So. 18. Januar 2015 um 11:52

Review: Kingzone N3 LTE im Test

von Michael-Petteri Müller1 Kommentare

Mit dem N3 LTE setzt der Hersteller Kingzone wie auch schon beim Kingzone K1 wieder voll auf Design und ein unglaublich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Anders als beim K1 unterstützt das N3 jetzt auch 4G LTE und besitzt einen Fingerabdruck-Scanner.
Als witzig kann die die Verpackung des Kingzone N3 bezeichnet werden. Geliefert wird das Gerät inklusive Zubehör in einer Papiertasche mit Tragegriff. In dieser Tasche befindet sich dann die Verpackung mit dem N3 und den Accessoires, eine DIN A5 grosse Imagebroschüre mit Produktneuheiten des Herstellers und ein Flip Case aus Leder, welches auch NFC unterstützt.

Die technischen Daten und die Verarbeitung sprechen für sich

Die besagte Verpackung des Handys wirkt sehr wertig, ist flach und sehr gut verarbeitet. Auf der Rückseite finden wir alle technischen Details zum Kingzone N3:

 

Display5.0 Zoll, 1’280 x 720 Pixel
ChipsatzMediatek MT6582+6290 Quad-Core, 1.3GHz
Speicher1GB RAM, 8GB ROM
KameraHauptkamera 13 Megapixel, Front 8 Megapixel

Mobilfunk-

Netzwerke

Dual-SIM; GSM 850/900/1800/2100 MHz, WCDMA 850/900/1900/2100 MHz

LTE- FDD 800/1800/2100/2600 MHz

WeiteresNFC, OTG (inkl. passendes Kabel)
Abmessungen143,8 x 71,8 x 7,5 mm, 142 Gramm
SoftwareAndroid 4.4.2

Die Verarbeitung des Smartphones lässt keine Wünsche offen. Man muss schon ein wenig Kraft aufwenden, will man die sicher sitzende Rückseite entfernen, um den Akku, die beiden SIM-Karten (1x Standard, 1x Micro) und die MicroSD-Karte einsetzen zu können. Aber nichts knarzt, alles ist zu 100% passgenau.

 

Das beiliegende Flip-Cover sitzt ebenfalls bombenfest und ersetzt dabei auch den normalen Akkudeckel. Im Video weiter unten kann man sehen, dass es auch die Kommunikation zwischen Flip-Case und Smartphone per NFC gut funktioniert.

Das gesamte Design des Handys ist sehr stylisch, die Bauform ist sehr modern und es liegt durch seinen seitlich abgerundeten Körper super in der Hand und ist haptisch wie auch optisch ein Hingucker.

Kein Full-HD-Display, dafür ein starker Akku

Das Display löst mit 1280 x 720 Pixel, also leider nicht in FullHD auf, aber das lässt sich bei der sehr guten Qualität verschmerzen. Die Blickwinkelstabilität ist sehr stark und der Touch reagiert sehr schnell.

 

Die Akkulaufzeit der 2’800 mAh starken Batterie ist sehr gut. Man bedenke immer, dass es sich um ein Dual-SIM-Gerät handelt, welches trotz zweier SIM-Karten bei uns mit normaler Nutzung sehr gut über einen kompletten langen Tag kommt.

Die Kameras wissen zu überzeugen

Die Kameras können als gut eignestuft werden. Die hintere Kamera mit 13 Megapixel macht mehr als ausreichend gute Bilder, verbaut wurde hier eine von Sony und auch Selfies mit der Frontkamera, welche mit acht Megapixel auflöst, sind durchaus ansehnlich:

Solide Leistung im Innern

Kommen wir zum Herzen des Kingzone N3, der CPU. Verbaut wurde hier ein MT6582+6290 als Quad-Core mit je 1.3 GHz. Das bringt ordentlich Power und wäre fast perfekt, wenn nicht anstelle der 1GB eher 2GB RAM verbaut worden wären. So ist es schnell und alles läuft flüssig, aber es könnte unter Umständen doch an seine Grenzen stossen

 

Fazit

Dieses tolle Smartphone fällt durch sehr viele kleine und nette Details positiv auf, sodass man gerne über die teilweise nicht ganz so tollen Benchmark-Ergebnisse hinweg schaut.

Alleine die tolle rötliche Softkey-Beleuchtung ist ein Schmankerl, das man nicht tagtäglich so schön sieht. Das verleiht dem auf Design fokussierten Kingzone N3 noch ein wenig mehr High-Class Esprit.

 

Nützliche Spielereien wie der Fingerabdruck Scanner runden das Paket ab, sodass wir das Smartphone eindeutig empfehlen können. Wie schon oben geschrieben sind Preis-Leistung und Design sind hier so ziemlich unschlagbar.

 

Ein Smartphone mit 4G LTE, Dual-SIM, NFC, OTG, Fingerabdruck-Scanner und tollem Design mit ausreichend Power an Bord muss man erst einmal andernorts finden.

Das Kingzone N3 ist im eFOX-Shop für rund 142 Euro (zuzüglich Porto) mit Versand aus China an. Besteht man auf einen Versand aus Deutschland, kostet das Devices knapp 170 Euro, dafür kommen keine Versandkosten dazu.

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Eine Antwort zu “Review: Kingzone N3 LTE im Test”

  1. htc3300 sagt:

    Funktioniert LTE mit beiden Sim-Karten?

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