KameraHier und da ein paar Ruckler
Fantastisches Display mit extrem hoher Auflösung…… was den Akku doch ziemlich belastet
Sehr edles Design Wird bei Beanspruchung schnell sehr warm
Guter Sound 
Sehr gute Verarbeitung 
Benutzeroberfläche überschaubar und sehr gut anpassbar 

 

Bei einem Preis von 549 Euro (ca. 667 SFr.) für die kleine, 16 GB 2 GB RAM Version und 599 Euro (ca. 728 SFr.) für die grosse 32 GB 3 GB RAM Version kann man derzeit nichts falsch machen. Wem eine tolle Kamera und sehr schickes Design wichtig ist und noch dazu ein absolutes TOP-Display haben möchte, kann unbesorgt zugreifen! Wer allerdings grösste Ansprüche an Akku und Gesprächsqualität beim Freisprechen hat, sollte vielleicht noch ein wenig vergleichen und sich umschauen.

 

 

Das Gerät ist erhältlich bei Steg Electronics

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