Sa. 19. Dezember 2015 um 14:07

Review: hi-Hat von hi-Fun im Test

von Matthias Kutil0 Kommentare

Heute befindet sich die die hi-Hat von hi-Fun für euch im Test, welche im Winter für warme musikalische Ohren sorgen sollen, denn die Ohrhöhrer sind in eine Wollkappe eingebaut. Ob der Sound gut und die Mütze auch bequem ist, könnt ihr nachfolgend lesen.

Design und Verarbeitung

Die Strickmütze hi-Hat von hi-Fun gibt es in sechs verschiedenen Farbkombinationen, welche alle eher dezent gehalten sind. Die Kappe in unserem Test war schwarz und blau, also ein neutrales, modisches Modell. Die Wollkappe sieht schön klassisch aus und die Kopfhörer darin sind nicht von aussen sichtbar. Auf der Rückseite hat die Mütze ein kleines Loch, aus dem das Kabel für die Kopfhörer rauskommt. Das Kabel ist genug lang, so dass man das Smartphone oder den MP3-Player in der Hosentasche tragen kann. Es hat zudem ein Mikrofon eingebaut und eine Fernsteuerung, welche mit den gängigsten Smartphones und iPods funktionieren sollte. Was sehr gut gelöst ist, ist, dass die Kopfhörer entfernt werden können, wenn man zum Beispiel die Mütze mal waschen will.

Ein Nachteil im Design ist, dass die Musik von den Kopfhörern relativ schnell von aussen gehört werden kann, da die Ohrhörer nicht aufliegend sind, sondern noch einen bestimmten Abstand zu den Ohren haben. Allzu laut sollte man sich in Gesellschaft anderer also nicht mit Musik berieseln lassen, das gebietet einfach der Anstand. Ist man allein auf weiter Flur, kann man aber getrost aufdrehen und den Sound in ganzer Pracht geniessen.

Soundqualität

Die Soundqualität ist soweit gut. Das Problem ist primär, dass die Kopfhörer mindestens eine Wollschicht vom Ohr entfernt sind. Dadurch geht einiges an Bass verloren und auch sonst klingt die Musik kraftloser als mit einem On-Ear-Kopfhörer. Die Bässe werden aber nicht verschluckt, sondern einfach als dumpfer Ton ohne Kraft dahinter ausgegeben. Bei hohen Tönen haben die Kopfhörer hingegen weniger ein Problem, hier klingt alles in Ordnung, obwohl die Kopfhörer nur bis 15 kHz gehen. Insgesamt ein wenig schwächer als bei direkt aufliegenden Headsets, aber der Natur der Mütze geschuldet und immer noch in einem normalen Rahmen.

 

 

Im folgenden noch die gemischte Playlist, welche im Test zum Einsatz kam:

  • Rob Zombie – Reload
  • Inception Trailer
  • Volbeat – Still Counting
  • Skrillex – Bangarang
  • Tim Bendzko – Wenn Worte meine Sprache wären
  • Vogelfrey – Schuld ist nur der Met
  • Bethoven Sinfonie Nr. 9
  • Virtual Barber Shop
  • The Baseballs – Umberella
  • Lindsey Stirling – Elements (Dubstep And Orchestral)

Bis auf die erwähnte Bass-Schwäche waren alle Lieder gut zu geniessen.

Technische Daten

Leider gibt der Hersteller sehr wenige technische Daten preis, was ein bisschen schade ist. Hier findet ihr die, die bekannt sind:

 

Stecker3.5 mm
MikrofonJa
Frequenzgang50 Hz – 15 kHz

 

Fazit

Für mich persönlich sehe ich die beste Einsatzmöglichkeit beim Skifahren oder Snowboardfahren, wenn man nicht auf Musik verzichten will – dabei kann man dann allerdings blöderweise keinen Helm tragen. Aber auch für Leute, die lange Zeit draussen sind und nicht auf Musik verzichten möchten, ist die Mütze super geeignet. Zum Pendeln im Zug oder im Tram ist die Mütze natürlich weniger geeignet, da man sie bei laufender Heizung wohl abnehmen würde. Für alle, die bereits HighTech-Kopfhörer besitzen, ist dieses Gadget nur als Zweitgerät sinnvoll, da sie tonmässig schon massiv schwächer sind, aber sie geben einen warmen Kopf – und was will man im Winter mehr?

 

Die Kopfhörer kosten beim Hersteller 39,90 Euro, also ca. 45 SFr.

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