Mo. 10. November 2014 um 22:10

Review: i-FlashDrive EVO im Test

von Yves Jeanrenaud0 Kommentare

Daten von und zu einem iOS-Gerät zu übertragen, kann mitunter ganz schön knifflig sein. Nicht immer kann oder möchte man die Cloud oder E-Mails benutzen, manchmal sind auch Lightning- oder USB-Kabel keine Alternative, da die Software auf der PC-Seite fehlt. PhotoFast verspricht hier seit Jahren schon Abhilfe, indem ein Speicher-Stick, ehemals mit Docking-, heutzutage mit Lightning-Stecker versehen, nicht nur mehr Platz auf dem iOS-Gerät bietet, sondern gleichzeitig auch vielerlei Funktion in einer eigens für den Stick benötigten App, wie die automatische Sicherung von Kontakten, Videos und Fotos etc. sowie den Zugang zu Cloudspeichern wie DropBox.

 

Wir hatten schon die erste Version des i-FlashDrive von PhotoFast im Jahre 2011 vorgestellt und getestet. Auch den Nachfolger, das i-FlashDrive HD testeten wir bereits. Seither hat der taiwanische Hersteller sein Produkt abermals überarbeitet. Die aktuelle Version trägt den Zusatz EVO für Evolution, ist mit einem USB 3.0-Anschluss sowie einer neuen App und günstigeren Preisgestaltung bei gleichzeitig besseren Übertragungsraten zu haben.

Das i-FlashDrive ist 52.5 x 25.9 x 9 mm gross und wiegt knapp 17 Gramm. Die EVO-Reihe ist in Schwarz gehalten und verfügt über einen Lightning-Stecker auf der einen, einen USB-3.0 Anschluss auf der anderen Seite. So kann der USB-Stick sowohl an PC als auch Mac-Rechnern per USB 3.0 genutzt werden und bietet dabei Übertragungsraten von durchschnittlich 5.24 MB/s beim Schreiben, 34.5 MB/s beim Lesen.

Auf dem iPhone sind Übertragungsraten von 3.8 MB/s beim Schreiben, 4.75 MB/s beim Lesen zu erreichen, welche im Vergleich zum Vorgängermodell eine massgebliche Verbesserung darstellen. Gerade die nominale Scheibrate ist dabei fast acht mal so hoch.

Die i-FlashDrive App

Die neue App hat im Vergleich zur HD-Version ein deutliches Facelifting erfahren. Auch der Funktionsumfang ist deutlich verändert worden. Die Vorgängerin der App lief seit dem Update auf iOS 7 nicht mehr zuverlässig, stellenweise gar nicht mehr. Der neue Stick setzt iOS 6.1 voraus, die neue App ist ab iOS 7 verfügbar und vollständig iOS 8-kompatibel.

Sie kann nicht nur die Dateien auf dem Stick und auf dem iOS-Gerät verwalten, entsprechende Berechtigungen vorausgesetzt. Darüber hinaus verfügt sie über einen eigenen Musik-Player, der sogar Apple AirPlay, AirPort Express und Apple TV benutzen kann. Selbiges gilt für den eingebauten Videoplayer, der H.264-Videos zu Apple TV-Geräten streamen kann. Die Picture-Funktion kann Bilder anzeigen und auf Social Media-Plattformen teilen, mittels Documents können DOC, TXT, HTML-Seiten, Keynotes, Numbers, Pages, PDF, PPT, XLS und RTF-Dateien geöffnet werden. Die Backup-Funktionen sind für Fotos, Kontakte und Kalender verfügbar und legt eine Sicherungskopie der Daten auf dem Stick an. In den Einstellung lässt sich eine automatische Sicherung der jeweiligen Daten konfigurieren. Das Icon für die DropBox öffnet aus der App heraus die DropBox und die Rekorder-Funktion nimmt Sprachaufnahmen auf, um diese auf dem externen Speicher abzulegen.

Die Security-Funktion der App ermöglicht es, sowohl die Benutzung der App selbst als auch den Stick vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Damit kann der Stick auch an anderen iOS-Geräten nur mit entsprechendem Kennwort entschlüsselt werden.

Preis

Die Preisgestaltung des i-FlashDrive EVO richtet sich nach der Kapazität des Speichersticks. 8 GB gibt es mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 64,95 Euro, für 16 GB sind schon 79,95 Euro hinzublättern. 32 GB kosten 99,95 Euro und 64 GB sind bei stolzen 189,95 Euro angesiedelt. Zu kaufen gibt es die Sticks in Apple Stores.

Fazit

Eine interessante Lösung, Dateien ohne zusätzliche Software auf der Rechner-Seite und ohne den Weg über das Netz zu einem iOS-Gerät zu transferieren, ist das i-FlashDrive EVO auf jeden Fall. Die neue App ist auch endlich iOS 7 und 8 kompatibel und lässt sich gut bedienen. Mit den verbesserten Datenraten macht dieses Gadget nun endlich Sinn. Der hohe Preis jedoch schreckt etwas ab, bedenkt man, dass das iPad Air 2 von 16 zu 64 GB Speicher lediglich 100 Euro mehr kostet.

vg-wort
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